Institute for Research in Economic and Fiscal issues

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Für wirtschaftliche Freiheit
und Steuerwettbewerb


Alexander Fink

Artikel dieses Autors (303) :

Rentenansprüche vs. klassisches Vermögen

Rentenansprüche vs. klassisches VermögenDer Median des Nettovermögens deutscher Haushalte lag 2014 bei 60.400 Euro, wie die Deutsche Bundesbank berichtet. Wird - wie einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung - der Versuch unternommen, die Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung mit einzuberechnen, (...)

Policy Paper: Schwacher Preisanstieg bei Wohnimmobilien - Teil 2 von 3

Policy Paper: Schwacher Preisanstieg bei Wohnimmobilien - Teil 2 von 3Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland stiegen real seit 2010 deutlich - im Durchschnitt um über 20 Prozent. Dieser Preisanstieg erhielt in den letzten Jahren verdientermaßen viel Aufmerksamkeit. Dabei scheint jedoch ein wenig unterzugehen, dass die durchschnittlichen realen Preise für (...)

Langfristige Wohlstandsentwicklung: Produktivität entscheidend

Langfristige Wohlstandsentwicklung: Produktivität entscheidendVor gut 30 Jahren fragte der Wirtschaftshistoriker David Landes: „Warum sind wir so reich und die anderen so arm?“ Mit „den anderen“ sind nicht nur Menschen in Entwicklungsländern gemeint, sondern auch unsere eigenen Vorfahren. Ein durchschnittlicher Deutscher hat heute ein etwa sechsmal so hohes (...)

Policy Paper: Kaum Preisschwankungen bei Wohnimmobilien - Teil 1 von 3

Policy Paper: Kaum Preisschwankungen bei Wohnimmobilien - Teil 1 von 3Die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt ist seit einigen Jahren in aller Munde. Sowohl die Kaufpreise als auch die Mieten sind insbesondere in einigen Ballungsgebieten deutlich gestiegen. Werden nur die Jahre seit 2010 betrachtet, gerät leicht in Vergessenheit, dass der deutsche Immobilienmarkt (...)

Umverteilung in den gesetzlichen Krankenkassen beenden

Umverteilung in den gesetzlichen Krankenkassen beendenDie Koalitionsverhandlungen von Union und SPD haben das Thema Krankenkassen wieder auf die Agenda gebracht. Befürworter einer Bürgerversicherung wünschen sich unter anderen mehr Umverteilung im Rahmen der dann für alle verpflichtenden gesetzlichen Krankenversicherungen. Doch als (...)

Gute Nachricht: Es wird mehr gebaut

Gute Nachricht: Es wird mehr gebautDie Entwicklung auf dem Markt für Wohnimmobilien in den vergangenen Jahren ist in aller Munde. In vielen Ballungsgebieten stiegen die Mieten und Kaufpreise deutlich. Für ganz Deutschland beläuft sich der Anstieg seit 2010 nach Berücksichtigung der Inflation auf durchschnittlich etwas über 20 (...)

Ausländische Staatsfonds: Gefährliche Investoren?

Ausländische Staatsfonds: Gefährliche Investoren?2017 war hinsichtlich der Übernahme deutscher Unternehmen durch ausländische Investoren ein Rekordjahr. Rund 870 deutsche Firmen wurden bei einem Transaktionsvolumen von fast 100 Milliarden Euro durch ausländische Anleger übernommen. Die Beliebtheit deutscher Unternehmen macht sich auch in der (...)

"Pro offene Märkte" vs. "Pro Unternehmen"

"Pro offene Märkte" vs. "Pro Unternehmen"Es ist ein häufig geäußertes Vorurteil, dass sich Verfechter einer offenen Marktwirtschaft für etablierte Unternehmen einsetzen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Fürsprecher einer offenen Marktwirtschaft wünschen sich, dass Verbraucher in den Genuss möglichst vieler Angebote kommen - auch und vor (...)

Bedingungsloses Grundeinkommen: Erkenntnisse bisheriger Experimente

Bedingungsloses Grundeinkommen: Erkenntnisse bisheriger Experimente Das bedingungslose Grundeinkommen sorgt in letzter Zeit für hitzige Diskussionen. Über ideologische Grenzen hinweg finden sich Befürworter und Gegner. Die Auswirkungen einer Einführung sind umstritten. Kritiker befürchten, dass die Menschen den Umfang ihrer Erwerbsarbeit einschränken und so die (...)

Mindestlohn: Erste wissenschaftliche Analysen - schwache negative Beschäftigungseffekte

Mindestlohn: Erste wissenschaftliche Analysen - schwache negative BeschäftigungseffekteDer flächendeckende Mindestlohn wird am 1. Januar 2018 drei Jahre alt. Seiner Einführung ging eine kontroverse Debatte über die zu erwartende Beschäftigungswirkung voran. Das ifo-Institut etwa prophezeite den Verlust von bis zu 900.000 Arbeitsplätzen. Die damalige Bundesministerin für Arbeit und (...)

