Institute for Research in Economic and Fiscal issues

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Regressive Wirkung staatlicher Regulierungen

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Steuer auf Roboter? Alter Wein in neuen Schläuchen

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Die sogenannte „Maut“: Vertane Chance

Die sogenannte „Maut“: Vertane Chance

Neues Working Paper mit Relevanz für die Schuldenkrise Griechenlands

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Besser dran ohne Berlin?

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Legales Hanf: Die Zeit ist reif

Legales Hanf: Die Zeit ist reif


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Staatlicher Rundfunk: Bestenfalls neutral, schlimmstenfalls eine Last

Staatlicher Rundfunk: Bestenfalls neutral, schlimmstenfalls eine LastIn einer Demokratie kontrollieren Medien den Staat. Sie informieren Mitglieder der Gesellschaft, insbesondere über das Gebaren der Staatsvertreter. Medienunternehmen sollten deshalb nicht vom Staat selbst unterhalten werden. In Deutschland ist dies für Printmedien der Fall, jedoch nicht für Funk (...)

Bekämpfung von Kriminalität braucht kein Bargeldverbot

Bekämpfung von Kriminalität braucht kein BargeldverbotWeltweit sind Regierungen bemüht, die Bargeldnutzung ihrer Bürger einzuschränken. So gelten in den meisten europäischen Ländern bereits Obergrenzen für die Verwendung von Bargeld zu Zahlungszwecken. Auch die Bundesregierung erwägt, den Bürgern zukünftig zu verbieten, Rechnungen über 5.000 Euro in bar zu (...)

Bedeutung wirtschaftlicher Ungleichheit überschätzt, Wachstum unterschätzt

Bedeutung wirtschaftlicher Ungleichheit überschätzt, Wachstum unterschätztJe ungleicher die Einkommen in einem Land verteilt sind, desto umverteilungsskeptischer sind die Einkommensschwachen. Diesen zunächst wenig intuitiven Befund legt der italienischen Soziologe Renzo Carriero in einem 2016 veröffentlichten Papier vor. Andere Studien legen allerdings nahe, dass (...)

Entschädigung für Abgeordnete: Falsche Anreize trotz moderater Entwicklung

Entschädigung für Abgeordnete: Falsche Anreize trotz moderater Entwicklung Über die finanzielle Kompensation von Politikern wird nicht nur hierzulande gern und kontrovers diskutiert. Eine Analyse des Verhältnisses der Entschädigung von Bundestagsabgeordneten zum Bruttoinlandsprodukt pro Person zeigt, dass die gewährten Mittel für die Parlamentarier zwar stattlich, aber die (...)

Einkommensteuer: Wer zahlt wie viel?

Einkommensteuer: Wer zahlt wie viel?Das Bundesfinanzministerium prognostiziert auch für die kommenden Jahre neue Rekordsteuereinnahmen. Die Zeit für Steuersenkungen scheint also gekommen. Während der Wirtschaftsflügel der CDU mit Blick auf die Bundestagswahlen 2017 niedrigere Einkommensteuersätze für alle Einkommensklassen in Aussicht (...)

Preisbindung: Beliebt bei Lobbys, kostspielig für Verbraucher

Preisbindung: Beliebt bei Lobbys, kostspielig für VerbraucherMitte Oktober kippte der Europäische Gerichtshof die in Deutschland geltende Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente. Vor diesem Urteil hatte der deutsche Apothekerverband im Vorfeld inständig gewarnt. Demnach sei eine bestmögliche Medikamentenversorgung, die sich am Schutze der Gesundheit (...)

Wohnungsnot? Wohnfläche pro Person auf Rekordniveau

Wohnungsnot? Wohnfläche pro Person auf RekordniveauAlarmierende Berichte über "Wohnungsmangel" oder gar "Wohnungsnot" können beim Leser den Eindruck entstehen lassen, pro Person sei der Wohnraum in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten geschrumpft. Daten des Statistischen Bundesamts sprechen eine andere Sprache. Die Wohnfläche pro Einwohner (...)

