Institute for Research in Economic and Fiscal issues

IREF Europe - Institute for Research in Economic and Fiscal issues

Für wirtschaftliche Freiheit
und Steuerwettbewerb


Steuern & Finanzen

Nullsummendenken: Unvorteilhaft, aber auf dem Vormarsch

Einkommensteuer: Wer zahlt wie viel?


Für eine verbrauchsorientierte Besteuerung

Veranstaltung: Steuer-Perspektiven am 29. November in Berlin gemeinsam mit Prometheus


Austerität in Griechenland: Ausgaben runter statt Steuern hoch

Steuersenkung: Die Zeit ist reif


Weitere Beiträge

Call for research proposals

The Institute for Research in Economic and Fiscal Issues is happy to support research papers in public finance (taxation, government expenditure, public debt), federalism, (de)regulation, competition policy, trade, capital movements, money and monetary policy, EU policy making, pension systems, (...)

Staatsbeteiligungen: Verschwenderisch und dennoch geschätzt

Es ist still geworden um das große Thema Staatsbeteiligung. Möglicherweise binden andere Fragen, wie die Eurorettung oder die Niedrigzinspolitik, zurzeit einen Großteil der ordnungspolitischen Kapazitäten. Dabei ist es an der Zeit, die vielen guten Argumente gegen staatliche Wirtschaftsaktivitäten (...)

Working Paper: Effizienz italienischer Steuergerichte

In den letzten Monaten waren die aus Italien nach Deutschland vordringenden Nachrichten nicht sonderlich erbaulich. So ging es unter anderem um Staatsangestellte, die es mit ihrer Arbeitszeit nicht allzu erst nahmen, eine Staatsschuldenquote von über 130 % des BIP und wegen vieler fauler Kredite (...)

Efficiency and productivity of tax courts

IREF Working Paper No. 201604: Roberto Ippoliti und Giovanni B. Ramello

Öffentliche Unternehmen in der Staatsquote

In vielen Debatten um den Umfang staatlicher Aktivität wird die Staatsquote als Indikator zur Hilfe gezogen. Als Maßstab staatlicher Aktivität hat das Verhältnis der gesamten Staatsausgaben zum BIP jedoch Schwächen. Zum einen wird der Einfluss des Staates durch Regulierungen vernachlässigt. Zum (...)

OECD-Länder: Steuereinnahmen auf Rekordhoch

Obwohl in den vergangenen Jahren Sparpolitik intensiv diskutiert wurde, erzielen Staaten derzeit höhere Einkünfte als je zuvor. Die direkte Einflussnahme von Staaten auf Wirtschaftsprozesse durch Staatsunternehmen wurde in der Nachkriegszeit im Rahmen von Privatisierungen vor allem in den 1980er, (...)

Strompreistreiber Staat

In Deutschland ist der Strompreis für Privatkunden im Vergleich zu anderen Ländern der Europäischen Union überdurchschnittlich hoch. Grund dafür sind insbesondere hohe Steuern, die auf Strom erhoben werden. Seit 1998 stiegen die durchschnittlichen Steuern und Abgaben auf Strom für Endkunden um den (...)

Elektroautos: Kombination aus Subvention und Steuer

Die Bundesregierung hat vor, den Kauf und Verkauf von Elektroautos zu fördern. Eine Subvention in Höhe von 4.000 Euro soll pro Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden. Allerdings soll die Hälfte der Subvention von den Verkäufern ? den Automobilherstellern ? getragen werden. Was auf den ersten Blick (...)

Staatliche Haushalte: Nur 10% für Bedürftigenhilfe

Rufe nach mehr Umverteilung durch höhere Staatsausgaben - wie der jüngst von Sigmar Gabriel vorgebrachte Vorschlag eines Solidarpakts für die deutsche Bevölkerung - können den Eindruck entstehen lassen, dass staatliche Budgets vornehmlich verwendet werden, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. (...)

Working Paper: Reformen unter Thatcher und Major

Im Jahre 1936 schrieb John Maynard Keynes: "Die Ideen der Ökonomen und Philosophen, seien sie richtig oder falsch, sind mächtiger, als man im allgemeinen glaubt. Um die Wahrheit zu sagen, es gibt nichts anderes, das die Welt beherrscht." Neben den Ideen der Ökonomen und Philosophen mögen jedoch (...)

