Institute for Research in Economic and Fiscal issues

IREF Europe - Institute for Research in Economic and Fiscal issues

Für wirtschaftliche Freiheit
und Steuerwettbewerb


Alexander Fink

Artikel dieses Autors (303) :

Mechanismus für Bankenabwicklung: Niemand dringt auf Anwendung

Mechanismus für Bankenabwicklung: Niemand dringt auf AnwendungErst am Mittwoch billigte das italienische Parlament 20 Milliarden Euro, um notleidende italienische Banken im Ernstfall vor der Zahlungsunfähigkeit bewahren zu können. Auf den ersten Blick irritiert das, wurde doch für derartige Schieflagen im Bankensektor eigens ein Einheitlicher Europäischer (...)

Entschädigung für Abgeordnete: Falsche Anreize trotz moderater Entwicklung

Entschädigung für Abgeordnete: Falsche Anreize trotz moderater Entwicklung Über die finanzielle Kompensation von Politikern wird nicht nur hierzulande gern und kontrovers diskutiert. Eine Analyse des Verhältnisses der Entschädigung von Bundestagsabgeordneten zum Bruttoinlandsprodukt pro Person zeigt, dass die gewährten Mittel für die Parlamentarier zwar stattlich, aber die (...)

Einkommensteuer: Wer zahlt wie viel?

Einkommensteuer: Wer zahlt wie viel?Das Bundesfinanzministerium prognostiziert auch für die kommenden Jahre neue Rekordsteuereinnahmen. Die Zeit für Steuersenkungen scheint also gekommen. Während der Wirtschaftsflügel der CDU mit Blick auf die Bundestagswahlen 2017 niedrigere Einkommensteuersätze für alle Einkommensklassen in Aussicht (...)

Für eine verbrauchsorientierte Besteuerung

Für eine verbrauchsorientierte BesteuerungDie Einkommensteuer ist mit rund einem Drittel des Steueraufkommens die wichtigste Einnahmequelle des deutschen Staates. Da sie nicht auf Arbeitseinkommen beschränkt ist, sondern zusätzlich auf Kapitaleinkommen erhoben wird, ist sie mit erheblichen Wohlfahrtsverlusten verbunden und belastet (...)

Seen and not seen: EZB-Geldpolitik und Zombie-Firmen

Seen and not seen: EZB-Geldpolitik und Zombie-FirmenAls die Zinssätze auf Staatsanleihen strauchelnder Regierungen im Euroraum bis zum Sommer 2012 enorm stiegen, kündigte EZB-Präsident Mario Draghi am 26. Juli 2012 an, dass die EZB „innerhalb ihres Mandats alles Erforderliche tun [werde], um den Euro zu erhalten". Das bis heute ungenutzte (...)

Preisbindung: Beliebt bei Lobbys, kostspielig für Verbraucher

Preisbindung: Beliebt bei Lobbys, kostspielig für VerbraucherMitte Oktober kippte der Europäische Gerichtshof die in Deutschland geltende Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente. Vor diesem Urteil hatte der deutsche Apothekerverband im Vorfeld inständig gewarnt. Demnach sei eine bestmögliche Medikamentenversorgung, die sich am Schutze der Gesundheit (...)

Austerität in Griechenland: Ausgaben runter statt Steuern hoch

Austerität in Griechenland: Ausgaben runter statt Steuern hochIm Sommer 2015 wurde das dritte Rettungspaket für Griechenland geschnürt. Insgesamt 86 Milliarden Euro an Finanzhilfen sollten in den kommenden Monaten nach Athen überwiesen werden. Die Auszahlung der Tranche erfolgte allerdings nur stückweise und wurde an die Erfüllung zentraler Reformvorgaben (...)

Wachstum in den Ländern: Aufsteiger und Absteiger

Wachstum in den Ländern: Aufsteiger und AbsteigerDie derzeitige Debatte um die Neuordnung der Beziehungen zwischen dem Bund und den Ländern sowie der Länder untereinander ab 2020 wirft auch die Frage auf, zu welchem Grade die Länder ihr wirtschaftliches Schicksal selbst in der Hand haben. Daten auf Länderebene seit 1970 zeigen, dass das BIP pro (...)

Spekulation: Segensreich für die Marktwirtschaft

Spekulation: Segensreich für die MarktwirtschaftSpekulanten sind zurzeit nicht populär. Für die Globalisierungsskeptiker von Attac ist Spekulation verantwortlich für hohe Lebensmittelpreise und Hungersnöte in der Dritten Welt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schimpft, dass die derzeit schwächelnde Deutsche Bank „das Spekulantentum zum (...)