Staatsbeteiligungen: Verschwenderisch und dennoch geschätzt

Staatsbeteiligungen: Verschwenderisch und dennoch geschätztEs ist still geworden um das große Thema Staatsbeteiligung. Möglicherweise binden andere Fragen, wie die Eurorettung oder die Niedrigzinspolitik, zurzeit einen Großteil der ordnungspolitischen Kapazitäten. Dabei ist es an der Zeit, die vielen guten Argumente gegen staatliche Wirtschaftsaktivitäten (...)

Mieter verzichten auf Mietpreisbremse

Mieter verzichten auf MietpreisbremseAm 1. Juni 2015 beschloss die Bundesregierung das „Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten“, kurz: die Mietpreisbremse. Die Preisregulierung besagt, dass die Miete für eine Wohnung bei Abschluss eines neuen Mietvertrags um maximal zehn Prozent über der ortsüblichen (...)

Öffentliche Unternehmen in der Staatsquote

Öffentliche Unternehmen in der StaatsquoteIn vielen Debatten um den Umfang staatlicher Aktivität wird die Staatsquote als Indikator zur Hilfe gezogen. Als Maßstab staatlicher Aktivität hat das Verhältnis der gesamten Staatsausgaben zum BIP jedoch Schwächen. Zum einen wird der Einfluss des Staates durch Regulierungen vernachlässigt. Zum (...)

Strompreistreiber Staat

Strompreistreiber StaatIn Deutschland ist der Strompreis für Privatkunden im Vergleich zu anderen Ländern der Europäischen Union überdurchschnittlich hoch. Grund dafür sind insbesondere hohe Steuern, die auf Strom erhoben werden. Seit 1998 stiegen die durchschnittlichen Steuern und Abgaben auf Strom für Endkunden um den (...)

Elektroautos: Kombination aus Subvention und Steuer

Elektroautos: Kombination aus Subvention und SteuerDie Bundesregierung hat vor, den Kauf und Verkauf von Elektroautos zu fördern. Eine Subvention in Höhe von 4.000 Euro soll pro Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden. Allerdings soll die Hälfte der Subvention von den Verkäufern ? den Automobilherstellern ? getragen werden. Was auf den ersten Blick (...)

Mehr Regulierung, weniger Staat

Mehr Regulierung, weniger StaatIn den letzten Jahrzehnten privatisierte der deutsche Staat zahlreiche Unternehmen. So wurden die Lufthansa, die Deutsche Bundespost (heute Deutsche Post und Deutsche Telekom), VIAG und VEBA (heute beide E.ON), Volkswagen, zahlreiche Krankenhäuser sowie Wohnungsgesellschaften teilweise oder (...)

Fehlverhalten als Normalfall: Die Banken haben gewonnen

Fehlverhalten als Normalfall: Die Banken haben gewonnenAuch wenn namhafte US-Banken in Folge betrügerischer und unverantwortlicher Geschäftspraktiken zuletzt hohe Bußgelder zahlen mussten, verfestigt sich der Eindruck, dass die Bankenwelt aus der Finanzkrise keine Lehren gezogen hat. Versagt haben auch die Regulierungsbehörden, die zu spät reagierten (...)

IREF TOP 10 des Jahres 2015

IREF TOP 10 des Jahres 2015Das Jahr 2015 war wirtschaftspolitisch ereignisreich. Die 10 meist gelesenen IREF-Beiträge des Jahres spiegeln Teile der wirtschaftspolitischen Diskussionen des ablaufenden Jahres wider. Unter den Top 10 finden sich viele altbekannte Themen, die uns auch in der Zukunft begleiten werden: (...)

TOP 5 der am stärksten besteuerten Güter

TOP 5 der am stärksten besteuerten GüterIn Deutschland belastet Verbraucher ein relativ hoher Strompreis. Grund dafür ist nicht zuletzt die starke Belastung durch Steuern und Abgaben, die erstaunlicherweise für die Stromproduktion aus Kohle niedriger ist als für die aus Erdgas. Nicht nur dort scheint dem deutschen Fiskus der (...)