The confluence of ideas and interests in the process of rent destruction: the case of UK tax policy 1979-1997

IREF Working Paper No. 201602: Philip M. Booth and John Meadowcroft

Umgekehrter Steuerverbund für die EU

Die zukünftige Ausgestaltung der EU-Finanzen wird derzeit intensiv diskutiert - sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite betreffend. So unterhält die Europäische Union seit Februar 2014 eine „High Level Group“, die das EU-Eigenmittelsystem evaluieren und Reformvorschläge erarbeiten soll. (...)

Working Paper: Steuerhinterziehung

Für das Ausmaß der Schattenwirtschaft wird für 2016 ein Rekordtief vorausgesagt. Auch Fälle der Steuerhinterziehung könnten seit der Nutzung sogenannter Steuer-CDs durch Finanzämter rückläufig sein. Wie sich verschiedene Faktoren auf die Entscheidung, Steuern zu hinterziehen, auswirken, wird in einem (...)

EU-Steuer: Mehr Risiken als Vorteile

Derzeit ist das EU-Budget auf 1,23% des europäischen Bruttonationaleinkommens begrenzt. Doch sollten weitere Aufgaben in der Sozialpolitik, Verteidigung oder Flüchtlingspolitik auf die EU übertragen werden, ist eine Ausweitung des Budgets der EU wahrscheinlich. Das wäre Wasser auf die Mühlen (...)

Preise für Benzin und Öl: Keine Anzeichen für schwachen Wettbewerb

Es wird immer wieder der Verdacht geäußert, der Wettbewerb zwischen Mineralölunternehmen sei nicht intensiv genug, um sie dazu zu zwingen, Rückgänge des Ölpreises in Form niedrigerer Preise für Benzin an ihre Kunden weiterzugeben. Tatsächlich fiel der Ölpreis über die vergangenen Monate wesentlich (...)

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende Diskussion

Zu Jahresbeginn hoben zwei von drei gesetzliche Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge im Mittel um 0,2% an. Durchschnittlich 15,7% des Bruttoeinkommens müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nun an die Krankenversicherung abführen. Da der Zusatzbeitrag formal allein vom Arbeitnehmer getragen wird, (...)

IREF TOP 10 des Jahres 2015

Das Jahr 2015 war wirtschaftspolitisch ereignisreich. Die 10 meist gelesenen IREF-Beiträge des Jahres spiegeln Teile der wirtschaftspolitischen Diskussionen des ablaufenden Jahres wider. Unter den Top 10 finden sich viele altbekannte Themen, die uns auch in der Zukunft begleiten werden: (...)

TOP 5 der am stärksten besteuerten Güter

In Deutschland belastet Verbraucher ein relativ hoher Strompreis. Grund dafür ist nicht zuletzt die starke Belastung durch Steuern und Abgaben, die erstaunlicherweise für die Stromproduktion aus Kohle niedriger ist als für die aus Erdgas. Nicht nur dort scheint dem deutschen Fiskus der (...)

Policy Paper: Asylmigration und Arbeitsmarktintegration

Ob die Integration der in Europa ankommenden Asylmigranten gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sie auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sind. In einem neuen Policy Paper untersuchen wir, welche Barrieren Asylmigranten beim Eintritt auf den Arbeitsmarkt in Deutschland, Frankreich und Großbritannien (...)

Weniger Länderfinanzausgleich, mehr Föderalismus
Gunst der Stunde für Dezentralisierung nutzen

In Bezug auf die EU wird aktuell intensiv über den Grad der Zentralisierung gestritten. Aber auch innerhalb Deutschlands besteht diesbezüglich Diskussionsbedarf. Der Föderalismus in Deutschland ist seit der Finanzreform von 1969 auf dem Rückzug. Damals wurde die föderale Struktur Deutschlands in ein (...)

Niedriglohnsektor: Längere Arbeitszeiten bei niedrigeren Löhnen?
Auch im Niedriglohnsektor: Vielarbeiter beziehen relativ hohe Löhne

Investmentbanker, Unternehmensberater, Manager und Politiker haben zweierlei gemein: Lange Arbeitszeiten und hohe Einkommen. Insgesamt gilt für vollbeschäftigte Angestellte in Deutschland: Je höher der Stundenlohn, desto länger sind tendenziell die Arbeitszeiten, nicht kürzer. Angesichts der (...)