Wohnungsnot? Wohnfläche pro Person auf Rekordniveau

Wohnungsnot? Wohnfläche pro Person auf RekordniveauAlarmierende Berichte über "Wohnungsmangel" oder gar "Wohnungsnot" können beim Leser den Eindruck entstehen lassen, pro Person sei der Wohnraum in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten geschrumpft. Daten des Statistischen Bundesamts sprechen eine andere Sprache. Die Wohnfläche pro Einwohner (...)

Steuersenkung: Die Zeit ist reif

Steuersenkung: Die Zeit ist reifIm Vorfeld von Bundestagswahlen wird die Forderung nach Steuersenkungen von Politikern regelmäßig als Instrument im Wahlkampf eingesetzt. So stellte in den vergangenen Wochen Finanzminister Schäuble Steuerentlastungen für 2017 in Aussicht und der CSU-Vorsitzende Seehofer forderte gar die "größte (...)

Neue Daten: Wirtschaftliche Freiheit in Deutschland

Neue Daten: Wirtschaftliche Freiheit in DeutschlandGemeinsam mit Partnerorganisationen aus anderen Ländern unternimmt das kanadische Fraser Institute alljährlich den Versuch, wirtschaftliche Freiheit in Ländern weltweit zu messen. Die Ergebnisse für das Berichtsjahr 2014 wurden vor zwei Wochen veröffentlicht. Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr (...)

Wirtschaftswachstum ohne Regierung?

Wirtschaftswachstum ohne Regierung?Deutschland 2005, Belgien 2010-2011, USA 2013, Spanien 2016: Auch in etablierten Demokratien kommt es vor, dass Regierungen zeitweise einen erheblichen Teil ihrer Kompetenzen verlieren oder sich ganz auf repräsentative Tätigkeiten beschränken müssen. Dafür kann es verschiedene Gründe geben: In (...)

Hohe Gewinne durch Beschäftigung von Geringqualifizierten?

Hohe Gewinne durch Beschäftigung von Geringqualifizierten?In der Debatte um den Mindestlohn schwingt häufig die weit verbreitete Ansicht mit, Unternehmen würden von der Beschäftigung von Niedrigqualifizierten zu niedrigen Löhnen ganz besonders stark profitieren. Obwohl weit verbreitet, passt diese Wahrnehmung nicht zu den Beschäftigungsdaten - so auch in (...)

Marktwirtschaftlich organisierte Demokratie: Rezept für Reichtum und Freiheit

Marktwirtschaftlich organisierte Demokratie: Rezept für Reichtum und FreiheitFast 90% der Deutschen halten die Demokratie für die beste Herrschaftsform, wenngleich die Zustimmungsrate in den letzten Jahren leicht gefallen ist. Den Kapitalismus hingegen hält nur ein gutes Viertel der Bevölkerung für segensreich, den Sozialismus dagegen fast die Hälfte. Den Geist dieser (...)

Beschäftigung von Zuwanderern in DAX-Unternehmen?

Beschäftigung von Zuwanderern in DAX-Unternehmen? Eine Frage drängt sich in den derzeitigen Debatten besonders auf: Wie und wo können die zahlreich nach Deutschland Zugewanderten in Beschäftigung kommen? Manchen kommen dabei die großen DAX-Unternehmen in den Sinn. Doch gerade diese Unternehmen werden vermutlich kein großes Interesse haben. Die (...)

Staatsbeteiligungen: Verschwenderisch und dennoch geschätzt

Staatsbeteiligungen: Verschwenderisch und dennoch geschätztEs ist still geworden um das große Thema Staatsbeteiligung. Möglicherweise binden andere Fragen, wie die Eurorettung oder die Niedrigzinspolitik, zurzeit einen Großteil der ordnungspolitischen Kapazitäten. Dabei ist es an der Zeit, die vielen guten Argumente gegen staatliche Wirtschaftsaktivitäten (...)

Working Paper: Effizienz italienischer Steuergerichte

Working Paper: Effizienz italienischer SteuergerichteIn den letzten Monaten waren die aus Italien nach Deutschland vordringenden Nachrichten nicht sonderlich erbaulich. So ging es unter anderem um Staatsangestellte, die es mit ihrer Arbeitszeit nicht allzu erst nahmen, eine Staatsschuldenquote von über 130 % des BIP und wegen vieler fauler Kredite (...)

Italiens Banken: Bail-In oder Bail-Out?

Italiens Banken: Bail-In oder Bail-Out?Etwas ist faul im Staate Italien, nämlich Kredite italienischer Banken in Höhe von 360 Milliarden Euro. Die Rückzahlung von fast jedem fünften Kredit ist fraglich. Eine derartige Schieflage der italienischen Banken erinnert an die Finanzkrise 2008. Als Reaktion auf die damalige Krise wurde ein (...)