Policy Paper: Asylmigration und Arbeitsmarktintegration

Ob die Integration der in Europa ankommenden Asylmigranten gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sie auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sind. In einem neuen Policy Paper untersuchen wir, welche Barrieren Asylmigranten beim Eintritt auf den Arbeitsmarkt in Deutschland, Frankreich und Großbritannien (...)

Mit Netzneutralität gegen Marktmacht?

Mit Netzneutralität gegen Marktmacht?Ende Oktober verabschiedete das Europaparlament die Verordnung über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet. Die Verordnung verankert – wenn auch mit zahlreichen Ausnahmen – das Prinzip der Netzneutralität in der europäischen Internetregulierung. Netzneutralität meint, dass Internetprovider alle (...)

Klassisches Einlagengeschäft schrumpft – Bail-Outs Adé?

In den USA führt das anhaltende Niedrig- und Negativzinsumfeld in Kombination mit neuen Mindestliquiditätsvorschriften zum allmählichen Absterben des Bankeinlagengeschäfts. Banken reduzieren die Einlagen, Geldhalter weichen auf Schattenbanken und alternative Zahlungssysteme aus. In dem Maße, in dem (...)

Unabhängige Presse als Korrektiv gegen Machtmissbrauch

Eine unabhängige Presse, die sowohl staatliche Akteure als auch private Interessengruppen davon abhält, ihre eigenen Interessen allzu aggressiv zu verfolgen, ist Bestandteil einer freiheitlichen Gesellschaft. Effektiv ist eine von politisch und wirtschaftlich Mächtigen unabhängige Pressearbeit zum (...)

Wohngutscheine statt sozialem Wohnungsbau

Angesichts des Flüchtlingszustroms der letzten Monate und der dadurch steigenden Nachfrage nach Wohnraum wurden schnell erste Rufe nach mehr staatlichem Wohnungsbau laut. Derartige Forderungen wurden sowohl von einigen Politikern als auch von Vertretern von Lobby-Verbänden gestellt. Attraktiv ist (...)

Enteignung von Schätzen: Schatzregal mit negativen Folgen
Vorbildlich: Keine Enteignungen in Bayern

Als eine 16-Jährige Urlauberin im August dieses Jahres einen Goldbarren im bayerischen Königssee fand und diesen bei der Polizei abgab, war ihr kaum bewusst, dass ihr zwingend eine Entschädigung zusteht. Einzig in Bayern kommt das sogenannte Schatzregal, eine Regelung, die jegliche Funde in (...)

Mehr Einfluss von Banken und Versicherungen auf die Politik?
Starkes Wachstum finanzpolitischer Lobbyverbände

Finanzpolitische Themen dominierten die politische Debatte der vergangenen Jahre. Es wäre daher keine Überraschung, wenn im Zuge der Finanzkrisen auch die Lobbyaktivität der Finanzbranche zugenommen hätte. Die Einflussnahme von Lobbyisten lässt sich nicht direkt messen. Eine Analyse der (...)

Sind Ökonomen zu marktgläubig?
Marktversagen häufiger diskutiert als Staatsversagen

Ökonomen wird – insbesondere durch Vertreter anderer Disziplinen – oft vorgeworfen, die Vorzüge des Marktes zu übertreiben und die Erfolgsaussichten staatlicher Eingriffe systematisch herunterzuspielen. Die Wirtschaftswissenschaften seien zu „marktgläubig“ und staatsskeptisch, was sich sowohl in der (...)

Hoher Wohlstand durch hohe Arbeitsproduktivität
Staat sollte Produktivitätssteigerungen nicht im Wege stehen

In Deutschland werden heute innerhalb einer Arbeitsstunde um ein vielfaches mehr Güter und Dienstleistungen produziert als in den Nachkriegsjahren. Die Produktivität der Arbeit hat sich seit 1950 um den Faktor sieben erhöht. Dieser Anstieg ist die entscheidende Quelle des Wohlstands, den wir heute (...)