Gesetzliche Rentenversicherung: Zusehends unattraktiver
Sind zukünftige Generationen die Leidtragenden?

Im Zuge der Krise in Griechenland war die Höhe der Bezüge griechischer Rentner wiederholt Gegenstand der Diskussion. Auch in Deutschland lohnt ein Blick auf die Entwicklung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Rentenzahlungen. Seit 1949 hat die Attraktivität der gesetzlichen (...)

Steuersystem: Flat Tax bereits heute dominierendes Element
Nur 22% der Staatseinnahmen aus progressiven Steuern

Die Delegierten der FDP haben der Flat Tax auf ihrem Parteitag im Mai wieder auf die wirtschaftspolitische Agenda verholfen. Die Besteuerung von Einkommen mittels einer Flat Tax zeichnet sich durch einen konstanten Steuersatz auf zusätzliches Einkommen aus, möglicherweise nach Abzug von (...)

Erbschaftsteuer abschaffen
Konsum statt Erbschaften besteuern

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Besteuerungspraxis im vergangenen Jahr für verfassungswidrig erklärte, steht erneut eine Reform der Erbschaftsteuer an. Finanzminister Schäuble möchte so wenig wie möglich ändern: Das den Ländern zustehende Steueraufkommen soll gleich bleiben, (...)

Niedrigere Besteuerung, mehr Tausch von Arbeit
Geringe Steuern auf Arbeit: Weniger Arbeitslosigkeit

Ein altbekanntes Phänomen: Es herrscht Arbeitslosigkeit und Politiker wollen diese bekämpfen, indem sie Bedingungen für zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Das gängige Rezept: Ausweitung der Staatsausgaben und Investitionsprogramme. Zahlen für OECD-Länder zeigen jedoch, dass tendenziell die (...)

Deutschland verteilt erfolgreich um - und falsch

Wird der Erfolg oder Misserfolg staatlicher Umverteilung an der Angleichung der Einkommen bemessen, weist der deutsche Staat im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine erfolgreiche Bilanz vor. Der deutsche Fiskus gleicht Einkommen von Beziehern hoher und niedriger Markteinkommen relativ (...)

Erbschaftsteuer: Privilegien für Familienunternehmen abschaffen
Steuerliche Bevorteilung ungerecht und ineffizient

Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ist durchlöchert mit Ausnahmeregelungen und sieht insbesondere bei Erbschaften in Form von Unternehmensanteilen großzügige Steuerbefreiungen vor. Nachdem es bereits 1995 und 2006 eine Reform anmahnte, forderte das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber im (...)

Solidarpakt vs. Solidaritätszuschlag vs. Solidarität
Solidarisch verwirrt

Der Solidarpakt und der Solidaritätszuschlag sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Solidarpakt II wird 2019 auslaufen. Dann werden zum letzten Mal die im Finanzausgleichsgesetz von 2001 beschlossenen Sonderbedarfs-Bundesergänzungszuweisungen an die fünf neuen Länder und Berlin fließen. Der (...)

Olympische Spiele: Keine lohnende Investition
Hamburg ist „Feuer und Flamme“

Der deutsche Bewerber für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 steht fest. Nachdem sich zuletzt abzeichnete, dass die Berliner Bevölkerung für eine Olympia-Bewerbung nicht zu begeistern ist, fiel die Wahl auf Hamburg. Lokalpolitiker der Hansestadt rühren bereits eifrig die Werbetrommel (...)

Bessere Rahmenbedingungen für Gründungen
Bürokratie abbauen, Gründer ermutigen

Mit seiner Reaktion auf einen Einwurf im Februar im Düsseldorfer Landtag hat Christian Lindner einen Nerv bei Unternehmensgründern getroffen. Wer als Gründer Erfolg habe, gerate „in das Visier der sozialdemokratischen Umverteiler“ und wer scheitere, dem sei „Spott und Häme sicher“, so Lindner. Dass (...)

Griechischer Schuldenschnitt wird wahrscheinlicher
Newsletter Geld & Banken

Der neue Deal der EZB mit Griechenland macht die Zentralbank verwundbar. Trotz der rhetorischen Beschwichtigung, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihre Finanzen selber in Ordnung bringen müssten, hat eine Schwesterbehörde der EZB, die Europäische Investitionsbank, begonnen ein neues (...)

Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern: Rheinland-Pfalz auch 2014 Spitze
Deutsche vs. griechische Steuerhinterzieher

2014 hatten es deutsche Bürger, die es in den vergangenen Jahren mit der Einkommensteuer nicht so genau nahmen, eilig, sich bei den Finanzbehörden selbst anzuzeigen. Zeigten sich 2013 noch knapp 27.000 Steuerhinterzieher selbst an, waren es 2014 knapp 39.000. Absolut zeigten sich 2014 wieder in (...)

Staatsfernsehen teuer und obsolet?
International: Deutscher staatlicher Rundfunk teuer

Im Februar machte die Nachricht die Runde, die Mehreinnahmen der öffentlichen Rundfunkanstalten würden die von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) im Februar 2014 prognostizierten Mehreinnahmen für den Zeitraum 2013 bis 2016 von 1,2 Milliarden Euro noch (...)

Über den Tellerrand der Staatsschulden hinausschauen

Spätestens der Staatsbankrott Griechenlands im Jahre 2010 belebte die Diskussion über die Robustheit der Staatshaushalte der Euro-Mitgliedsstaaten. Um zu beurteilen, ob Staatsfinanzen langfristig solide sind, reicht es aber nicht, auf die so oft angeführte Staatsschuldenquote zu blicken. (...)

Reale Zinsen auf gesamte Staatsschulden: Kein historischer Tiefststand
Staatschuldenstand in Deutschland aber höher denn je

Der deutsche Staat kann sich derzeit zu sehr niedrigen Zinsen verschulden. Die kürzliche Entscheidung der EZB, private und staatliche Anleihen im Umfang von 1,1 Billionen Euro zu kaufen, wird dazu beitragen, dass die Zinsen auf zusätzliche Schulden deutscher Gebietskörperschaften auch weiterhin (...)

Deutsche öffentliche Haushalte: Schulden in Fremdwährungen
Wechselkursrisiken tragen die Steuerzahler

Nachdem die Schweizerische Nationalbank in der vergangenen Woche den Schweizer Franken vom Euro entkoppelte, wertete der Franken um knapp 20% im Vergleich zum Euro auf. Den einen oder anderen Broker stürzte die Aufwertung des Franken in die Insolvenz. Das ist nicht weiter tragisch. Unternehmen (...)

IREF Top 10 des Jahres 2014
Die meist gelesenen Beiträge

Das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu. Die 10 beliebtesten IREF-Beiträge des Jahres spiegeln wichtige wirtschaftspolitische Diskussionen des ablaufenden Jahres wider: Besteuerung von Amazon & Co., Selbstanzeigen von Steuersündern, Ungleichheit, Taxi-Kartelle, Steuerwettbewerb, Migration, (...)

Staatliche Versicherungen für Exporte abschaffen
Der Staat auf Abwegen: Edition Hermesversicherungen

Rege sichert die Bundesregierung Exportgeschäfte deutscher Unternehmen staatlich ab. Während Steuerzahler mittels sogenannter Exportgarantien der Bundesregierung für die staatliche Versicherung mitunter fragwürdiger Exportgeschäfte haften, gibt die Bundesregierung Unternehmen Anreize, übermäßig (...)

Merkel und Hollande: Ökonomisch unbedarft

In den letzten Wochen haben Angela Merkel und Francois Hollande durch nebenläufige Bemerkungen Einblicke in ihr Verständnis menschlichen Handelns und ökonomischer Zusammenhänge gewährt. Während es für die Bundeskanzlerin nicht offensichtlich ist, dass sich Erwartungen hinsichtlich der Zukunft bereits (...)

Anmaßung von Wissen: Beispiel Jean-Claude Juncker
Die EU als spendable Bank

Berichten zufolge plant der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, am Mittwoch ein 300 Milliarden Euro schweres Investitionspaket vorzustellen. Das Konzept soll vorsehen, einen europäischen Fonds zu errichten, der Haftungsrisiken privater Investoren übernimmt. Garantien sollen dabei nur für (...)

Apple und Amazon zahlen keine Steuern?
Gewinnsteuern nicht die einzigen Unternehmenssteuern

„Unternehmen zahlen keine Steuern“ wird oft behauptet. Die Aussage ist nicht zutreffend. Als juristische Personen zahlen Unternehmen auch dann Steuern, wenn sie keine Steuern auf Gewinne an den Staat abführen. Denn Unternehmen sind als Vertragspartner an Transaktionen beteiligt, auf die (...)