Wirtschaftliche Freiheit: Mittel gegen Korruption

Wirtschaftliche Freiheit: Mittel gegen KorruptionIm nächsten Monat werden die Olympischen Spiele in Brasilien stattfinden. Wie schon zur Fußballweltmeisterschaft 2014 wird es zahlreiche Berichte über die weit verbreitete Korruption im Land geben. Leider nur wenig Aufmerksamkeit wird die in Brasilien nur schwach ausgeprägte wirtschaftliche (...)

Policy Paper: Körperschaftsteuern – ungerecht und ineffizient

Policy Paper: Körperschaftsteuern – ungerecht und ineffizientSteuern auf Unternehmensgewinne sind sowohl ungerecht als auch ineffizient, argumentieren Pierre Bessard und Fabio Cappelletti vom Schweizer Liberalen Institut in einem neuen IREF Policy Paper. Die Autoren sprechen sich für eine Abschaffung von Körperschaftsteuern aus, weil sie zum einen (...)

Mieter verzichten auf Mietpreisbremse

Mieter verzichten auf MietpreisbremseAm 1. Juni 2015 beschloss die Bundesregierung das „Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten“, kurz: die Mietpreisbremse. Die Preisregulierung besagt, dass die Miete für eine Wohnung bei Abschluss eines neuen Mietvertrags um maximal zehn Prozent über der ortsüblichen (...)

Öffentliche Unternehmen in der Staatsquote

Öffentliche Unternehmen in der StaatsquoteIn vielen Debatten um den Umfang staatlicher Aktivität wird die Staatsquote als Indikator zur Hilfe gezogen. Als Maßstab staatlicher Aktivität hat das Verhältnis der gesamten Staatsausgaben zum BIP jedoch Schwächen. Zum einen wird der Einfluss des Staates durch Regulierungen vernachlässigt. Zum (...)

OECD-Länder: Steuereinnahmen auf Rekordhoch

OECD-Länder: Steuereinnahmen auf RekordhochObwohl in den vergangenen Jahren Sparpolitik intensiv diskutiert wurde, erzielen Staaten derzeit höhere Einkünfte als je zuvor. Die direkte Einflussnahme von Staaten auf Wirtschaftsprozesse durch Staatsunternehmen wurde in der Nachkriegszeit im Rahmen von Privatisierungen vor allem in den 1980er, (...)

Unternehmensinsolvenzen und die EZB

Unternehmensinsolvenzen und die EZB Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist 2015 erneut gesunken. Weniger waren es zuletzt 1995. Für einzelne Unternehmer mag dies erfreulich sein. Dennoch könnte der stetige Rückgang der Insolvenzfälle auf gesamtwirtschaftliche Fehlentwicklungen hindeuten. Möglicherweise werden zu (...)

Strompreistreiber Staat

Strompreistreiber StaatIn Deutschland ist der Strompreis für Privatkunden im Vergleich zu anderen Ländern der Europäischen Union überdurchschnittlich hoch. Grund dafür sind insbesondere hohe Steuern, die auf Strom erhoben werden. Seit 1998 stiegen die durchschnittlichen Steuern und Abgaben auf Strom für Endkunden um den (...)

Erwartete Lebenseinkommen: Höher denn je

Erwartete Lebenseinkommen: Höher denn jeEwig negative Schlagzeilen in der Presse vermitteln den Eindruck, es gehe Menschen heute schlechter als noch vor einigen Jahrzehnten. Weit gefehlt. Die derzeit in Deutschland lebende Generation ist nicht nur die reichste gemessen in Einkommen pro Kopf, sondern auch die mit der höchsten (...)

Hartz-Reformen: Trade-Off Beschäftigung vs. Lohnniveau

Hartz-Reformen: Trade-Off Beschäftigung vs. LohnniveauZwischen 2003 und 2006 wurden im Rahmen der Agenda 2010 vier Reformpakete verabschiedet, die den deutschen Arbeitsmarkt deutlich umgestalteten. Zehn Jahre nach Umsetzung der Reformen deuten Studien darauf hin, dass die Reformen die Arbeitslosenquote deutlich reduziert und zu einem sinkenden (...)

Partnerwahl und Ungleichheit

Partnerwahl und Ungleichheit Ungleichheit ist derzeit in aller Munde. Erst jüngst erregte der Präsident des DIW, Marcel Fratzscher, Aufmerksamkeit mit der Aussage, dass Deutschland eines der ungleichsten Länder der Welt sei. Das ist fraglich, aber unstrittig ist, dass Faktoren, die die Einkommensverteilung beeinflussen, (...)