Selektive Steuererleichterungen: Unattraktiv, aber besser als Finanzhilfen

Selektive Steuererleichterungen: Unattraktiv, aber besser als FinanzhilfenPrivatpersonen und Unternehmen kamen 2015 in den Genuss von rund 170 Milliarden Euro an Subventionen. Etwas mehr als ein Drittel der Subventionen erfolgte dabei in Form selektiver Steuervergünstigungen. Hinsichtlich ihrer Wohlfahrtswirkungen sind diese ambivalent: Anders als die in der Regel (...)

Neues Working Paper: Ideologie und Krisenreaktion

Neues Working Paper: Ideologie und Krisenreaktion Ideen haben einen Einfluss auf den politischen Prozess. Vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Krisen wie der Finanzkrise der späten 2000er Jahre scheint dies zutreffend zu sein. Es wäre daher nicht verwunderlich, wenn die politische Prägung einer Regierung Einfluss auf die staatliche Reaktion auf (...)

Rekord Steuereinnahmen: Zeit für Steuersenkungen

Rekord Steuereinnahmen: Zeit für SteuersenkungenDer deutsche Staat nahm 2016 pro Kopf über 8.500 Euro Steuern ein. Damit liegen die Steuereinnahmen nach Berücksichtigung der Inflation höher als je zuvor. Während die realen Steuereinnahmen pro Person von 1989 bis 2010 leicht um den Wert von 7.000 Euro schwankten, stiegen sie über einen Zeitraum (...)

Skandinavien: Wohlstand bei geringer wirtschaftlicher Freiheit?

Skandinavien: Wohlstand bei geringer wirtschaftlicher Freiheit?Skandinavien gilt für viele als Vorbild. Das sogenannte „skandinavische Modell“ verbinde wirtschaftlichen Erfolg mit einem umfassenden Sozialstaat. Der Ökonom Jeffrey D. Sachs schreibt: „Die nordischen Länder haben erfolgreich einen Wohlfahrtsstaat mit hohem Einkommensniveau, solidem (...)

Wohneigentumsquote in Deutschland: Unbedenklich niedrig

Wohneigentumsquote in Deutschland: Unbedenklich niedrigDie Wohneigentumsquote ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern außergewöhnlich niedrig. Das ist jedoch nicht bedauernswert, denn eine hohe Wohneigentumsquote ist kein verlässliches Indiz für den Wohlstand eines Landes. In Europa ist die Wohneigentumsquote in nur einem Land niedriger als (...)

Wirtschaftliche Freiheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wirtschaftliche Freiheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz Unter den drei Ländern der DACH-Region ist die Schweiz das mit Abstand reichste. Bereinigt um Preisunterschiede ist das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in der Schweiz über 25 % höher als in Deutschland und Österreich. Schweizer sind nicht nur reicher, sie sind auch wirtschaftlich freier. Die (...)

Regressive Wirkung staatlicher Regulierungen

Regressive Wirkung staatlicher RegulierungenStaatliche Regulierungen sollen Verhaltensänderungen bewirken, Risiken reduzieren oder zwischen Marktteilnehmern umverteilen. Insbesondere Regulierungen, die nicht allgemeiner Natur sind wie beispielsweise die Buchführungspflicht, sondern ausgewählte Güter oder Märkte betreffen, wirken jedoch (...)

Ökonomische Schulbildung in Deutschland: Bestenfalls ausreichend

Ökonomische Schulbildung in Deutschland: Bestenfalls ausreichendEine grundlegende Erkenntnis der Ökonomik ist, dass die Teilnehmer beider Seiten einer Transaktion auf Märkten stets erwarten, von dieser zu profitieren - sonst würden sie nicht an ihr teilnehmen. Diese für viele offensichtliche Erkenntnis wird von den meisten Autoren in die Ökonomik einführender (...)

Demokratie: Ohne Marktwirtschaft unmöglich

Demokratie: Ohne Marktwirtschaft unmöglichBis in die 1970er Jahre galt Venezuela als eine verhältnismäßig gut funktionierende Demokratie mit recht gut ausgeprägten marktwirtschaftlichen Strukturen. Über Jahrzehnte war Venezuela das mit Abstand reichste Land Südamerikas. Heute wird das Land von einem Diktator regiert und steht vor dem (...)