Einkommen regional unterschiedlich besteuern
International kein seltenes Phänomen

Finanzpolitiker von Bund und Ländern diskutieren derzeit die Möglichkeit, den Bundesländern mehr Autonomie in Form von selbstständig festzulegenden, ländereigenen Zu- bzw. Abschlägen auf die bundesweit einheitlich erhobene Einkommensteuer zu gewähren. Die entsprechenden steuerpolitischen Vorschläge (...)

Mindestlohn als Steuer
Besteuerung niedrig entlohnter Arbeit durch Mindestlöhne

2015 wird in Deutschland ein einheitlicher flächendeckender Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro eingeführt. Die Regierung beteuert, es werde durch den Mindestlohn zu keinen negativen Beschäftigungseffekten kommen. Trotzdem gibt es in mehreren Industrien anscheinend erste Anzeichen für negative (...)

The Effect of Tax Progressivity on the Quality of Entrepreneurship

IREF Working Paper No. 201501: Mina Baliamoune-Lutz and Pierre Garello

Staatliches Lotteriemonopol: Staat und Spiele
Alibi Suchtprävention

Lottospieler kommen in Deutschland um den Staat nicht herum. Lotterien werden hierzulande ausschließlich vom Staat betrieben. Verteidigt wird das staatliche Monopol gewöhnlich mit dem Verweis auf das Ziel der Suchtprävention. Allerdings fungieren die landeseigenen Lottogesellschaften auch als (...)

Der „Soli“ – eine ganz normale Steuer auf Einkommen
Keine Zweckbindung, geringe Progression

Diskussionen über den Solidaritätszuschlag werden regelmäßig leidenschaftlich geführt. Wer für seine Abschaffung ist, läuft Gefahr, als „unsolidarisch“ da zustehen. Doch die Bezeichnung des Zuschlags zur Einkommensteuer ist irreführend. Der Solidaritätszuschlag ist aus ökonomischer Perspektive eine ganz (...)

Investitionsstau auf Autobahnen: Privatisierung als Ausweg?

In der Bundesregierung und den regierungsbildenden Parteien wurde zuletzt hitzig über die Finanzierung deutscher Autobahnen und Fernstraßen diskutiert. Das deutsche Autobahnnetz ist mit 12.879 Kilometern (Stand 2013) das viertlängste auf der Welt. Doch während das Netz seit der Wiedervereinigung (...)

Wenn For-Profit nicht an Non-Profit Grenze endet
Auch Mitarbeiter von Non-Profit-Organisationen sind Profiteure

Organisationen ohne Gewinnerzielungsabsicht zeichnen sich dadurch aus, dass es keine Eigentümer gibt, die vom monetären Gewinn der Organisation profitieren könnten. Trotzdem gibt es Menschen, die von der Existenz der Non-Profit-Organisation profitieren. Darunter befinden sich die Mitarbeiter der (...)

Öffentlich-rechtliche Sender: Mord, Liebe, Ärzte und Tiere
ARD und ZDF kommen ihrem Auftrag nicht nach

Die Daseinsberechtigung öffentlich-rechtlicher Fernsehsender leiten Befürworter der Sendeanstalten regelmäßig aus ihrem öffentlichen Auftrag ab. Zu Recht kritisiert allerdings gar Bundestagspräsident Norbert Lammert, dass bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern Unterhaltungssendungen gegenüber (...)

Kein Zufall: Öffentliche Projekte teurer als geplant
Anreize zur Untertreibung der geplanten Kosten

Aktuelle Zahlen offenbaren, dass Bauprojekte des Bundes in der Regel mehr kosten als geplant. Dies ist kein Zufall. Politische Entscheidungsträger haben einen Anreiz, die Kosten ihrer Wunschprojekte zu verschleiern, um sie im politischen Prozess besser durchsetzen zu können. Es ist einfacher, den (...)

Erbrecht: Vermögenskonzentration gesetzlich verordnet
Pflichtteil entmündigt Erblasser

Die Erbschaftsteuer wird in Deutschland derzeit wieder kontrovers diskutiert. Im Herbst wird das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob die Ungleichbehandlung von Betriebsvermögen im Rahmen der Besteuerung von Erbschaften gegen die Verfassung verstößt. Viele mehr oder weniger überzeugende Gründe (...)