Kosten und Nutzen von Regulierungen in schwachen Staaten
Griechenland: Vorteile durch rigorose Deregulierung?

Dem potentiellen Nutzen staatlicher Regulierung privaten Verhaltens stehen stets Kosten gegenüber. Wie häufig die Bilanz staatlicher Regulierung für die breite Bevölkerung in einem Land positiv ausfällt, hängt auch davon ab, wie einfach es für Mitglieder der Gesellschaft ist, den Staat für die (...)

Der Mindestlohn wirkt
450-Euro-Jobs seltener, vor allem im Osten

Seit Januar 2015 gilt in Deutschland grundsätzlich ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. Zu einem Anstieg der Arbeitslosenrate ist es durch die Einführung des Mindestlohns bisher nicht gekommen. Die Arbeitslosenquote für den vergangenen Mai betrug 6,3%, im Dezember 2014 lag sie bei 6,4%. Eine gut (...)

Airbnb mischt den Mietmarkt auf

Auf der Online-Vermittlungsplattform Airbnb werden Häuser, Wohnungen, Gästezimmer oder auch nur Schlafsofas auf Tages- oder Wochenbasis zur Miete angeboten. Für Touristen, Geschäftsreisende und Umziehende bietet die Plattform eine Alternative zum herkömmlichen Hotel oder zur Jugendherberge. Das (...)

Banken außer Rand und Band: Versagen die Regulierer?
Newsletter Geld & Banken

US-Finanzaufseher leiten zwar vermehrt Strafverfahren gegen Banker ein, doch die üblicherweise bei betrügerischen Praktiken verhängten Bußgelder werden mittlerweile einkalkuliert und schrecken nicht mehr ab. Wieso können die Banken ihre riskanten Spielchen ohne ernsthafte Konsequenzen weiter (...)

Wenn Bundesländer Staaten wären
Pro-Kopf-Einkommen der Bundesländer im internationalen Vergleich

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. 2014 war das Pro-Kopf-Einkommen weltweit gemäß der Angaben des Internationalen Währungsfonds in lediglich 17 Ländern höher als in Deutschland. In 169 weiteren Staaten fiel es hingegen niedriger aus. Aber die Unterschiede innerhalb Deutschlands sind (...)

Mehr Länderautonomie statt Fusionen
Die Schweiz als Vorbild für die Organisation der Bundesländer

Alle Jahre wieder regen Experten aus der Wissenschaft, den Verbänden und der Politik die Fusion deutscher Länder an: Thüringen und Sachsen-Anhalt sollen zusammengelegt werden, die Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zu einem „Nord-Staat“ fusionieren, die anderen Stadtstaaten (...)

Investorenvertrauen sinkt, Märkte trocknen aus
Newsletter Geld & Banken

In den USA und Europa wird aufgrund der in die Höhe schießenden Aktien- und Anleihemärkte ein optimistisches Bild der Lage auf den Finanzmärkten gezeichnet. Aus unserer Sicht wurden die Kurssteigerungen von professionellen Händlern herbeigeführt, die Auswirkungen des Quantitative Easing in den USA (...)

Trauerspiel um die bulgarische KTB
Newsletter Geld & Banken

Während des letzten Monats ernannte ein bulgarisches Gericht zwei Experten, um das Vermögen der Korporatiwna Targowska Banka (KTB) zu liquidieren. Dieser Vorgang markiert das Ende einer recht bemerkenswerten Geschichte, die im Juni 2014 begann, als sich die Bankensysteme im Rest der Eurozone in (...)

Lohnquote und gewerkschaftlicher Organisationsgrad
Gewerkschaften ohne Einfluss auf Lohnquote in EU-15 Ländern?

In den vergangenen Monaten lief die Kooperation zwischen Unternehmensvertretern und Gewerkschaften anscheinend nicht sonderlich rund. Um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten, riefen Gewerkschaften wiederholt zum Streik auf oder drohten zu streiken. Obwohl einige der Gewerkschaften (...)