Elektroautos: Kombination aus Subvention und Steuer

Elektroautos: Kombination aus Subvention und SteuerDie Bundesregierung hat vor, den Kauf und Verkauf von Elektroautos zu fördern. Eine Subvention in Höhe von 4.000 Euro soll pro Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden. Allerdings soll die Hälfte der Subvention von den Verkäufern ? den Automobilherstellern ? getragen werden. Was auf den ersten Blick (...)

Sozialversicherungen: Abgeordnete und Beamte integrieren

Sozialversicherungen: Abgeordnete und Beamte integrierenDie gesetzlichen Sozialversicherungen weisen eine interessante Eigenart auf: Für Beamte und Abgeordnete sind sie entweder nicht verpflichtend oder Beamte und Abgeordnete können nicht Mitglied sein. Das ist bemerkenswert. Abhängig Beschäftigte sind grundsätzlich verpflichtet, Mitglieder der von der (...)

Höhere Einkommen und längere Leben

Höhere Einkommen und längere LebenVor wenigen Wochen wurde vielerorts über Daten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung zu regionalen Unterschieden bezüglich der Lebenserwartung in Deutschland berichtet. In einkommensstarken Regionen haben Frauen und Männer durchschnittlich eine höhere Lebenserwartung als in (...)

Working Paper: Steuerpolitik in Polen, der Slowakei und Bulgarien

Working Paper: Steuerpolitik in Polen, der Slowakei und BulgarienIm Zuge der Berichterstattung über die Panama Papiere ist es erwartungsgemäß zu Diskussionen über die Ausgestaltung von Steuersystemen, die Durchsetzung geltender Steuergesetze und den Grad der internationalen Kooperation von Finanzbehörden gekommen. Dabei scheint bei Zeiten in Vergessenheit zu (...)

Gender Wage Gap – Zu Lasten des Gewinns?

Gender Wage Gap – Zu Lasten des Gewinns?Am 19. März fand in Deutschland der Equal Pay Day statt und es wurde vielerorts auf die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen hingewiesen. Durchschnittlich fielen 2014 die Bruttostundenlöhne von Frauen 22% niedriger aus. Dieser deutliche Unterschied, so häufig der Vorwurf, ist vor allem auf (...)

Asylzuwanderung: Kostenschätzungen unter der Lupe

Asylzuwanderung: Kostenschätzungen unter der LupeIn den vergangenen Monaten haben sich einige Forschungsinstitute an einer Schätzung der langfristigen Kosten der derzeitigen Asylzuwanderung versucht, so etwa das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das Institut für Weltwirtschaft und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Während (...)

Staatliche Haushalte: Nur 10% für Bedürftigenhilfe

Staatliche Haushalte: Nur 10% für BedürftigenhilfeRufe nach mehr Umverteilung durch höhere Staatsausgaben - wie der jüngst von Sigmar Gabriel vorgebrachte Vorschlag eines Solidarpakts für die deutsche Bevölkerung - können den Eindruck entstehen lassen, dass staatliche Budgets vornehmlich verwendet werden, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. (...)

Working Paper: Reformen unter Thatcher und Major

Working Paper: Reformen unter Thatcher und MajorIm Jahre 1936 schrieb John Maynard Keynes: "Die Ideen der Ökonomen und Philosophen, seien sie richtig oder falsch, sind mächtiger, als man im allgemeinen glaubt. Um die Wahrheit zu sagen, es gibt nichts anderes, das die Welt beherrscht." Neben den Ideen der Ökonomen und Philosophen mögen jedoch (...)

Umgekehrter Steuerverbund für die EU

Umgekehrter Steuerverbund für die EUDie zukünftige Ausgestaltung der EU-Finanzen wird derzeit intensiv diskutiert - sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite betreffend. So unterhält die Europäische Union seit Februar 2014 eine „High Level Group“, die das EU-Eigenmittelsystem evaluieren und Reformvorschläge erarbeiten soll. (...)

Mehr Regulierung, weniger Staat

Mehr Regulierung, weniger StaatIn den letzten Jahrzehnten privatisierte der deutsche Staat zahlreiche Unternehmen. So wurden die Lufthansa, die Deutsche Bundespost (heute Deutsche Post und Deutsche Telekom), VIAG und VEBA (heute beide E.ON), Volkswagen, zahlreiche Krankenhäuser sowie Wohnungsgesellschaften teilweise oder (...)