Wahlprogramme: Mehr Investitionen erwünscht, niedrigere Kapitalsteuern unerwünscht

Wahlprogramme: Mehr Investitionen erwünscht, niedrigere Kapitalsteuern unerwünschtIn wenigen Wochen wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Wieder einmal haben die Parteien das Thema „Investitionen“ in den Fokus gerückt. In Kinder, Wissen, Bildung, Infrastruktur, die Zukunft und Deutschland soll investiert werden, so die Wahlversprechen. So vage diese Aussagen auch klingen (...)

Arbeitsmarkt: Ostdeutschland kein Süditalien

Arbeitsmarkt: Ostdeutschland kein SüditalienBei allen Unterschieden, die weiterhin bestehen und allen Fehlern, die in der Vergangenheit gemacht wurden, die Entwicklung der Arbeitslosenraten in den ostdeutschen Ländern stimmt optimistisch. Nicht nur im Bereich der Arbeitslosigkeit herrscht Konvergenz, auch das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (...)

Bundesbankgewinn: Ein Gewinn für die Gesellschaft?

Bundesbankgewinn: Ein Gewinn für die Gesellschaft?Als im Frühjahr der Bundesbankpräsident Jens Weidmann einen merklich niedrigeren Gewinn der Bundesbank für das Jahr 2016 verkündete, wurde dieser Umstand in den Medien sehr bedauert. Auch Finanzminister Schäuble zeigte sich nicht gerade begeistert. Laut Bundesbankgesetz ist der Gewinn der deutschen (...)

Wenig Sparen via Eigentum: Eine Frage staatlicher Gestaltung

Wenig Sparen via Eigentum: Eine Frage staatlicher GestaltungDie Deutschen sind weltweit als Sparfüchse bekannt, aber auch als Aktienmuffel mit einer Präferenz für festverzinste Spar- und Sichteinlagen. Deutsche halten einen relativ geringen Anteil ihres Vermögens in Form von veräußerlichen Anlagen mit Eigenkapitalcharakter, obwohl derartige Anlageformen (...)

Einkommenswachstum: TOP20 Länder der letzten 20 Jahre

Einkommenswachstum: TOP20 Länder der letzten 20 JahreLänder, in denen die Einkommen pro Kopf heute am höchsten sind, gehören nicht zu den wachstumsstärksten Ländern der letzten beiden Dekaden. Es sind vor allem Menschen in Ländern in Asien und in ehemaligen Ostblockstaaten, die von massiven relativen Einkommenszuwächsen profitierten. Das Land mit der (...)

Freihandelsabkommen: Kein Freihandel, aber freierer Handel

Freihandelsabkommen: Kein Freihandel, aber freierer HandelNiedrigere Preise, höhere Qualität und mehr Auswahl. Dies ist nicht der Slogan eines schwedischen Möbelhauses, sondern die positiven Auswirkungen von freiem Handel auf Konsumenten. Konsumenten profitieren von der Abschaffung von Handelsbarrieren zwischen Ländern, da der Wettbewerb durch Unternehmen (...)

Schulden der Bundesländer: Mehr ist nicht besser

Schulden der Bundesländer: Mehr ist nicht besserDie Schulden des deutschen Staates beliefen sich Ende 2016 auf knapp über 2 Billionen Euro oder etwa 64 % des Bruttoinlandsprodukts. Die Bundesländer zeichneten für etwa 30 % der gesamten Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts verantwortlich. Die Verschuldungsgrade der Länder unterscheiden sich (...)

Neues Working Paper: Legitimität privater Eigentumsrechte

Neues Working Paper: Legitimität privater Eigentumsrechte Gerade in Wahlkampfzeiten ist es politisch opportun, Themen anzusprechen und Maßnahmen zu formulieren, die scheinbar leicht verständlich sind und auf breite Zustimmung stoßen. In dieser Phase des Wahlzykluses geht es um das Ausmaß der in Aussicht gestellten Steuersenkungen, um die Höhe des (...)

Leitzins der EZB: One Size Doesn’t Fit All

Leitzins der EZB: One Size Doesn't Fit AllSeit Einführung des Euros im Jahr 1999 setzt die Europäische Zentralbank den Hauptrefinanzierungssatz für die gesamte Eurozone und legt damit fest, zu welchen Konditionen Geschäftsbanken bei ihr Kredite aufnehmen können. Da die Geschäftsbanken die ihnen gewährten Konditionen an ihre Kunden (...)

Schöne alte Welt: Früher war mehr Lametta

Schöne alte Welt: Früher war mehr LamettaLoriot war ein Meister darin, die subtilen Gefühle seiner Mitmenschen humoristisch aufzuarbeiten. Das Gefühl, früher sei alles besser gewesen, kann kaum prägnanter zusammengefasst werden als mit dem berühmten Satz von Opa Hoppenstedt: “Früher war mehr Lametta”. Tatsächlich hing früher mehr Lametta an (...)