Solidarpakt vs. Solidaritätszuschlag vs. Solidarität
Solidarisch verwirrt

Der Solidarpakt und der Solidaritätszuschlag sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Solidarpakt II wird 2019 auslaufen. Dann werden zum letzten Mal die im Finanzausgleichsgesetz von 2001 beschlossenen Sonderbedarfs-Bundesergänzungszuweisungen an die fünf neuen Länder und Berlin fließen. Der (...)

IHKs: Erzwungene Finanzierung von Lobbyverbänden
Pflichtmitgliedschaften in Industrie- und Handelskammern

Kürzlich wurde öffentlich, dass 2014 mithilfe der parlamentarischen Geschäftsführer der Bundestagsfraktionen etwa 1000 Hausausweise für den Bundestag an Lobbyisten vergeben wurden. Verflechtungen zwischen Vertretern von Interessengruppen und Volksvertretern werfen zu Recht Fragen auf. Fragwürdig ist (...)

Bessere Rahmenbedingungen für Gründungen
Bürokratie abbauen, Gründer ermutigen

Mit seiner Reaktion auf einen Einwurf im Februar im Düsseldorfer Landtag hat Christian Lindner einen Nerv bei Unternehmensgründern getroffen. Wer als Gründer Erfolg habe, gerate „in das Visier der sozialdemokratischen Umverteiler“ und wer scheitere, dem sei „Spott und Häme sicher“, so Lindner. Dass (...)

Griechischer Schuldenschnitt wird wahrscheinlicher
Newsletter Geld & Banken

Der neue Deal der EZB mit Griechenland macht die Zentralbank verwundbar. Trotz der rhetorischen Beschwichtigung, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihre Finanzen selber in Ordnung bringen müssten, hat eine Schwesterbehörde der EZB, die Europäische Investitionsbank, begonnen ein neues (...)

Zweifel an Sinnhaftigkeit der Fed-Stresstests
Newsletter Geld & Banken

Die US-Banken bestehen alle Stresstests der Fed mit Bravour. Doch dies sollte kein Grund zur Entwarnung sein, denn die von der amerikanischen Zentralbank angewandten Stresstests sind nicht nur äußerst milde, sondern haben nur fragwürdige Aussagekraft: Welches Interesse könnten Zentralbanken daran (...)

Deutsche Bahn AG auf Abwegen
Geplanter Buslinien-Ausbau ist Irrweg

Der Konzernchef der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, hat am 9. Februar beim Neujahresempfang der Bahnindustrie den Ausbau des eigenen Fernbusangebotes angekündigt. Dass ein staatliches Bahnunternehmen sich nicht darauf beschränkt, das Schienennetz bereitzustellen, sondern darüber hinaus auch (...)

Banking: Nichts gelernt aus der Krise?
Newsletter Geld & Banken

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank lobt auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos die neuen Finanzmarktregulierungen. Sein Kollege bei JP Morgan dagegen verunglimpft sie. Das Loblied auf die Regulierer gehört zum guten Ton in der Bankenbranche. Tatsächlich werden die neuen Regulierungen (...)

TTIP und der BDI: Unternehmer für Freihandel?
Ist deutschen Unternehmern zusätzliche Konkurrenz willkommen?

Die Diskussion um die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) erhitzt die Gemüter. Zahlreiche NGOs, Parteien und Interessenverbände haben Kritik an dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU geäußert: Zu marktwirtschaftlich, zu amerikanisch, zu viel (...)

IREF Top 10 des Jahres 2014
Die meist gelesenen Beiträge

Das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu. Die 10 beliebtesten IREF-Beiträge des Jahres spiegeln wichtige wirtschaftspolitische Diskussionen des ablaufenden Jahres wider: Besteuerung von Amazon & Co., Selbstanzeigen von Steuersündern, Ungleichheit, Taxi-Kartelle, Steuerwettbewerb, Migration, (...)

Staatliche Versicherungen für Exporte abschaffen
Der Staat auf Abwegen: Edition Hermesversicherungen

Rege sichert die Bundesregierung Exportgeschäfte deutscher Unternehmen staatlich ab. Während Steuerzahler mittels sogenannter Exportgarantien der Bundesregierung für die staatliche Versicherung mitunter fragwürdiger Exportgeschäfte haften, gibt die Bundesregierung Unternehmen Anreize, übermäßig (...)