Working Paper: Steuerhinterziehung

Working Paper: Steuerhinterziehung Für das Ausmaß der Schattenwirtschaft wird für 2016 ein Rekordtief vorausgesagt. Auch Fälle der Steuerhinterziehung könnten seit der Nutzung sogenannter Steuer-CDs durch Finanzämter rückläufig sein. Wie sich verschiedene Faktoren auf die Entscheidung, Steuern zu hinterziehen, auswirken, wird in einem (...)

Marshallplan: Kein Allheilmittel

Marshallplan: Kein AllheilmittelErst kürzlich forderte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller einen Marshallplan für Syrien nach dem Bürgerkrieg. Er scheint sich sicher zu sein, dass das gut angelegtes Geld wäre. Wirtschaftshistoriker und Ökonomen sind sich hingegen nicht sicher, ob der Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg eine (...)

EU-Steuer: Mehr Risiken als Vorteile

EU-Steuer: Mehr Risiken als VorteileDerzeit ist das EU-Budget auf 1,23% des europäischen Bruttonationaleinkommens begrenzt. Doch sollten weitere Aufgaben in der Sozialpolitik, Verteidigung oder Flüchtlingspolitik auf die EU übertragen werden, ist eine Ausweitung des Budgets der EU wahrscheinlich. Das wäre Wasser auf die Mühlen (...)

Preise für Benzin und Öl: Keine Anzeichen für schwachen Wettbewerb

Preise für Benzin und Öl: Keine Anzeichen für schwachen WettbewerbEs wird immer wieder der Verdacht geäußert, der Wettbewerb zwischen Mineralölunternehmen sei nicht intensiv genug, um sie dazu zu zwingen, Rückgänge des Ölpreises in Form niedrigerer Preise für Benzin an ihre Kunden weiterzugeben. Tatsächlich fiel der Ölpreis über die vergangenen Monate wesentlich (...)

Arbeitslosigkeit und Einkommensungleichheit

Arbeitslosigkeit und Einkommensungleichheit2015 erreichte die Beschäftigung in Deutschland ein neues Rekordhoch. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenrate auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Diese Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt könnte dazu beitragen, dass die Einkommensungleichheit, gemessen am GINI-Koeffizienten, in (...)

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende Diskussion

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende DiskussionZu Jahresbeginn hoben zwei von drei gesetzliche Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge im Mittel um 0,2% an. Durchschnittlich 15,7% des Bruttoeinkommens müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nun an die Krankenversicherung abführen. Da der Zusatzbeitrag formal allein vom Arbeitnehmer getragen wird, (...)

IREF TOP 10 des Jahres 2015

IREF TOP 10 des Jahres 2015Das Jahr 2015 war wirtschaftspolitisch ereignisreich. Die 10 meist gelesenen IREF-Beiträge des Jahres spiegeln Teile der wirtschaftspolitischen Diskussionen des ablaufenden Jahres wider. Unter den Top 10 finden sich viele altbekannte Themen, die uns auch in der Zukunft begleiten werden: (...)

TOP 5 der am stärksten besteuerten Güter

TOP 5 der am stärksten besteuerten GüterIn Deutschland belastet Verbraucher ein relativ hoher Strompreis. Grund dafür ist nicht zuletzt die starke Belastung durch Steuern und Abgaben, die erstaunlicherweise für die Stromproduktion aus Kohle niedriger ist als für die aus Erdgas. Nicht nur dort scheint dem deutschen Fiskus der (...)

Policy Paper: Asylmigration und Arbeitsmarktintegration

Ob die Integration der in Europa ankommenden Asylmigranten gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sie auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sind. In einem neuen Policy Paper untersuchen wir, welche Barrieren Asylmigranten beim Eintritt auf den Arbeitsmarkt in Deutschland, Frankreich und Großbritannien (...)

Mythos vom Mangel an Fachkräften

Mythos vom Mangel an FachkräftenVom Fachkräftemangel ist seit Jahrzehnten immer wieder die Rede, vor allem seit den 2000er Jahren. So wird beispielsweise im Rahmen der aktuellen Flüchtlingsdebatte regelmäßig diskutiert, ob Flüchtlinge zur Lösung des vermeintlichen Problems des Fachkräftemangels beitragen könnten. Sie können es (...)

Mit Netzneutralität gegen Marktmacht?

Mit Netzneutralität gegen Marktmacht?Ende Oktober verabschiedete das Europaparlament die Verordnung über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet. Die Verordnung verankert – wenn auch mit zahlreichen Ausnahmen – das Prinzip der Netzneutralität in der europäischen Internetregulierung. Netzneutralität meint, dass Internetprovider alle (...)

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