Steuerwettbewerb in Deutschland
Gewerbesteuer: Kein Trend zu niedrigsten Steuersätzen

Steuerharmonisierung steht bei Politikern hoch im Kurs, Steuerwettbewerb nicht. Gegen den Steuerwettbewerb unter Gebietskörperschaften wird vorgebracht, das Buhlen um Unternehmen und Einwohner führe zu den immer niedrigeren Steuersätzen und gefährde so die Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Eine (...)

Ausgeglichene Budgets, robuste Staatshaushalte
Rückkehr zur Norm ausgeglichener öffentlicher Haushalte

Ausgeglichene Staatshaushalte waren historisch betrachtet lange Zeit gängige Praxis. Eine Verschuldung des Staates war nur für Krisenzeiten vorgesehen. Heute jedoch sind Haushaltsdefizite allgegenwärtig. Um der Staatsverschuldung entgegen zu steuern, werden mitunter extreme steuerpolitische Mittel (...)

Bier, Glücksspiel und Autos – Staatsaufgaben?
Deutsche Staatsunternehmen und nicht-öffentliche Güter

Alea iacta est – die Würfel sind gefallen. Die sozialistische Regierung Frankreichs hat diese Woche im Bieterstreit um den Einstieg beim französischen Industriekonzern Alstom Nägel mit Köpfen gemacht. Sie lehnte das deutsch-japanische Gemeinschaftsangebot von Siemens und Mitsubishi ab und entschied (...)

Angebrachte Höhe der Abgeltungssteuer: 0%

2009 eingeführt, steht die Abgeltungssteuer schon nach nur fünf Jahren unter massivem Beschuss. Die SPD macht sich stark für ihre Abschaffung. Kapitalerträge sollen nach den Wünschen der Sozialdemokraten wieder mit dem persönlichen Einkommensteuersatz belegt werden. Der baden-württembergische (...)

Es ist etwas faul im Steuerstaate Deutschland
Hohe Last durch komplexes Steuersystem

Deutschland ist dafür bekannt, eines der komplexesten Steuersysteme der Welt zu haben. Diesen Ruf hat Deutschland zu Recht. Zwar beläuft sich der Anteil der auf Deutsch verfassten Literatur an der weltweiten Steuerliteratur nicht auf 80%, wie man immer wieder hört. Aber deutlich überproportionale (...)

Ruinöser Steuerwettbewerb?
Steuereinnahmen in OECD-Ländern: Seit 1965 keine Spur von Ruin

Der über die letzten Jahrzehnte zunehmende Austausch von Gütern, Dienstleistungen und Kapital über Landesgrenzen hinweg und der erleichterte Personenverkehr lassen Politiker regelmäßig aufschrecken. Sie fürchten um die Steuereinnahmen des Staates. Ein nüchterner Blick auf die Entwicklung der (...)

Paneldiskussion: Internationaler Steuerwettbewerb
12. Juni Berlin: Keynote Prof. Dr. Kirchhof

Die zunehmende grenzüberschreitende Mobilität von Personen, Gütern, und Kapital hat einen Einfluss auf die Möglichkeiten der Finanzierung von Staaten. Mehr denn je ziehen nationale Regeln der Besteuerung internationale Konsequenzen nach sich. Wie sollen sich Regierungen in diesem Umfeld verhalten? (...)

Kalte Progression: Niedrige und mittlere Einkommen stärker betroffen
Ausweg Indexierung

Die "kalte Progression" ist derzeit wieder einmal in aller Munde. SPD-Chef Gabriel hat sich für die Entlastung der Steuerzahler von den Folgen der kalten Progression ausgesprochen. Auch Finanzminister Schäuble ist nicht abgeneigt. Das wäre ohne Probleme permanent durch eine Koppelung des (...)

Sargents Liste ökonomischer Einsichten erweitert
Handel gereicht zu beiderseitigem Vorteil

Vier Jahre bevor Thomas Sargent den Nobelpreis für Ökonomie gewann, hielt er 2007 eine Rede vor Absolventen der Universität Berkeley, die in den letzten Wochen im Internet die Runde gemacht hat. Sargents Rede zeichnet sich durch ihre Kürze aus und fasst 12 wirtschaftswissenschaftliche Lektionen (...)