Unternehmen produzieren Güter, nicht Arbeitsplätze
Arbeit ist Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck

Der Zweck von Unternehmen besteht nicht darin, Arbeitsplätze zu produzieren. Im Rahmen von Unternehmen werden zwar Arbeitsplätze geschaffen, aber lediglich um Güter und Dienstleistungen zu produzieren. Im Zuge des Produktionsprozesses entstehen Arbeitsverhältnisse durch vertragliche Bindungen (...)

Der Normenkontrollrat und der Mindestlohn
Gesamtgesellschaftliche Nutzen und Kosten politischer Maßnahmen

Seit 2006 gibt es in Deutschland den Nationalen Normenkontrollrat. Seine Aufgabe besteht darin "die Bundesregierung bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen auf den Gebieten des Bürokratieabbaus und der besseren Rechtsetzung zu unterstützen." Der Jahresbericht 2014 des Normenkontrollrats wurde im (...)

Keine Angst vor LIDL, ALDI & Co.
Discounterketten: Hohe Marktanteile, aber keine hohen Preise

Die Tengelmann-Gruppe hat kürzlich bekannt gegeben, ihre traditionsreiche Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann an die Edeka-Gruppe verkaufen zu wollen. Ob der Deal vom Bundeskartellamt abgesegnet wird, ist ungewiss. Erst kürzlich warnte das Kartellamt vor einer zunehmenden Marktmacht der (...)

Wettbewerb auf der Schiene
Marktöffnung ernst nehmen

Die deutsche Politik tut sich äußerst schwer mit der Öffnung des Eisenbahnmarktes. Dabei versprach die Bahnreform 1994 tiefgreifende Reformen: Die ehemalige Bundesbahn wurde in ein privatrechtliches Unternehmen in Staatsbesitz überführt und entschuldet, privaten Eisenbahnunternehmen wurde in (...)

The ZIRP Trap: Why low interest rates are a tax on recovery

The ZIRP Trap: Why low interest rates are a tax on recoveryIREF Working Paper No. 201502: Philipp Bagus

Investitionsstau auf Autobahnen: Privatisierung als Ausweg?

In der Bundesregierung und den regierungsbildenden Parteien wurde zuletzt hitzig über die Finanzierung deutscher Autobahnen und Fernstraßen diskutiert. Das deutsche Autobahnnetz ist mit 12.879 Kilometern (Stand 2013) das viertlängste auf der Welt. Doch während das Netz seit der Wiedervereinigung (...)

Wenn For-Profit nicht an Non-Profit Grenze endet
Auch Mitarbeiter von Non-Profit-Organisationen sind Profiteure

Organisationen ohne Gewinnerzielungsabsicht zeichnen sich dadurch aus, dass es keine Eigentümer gibt, die vom monetären Gewinn der Organisation profitieren könnten. Trotzdem gibt es Menschen, die von der Existenz der Non-Profit-Organisation profitieren. Darunter befinden sich die Mitarbeiter der (...)

Auch Taxi-Kartelle mögen keine Konkurrenz
Aufschrei auf dem Taxi-Markt. Sieben Missverständnisse.

Seit einigen Monaten sorgt die Online-Vermittlungsplattform Uber für frischen Wind in der deutschen Taxi-Branche. Das 2009 in Kalifornien gegründete Unternehmen baut auf ein innovatives Geschäftskonzept: Über die Online-Plattform „Uber Pop“ werden private Fahrer und Taxikunden aneinander vermittelt. (...)

Politik: Eingeständnis von Fehlbarkeit wagen und zulassen
Vertrauen in Politiker, Unsicherheiten politischer Maßnahmen und Wählerwünsche

Politikern wird von Deutschen nur wenig Vertrauen entgegengebracht. In einer Umfrage der GfK schneidet der Beruf des Politikers bezüglich der Vertrauensfrage unter allen genannten Berufen am schlechtesten ab. Gerade den von den Wählern beauftragten Vertretern wird am wenigsten vertraut. Ein Grund (...)