Politik: Eingeständnis von Fehlbarkeit wagen und zulassen
Vertrauen in Politiker, Unsicherheiten politischer Maßnahmen und Wählerwünsche

Politikern wird von Deutschen nur wenig Vertrauen entgegengebracht. In einer Umfrage der GfK schneidet der Beruf des Politikers bezüglich der Vertrauensfrage unter allen genannten Berufen am schlechtesten ab. Gerade den von den Wählern beauftragten Vertretern wird am wenigsten vertraut. Ein Grund (...)

Dezentralisierung à la Schweiz in Deutschland
Landkreise wären autonomer als Bundesländer derzeit

Wie sähe ein Deutschland nach schweizerischem Modell aus? In Deutschland wohnen knapp 81 Millionen Menschen, in der Schweiz etwas mehr als 8 Millionen. Das Gebiet der Schweiz erstreckt sich auf 26 Kantone, das Deutschlands auf 16 Bundesländer. Um in Deutschland einen ähnlichen (...)

Hohe Staatseinnahmen trotz internationaler Mobilität
Steuerabsprachen wirken wie Preisabsprachen

Die Sorge der Herrscher über die Staatsausgaben, dass der Staatssäckel von steueroasennutzenden Bürgern nicht ausreichend gefüllt wird, scheint unbegründet. Obwohl Politiker über steueroptimierende Unternehmen und Privatpersonen klagen, verzeichnet der deutsche Staat für 2013 die höchsten (...)

Wie viel Netto bleibt von den Lohnkosten?
Wer profitiert vom automatischen Abgabeneinzug?

Im Februar 2014 waren in Deutschland 29,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte tätig. Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge werden in ihrem Namen direkt vom Arbeitgeber abgeführt. Auf welchen Anteil der Lohnkosten belaufen sich diese Abgaben an den Staat? Bei einem Bruttolohn (...)

Selbstanzeigen von Steuersündern: Rheinland-Pfalz vorn
Bundesländer im Vergleich

Selbstanzeigen von Steuerhinterziehungen sind von 2012 auf 2013 in allen Bundesländern deutlich gestiegen. 2013 waren es in Baden-Württemberg absolut am meisten. Aber in welchen Bundesländern zeigen sich relativ zur Anzahl Einkommensteuerpflichtiger die meisten Steuersünder selbst an? Die Antwort (...)

Öffentlichkeitsarbeit der Regierung: Information oder Manipulation?

Wir wünschen uns einen transparenten Staat, um mit wenig Aufwand beurteilen zu können, ob die von uns beauftragten Staatsdiener und Volksvertreter ihre Aufgaben bestmöglich in unserem Sinne erfüllen. Es ist somit verständlich, dass die Regierung Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Bereitstellung von (...)

Keine Steuervereinfachungen in Sicht

Der Begriff der "Steuervereinfachung" lässt sich unterschiedlich interpretieren. Der Koalitionsvertrag verdeutlicht, dass die Vertreter von CDU, CSU und SPD darunter keineswegs eine Vereinfachung der Steuergesetzgebung verstehen. Stattdessen steht "Steuervereinfachung" für die Koalitionäre für (...)

Auch zur Weihnachtszeit keine kostenlosen Geschenke
Abgabenquoten im internationalen Vergleich

Der Koalitionsvertrag der neuen Regierung ist voller Versprechungen. Wie die Einlösung der Versprechen finanziert werden soll, ist ungewiss. Zusätzliche Schulden oder höhere Abgaben scheinen unvermeidbar. Die Beibehaltung des derzeitigen Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung lässt (...)

IREFs Steuerjahrbuch 2013

Im Rahmen des IREF Steuerjahrbuchs 2013 haben Partner von IREF aus knapp 30 europäischen Ländern analysiert, welche Entwicklungen die Besteuerung in ihrem jeweiligen Land im Jahre 2012 genommen hat. Die Berichte machen deutlich, dass in der Mehrheit der Länder angesichts der Krise weitere Reformen (...)

Spendabler Koalitionsvertrag keine Überraschung
Regelmäßige Haushaltsdefizite Realität trotz rosiger Prognosen

Die potentiellen Koalitionspartner der CDU, CSU und SPD haben sich darauf verständigt, mehr Geld auszugeben. Die zusätzlichen Belastungen haben es in sich. Von 30 Milliarden Euro ist die Rede. Haushaltsüberschüsse erwirtschaftet man so nicht. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die (...)

Keine expliziten Steuererhöhungen, aber weiterhin kalte Progression?

Aus dem Lager der CDU/CSU ist immer wieder zu hören, dass es zu keinen Steuererhöhungen kommen soll. Von Vertretern der SPD hört man mal, dass Steuererhöhungen nicht zwingend nötig seien, und mal, dass man sich nicht vorstellen könne, die angestrebten Vorhaben ohne Steuererhöhungen umzusetzen. Wird (...)

Koalitionsverhandlungen: Einblicke in den politischen Basar

Es wird fleißig getauscht. Zugeständnisse beim Mindestlohn gegen Zugeständnisse bei der doppelten Staatsbürgerschaft. Maut gegen Quote für Frauen in Führungspositionen. Natürlich werden die Beteiligten an den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU, und SPD nicht offenlegen, auf welche Tauschhandel (...)

The effects of fiscal decentralization on working hours: Does it matter which government level taxes and spends?

IREF Working Paper No. 201307: Alexander Fink

Die Spitze des Eisbergs: Warum die meisten Verschwendungen des Staates verborgen bleiben

IREF Senior Fellow Alexander Fink kommentiert auf dem INSM-Blog "Ökonomie Verstehen" die Veröffentlichung des Schwarzbuches des Bundes der Steuerzahler.

Höhere Schulden wünschenswert in den USA aber unerwünscht in Krisenländern der Eurozone?
Keine Erhöhung der Schuldenobergrenze der USA wäre keine Katastrophe

Die Mitglieder des Kongresses der USA ringen derzeit um eine Erhöhung der Schuldengrenze. In den letzten Tagen wurden Stimmen laut, die vor einer weltweiten Katastrophe warnen, sollte die Schuldengrenze nicht bis zum 17. Oktober angehoben werden. Allerdings könnte die Bundesregierung der USA ihre (...)

Kaum Spenden an den Staat
Spender ziehen nicht-staatliche Einrichtungen dem Staat vor

Die Spenden privater Haushalte beliefen sich in den vergangenen Jahren in Deutschland laut 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung auf etwa 5 Milliarden Euro jährlich. Gespendet wird für soziale, kirchliche, kulturelle, gemeinnützige und wohltätige Zwecke. Wie hoch waren die Spenden (...)

Höhere Steuereinnahmen für Bildung, Forschung und Infrastruktur

Wir werden es die nächsten Wochen immer wieder hören: "Steuererhöhungen müssen her." Auf die Frage, wofür die potentiellen Mehreinnahmen denn verwandt würden, wird mit beeindruckender Regelmäßigkeit von Politikern geantwortet, sie seien für die Bildung, Forschung und Investitionen in die Infrastruktur (...)

Mehr Steuertransparenz, weniger fiskalische Illusion
Komplexe Steuersysteme verschleiern die wahren Kosten staatlicher Leistungen

Das Thema Steuern ist derzeit in aller Munde. Im Vordergrund steht dabei die Einkommensteuer. Aber es gibt offenbar nicht nur die Lohn- und Kapitalertragssteuer - die zwei Elemente der Einkommensteuer. Auch die Umsatz-, Grunderwerbs-, Körperschafts-, Versicherungs-, Öko-, KFZ-, Mineralöl-, (...)

Von angeblichen massiven Steuersenkungen der vergangenen Jahre keine Spur
Reorganisieren und dezentralisieren statt Steuern zu erhöhen

Sind die Steuern in den letzten Jahren in Deutschland gestiegen oder gefallen? Stimmen links von der Mitte, wie hier beispielsweise von der Hans Böckler Stiftung, machen auf ein Aufzehren der Substanz des Staates aufmerksam und verweisen auf in den letzten Jahren angeblich erfolgte (...)

Politische Großprojekte bergen große Gefahren
Eine bisher aus der Eurokrise nicht gezogene Lehre

Die Krise der Eurozone dominiert weiterhin die Diskussionen über die Zukunft Europas. Das gilt auch für die deutsche Medienlandschaft. Leider werden aus der Eurokrise keine Lehren für die Gefahren politischer Großprojekte gezogen. Im August hat sich mit Kai Konrad ein Ökonom zu Wort gemeldet und in (...)

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