Langfristige Lösung: Gesellschaftliche Regeln ändern
Arbeitslosenrate, Zinsen und Korruption

Die Arbeitslosenrate in der Eurozone verharrt weiterhin auf hohem Niveau. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen einzelnen Euroländern. Parallel dazu lassen sich erhebliche Unterschiede bezüglich der Zinsen auf langfristige Staatsanleihen ausmachen. Ein Blick auf den Corruption Perception (...)

Frankreich: Staatliche Regulierungslust und Mittelstandsfrust
Der französische Staat bremst mittelgroße Unternehmen aus

Aus Frankreich war in den letzten Tagen nicht viel Gutes zu vernehmen. Die Arbeitslosenrate hat mit 11,1% einen erneuten Höchststand erreicht. Die Wirtschaft ist im dritten Quartal 2013 um 0,1% geschrumpft. Präsident Hollande hat die schlechtesten Umfragewerte eines französischen Präsidenten seit (...)

Mieten für neuvermietete Wohnungen in Ballungsgebieten zu niedrig

Die Höhe der Mieten für neuvermietete Wohnungen in attraktiven Wohnlagen in beispielsweise Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München und in Uni-Städten wie Freiburg sind in aller Munde. In den meisten Fällen werden die Mieten in diesen Ballungsgebieten für zu hoch empfunden. Dabei sind sie zu (...)

Koalitionsverhandlungen: Einblicke in den politischen Basar

Es wird fleißig getauscht. Zugeständnisse beim Mindestlohn gegen Zugeständnisse bei der doppelten Staatsbürgerschaft. Maut gegen Quote für Frauen in Führungspositionen. Natürlich werden die Beteiligten an den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU, und SPD nicht offenlegen, auf welche Tauschhandel (...)

The effects of fiscal decentralization on working hours: Does it matter which government level taxes and spends?

The effects of fiscal decentralization on working hours: Does it matter which government level taxes and spends?IREF Working Paper No. 201307: Alexander Fink

Wer Handel einschränkt, schadet Bürgern
Forderungen nach Aussetzung der Verhandlungen über Freihandelsabkommen offenbaren Missverständnisse

Freihandel ist zu begrüßen. Freihandelsabkommen sind ebenfalls zu begrüßen, wenn sie zum Abbau von Handelsbarrieren zwischen in verschiedenen Ländern residierenden Menschen führen. Allzu oft wird jedoch unterstellt, eine beidseitige Öffnung sei zwingend notwendig, damit der Abbau von Handelsbarrieren (...)

Vorteile einer offenen Marktwirtschaft sind von einzelnen Managern und Unternehmen unabhängig

Ende Juli hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler die Arbeit des am 31. Juli abberufenen Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG, Peter Löscher, gelobt. Das Lob Röslers an Löscher ist nur ein Beispiel von vielen Schulterklopfern von Politikern für erfolgreiche Manager und Unternehmer. Allerdings (...)

„Pro Marktwirtschaft“ impliziert nicht „Pro Unternehmen“

Wer sich für die Marktwirtschaft ausspricht, verteidigt nicht die Interessen von Unternehmern gegen Kunden und Arbeitnehmer. Wer sich für Marktwirtschaft ausspricht, steht für offene Märkte für Güter und Dienstleistungen ein. Auf offenen Märkten sind etablierte Anbieter dem für sie unangenehmen Druck (...)

Markttransparenzstelle für Kraftstoffe
Kostspieliger bürokratischer Unsinn

Regelmäßig stehen zu Beginn der Ferienzeit und vor Feiertagen Mineralölunternehmen und Tankstellen am Pranger. Sie werden beschuldigt, den gemeinen deutschen Autofahrer mittels höherer Benzinpreise auszubeuten. Auf die vermeintlichen Machenschaften der Verkäufer von Benzin hat die Bundesregierung (...)

Einfuhrzölle auf chinesische Solarpaneele
Die EU-Kommission scheint verwirrt zu sein

Die EU steht mit Japan, Kanada, Indien und vielen anderen Ländern in Verhandlungen über Freihandelsabkommen. EU-Kommissionspräsident Barroso hat am 17. Juni auf dem G8 Gipfel in Nordirland angekündigt, dass die EU mit den USA Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen aufnehmen werden. Parallel zu (...)

Für ein robustes politisches System
Eigeninteressiertes Handeln durch enge Regeln beschränken

Wir Menschen scheinen vornehmlich an unserem eigenen Wohlbefinden interessiert zu sein. Allerdings haben wir auch ein Interesse daran, dass es Anderen gut geht. Wir sind zu einem gewissen Grade altruistisch. Wie sehr wir uns für das Wohl anderer Menschen einsetzen, sollte beeinflussen, unter (...)

Politiker als Lobbyisten

Der angekündigte Wechsel von Staatsminister Eckart von Klaeden zu Daimler hat für Wirbel gesorgt. Zu Recht. Wenn hochrangige Politiker auf hochrangige Posten in Unternehmen wechseln, wird die Verquickung von Politik und Wirtschaft nur allzu offensichtlich. Der kurzweilige Aufruhr um die (...)

Schweizer Volksinitiative „Gegen die Abzockerei“:
Stärkung der Aktionäre statt staatlicher Deckelung von Managergehältern

Am 3. März dieses Jahres haben 68% der abstimmenden Schweizer der Volksinitiative „Gegen die Abzockerei“ zugestimmt. In der Schweiz sind die Regierung und das Parlament jetzt damit betraut, eine gesetzliche Grundlage basierend auf den Forderungen der Initiative „Gegen die Abzockerei“ (...)

Lebensmittelskandale, Zufälle und Kosten

Pferdefleisch in Fertigessen, Bio-Eier, die keine sind, und Schimmelpilze im Futtermittel. Die Vorfälle häuften sich in den vergangenen Wochen. Neben allgemeiner Empörung sind insbesondere zwei Reaktionen auf die Neuigkeiten zu verzeichnen. Zum einen wird durch die in kurzer zeitlicher Abfolge (...)

Identifying the Determinants of Judicial Performance: Taxpayers’ Money Well Spent?

Identifying the Determinants of Judicial Performance: Taxpayers' Money Well Spent?IREF Working Paper No. 201302: Stefan Voigt and Nora El-Bialy

Lobbyismus: Nicht vereinzelte Skandale sind das Problem sondern alltäglicher Lobbyismus

Im Dezember des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass ein Mitarbeiter eines externen IT-Dienstleisters des Gesundheitsministeriums seit 2010 illegal Informationen an Interessenvertreter der Pharmaindustrie weitergeleitet hat. Der Aufschrei war groß. Unbeachtet blieb jedoch wie allgegenwärtig die (...)

Nicht zu verwechseln: Vetternwirtschaft und Marktwirtschaft

Die Vetternwirtschaft, die Anstoß findet beispielsweise bei den Mitgliedern der Occupy Wall Street Bewegung, hat mit einer Marktwirtschaft reichlich wenig gemein. In einer Vetternwirtschaft werden die Regeln der Marktwirtschaft für Privilegierte außer Kraft (...)

Macht der Ratingagenturen: Geschaffen durch Regulierungen, abzuschaffen durch Deregulierung

Die Rolle der drei grossen Ratingagenturen, Moody’s, Standard and Poor’s und Fitch, in der Finanzkrise wird häufig dikutiert. Insbesondere steht deren Marktmacht in der Kritik – die drei Agenturen teilen etwa 95% des Ratingmarktes unter sich auf. Immer wieder können Rufe nach einer stärkeren (...)

Teilweise Liberalisierung des innerdeutschen Fernbusverkehrs

Ab Januar 2013 werden erhebliche Markteintrittsbarieren für Fernbusunternehmen fallen. Die Deutsche Bahn AG wird endlich mehr Konkurrenz von Busunternehmern zu spüren bekommen.

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