Steuer auf Roboter? Alter Wein in neuen Schläuchen

Steuer auf Roboter? Alter Wein in neuen SchläuchenRoboter werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahrzehnten deutlich verändern und viele Tätigkeiten übernehmen, die heute von Menschen ausgeführt werden, etwa in der Pflege, im Transportgewerbe oder in der Rechtsberatung. Unbestritten profitiert die Menschheit, wenn Roboter weitere mühsame (...)

Verpflichtende Rentenversicherung auf Mindestsicherung begrenzen

Verpflichtende Rentenversicherung auf Mindestsicherung begrenzenDie Einnahmen des Staates im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt haben sich von 32 % im Jahr 1950 auf 43 % im Jahr 2016 erhöht. Fast der gesamte Anstieg ist auf die Einnahmen der Sozialversicherungen zurückzuführen. Dadurch ist die Belastung von Arbeit durch Steuern und Abgaben in Deutschland heute (...)

Erwerbsquote erhöhen: Niedriglohnsektor für Flüchtlinge öffnen

Erwerbsquote erhöhen: Niedriglohnsektor für Flüchtlinge öffnenIn den vergangenen Jahren kamen viele Zuwanderer nach Deutschland, darunter allein 1,2 Millionen Asylsuchende in den Jahren 2015 und 2016. Eine zügige Integration in den Arbeitsmarkt ist erstrebenswert – aufgrund des niedrigen Qualifikationsniveaus der meisten Zuwanderer ist das jedoch kein (...)

ALG II: Vollzeit zum Mindestlohn unattraktive Alternative

ALG II: Vollzeit zum Mindestlohn unattraktive AlternativeEin Ziel des 2005 eingeführten Arbeitslosengeldes II war es Beschäftigung attraktiver zu machen. Allerdings machen die Hinzuverdienstregelungen zum Arbeitslosengeld II eine niedrig entlohnte Beschäftigung in Vollzeit noch heute relativ unattraktiv. So hat ein alleinlebender Erwerbstätiger in (...)

Wohlstand, Ungleichheit und Statusgüter

Wohlstand, Ungleichheit und Statusgüter Technologischer Fortschritt macht uns wohlhabender. Er wirkt sich jedoch auf verschiedene Güter unterschiedlich aus. Einige Produkte werden durch technologischen Fortschritt deutlich günstiger und einander ähnlicher. Smartphones beispielsweisesind heute für Durchschnittsverdiener erschwinglich und (...)

Fiskalischer Föderalismus langfristig auf dem Rückzug

Fiskalischer Föderalismus langfristig auf dem Rückzug In der Kommunalpolitik geht es manchmal hoch her. Die Entscheidung über den Bau einer Umgehungsstraße, die Renovierung des örtlichen Spaßbades oder die Zusammenlegung von Gemeinden hat schon so manches idyllische Dorf im Westerwald in Aufruhr versetzt. Der kundige Kommunalpolitiker hat in der Regel (...)

Die sogenannte „Maut“: Vertane Chance

Die sogenannte „Maut“: Vertane ChanceZum Ende der Regierungsperiode setzt die Große Koalition einen lang umstrittenen Punkt aus ihrem Koalitionsvertrag um: In Zukunft ist die Nutzung deutscher Autobahnen und Bundesstraßen für in- und ausländische PKW-Fahrer mautpflichtig. Im Gegenzug wird die KFZ-Steuer gesenkt, sodass inländische (...)

Wie viel höher fällt das BIP aus, wenn Hausarbeit berücksichtigt wird?

Wie viel höher fällt das BIP aus, wenn Hausarbeit berücksichtigt wird?Als Maß für den Output einer Volkswirtschaft ist es üblich, das Bruttoinlandsprodukt zu betrachten. Es misst den Wert aller für den Verkauf auf Märkten produzierten Waren nach Abzug aller Vorleistungen. Der durch unentgeltliche Arbeit entstandene Wert, zum Beispiel durch Haus- oder Gartenarbeit, (...)

Verbraucherpreisindex unter der Lupe: Mehr Staat, höhere relative Preise

Verbraucherpreisindex unter der Lupe: Mehr Staat, höhere relative PreiseDie Europäische Zentralbank hat das Ziel, in der Eurozone eine Inflationsrate von jährlich 2 % herbeizuführen. Obwohl sie dieses Ziel in den letzten Jahren deutlich nach unten verfehlte, überrascht es nicht, dass die nominellen Preise von Konsumgütern über die Zeit steigen. Allerdings misst die (...)

Regelmissachtende Politiker und Kooperationsbereitschaft

Regelmissachtende Politiker und KooperationsbereitschaftDie marktwirtschaftlichen Demokratien des Westens genießen heute ein historisch beispielloses Ausmaß an Wohlstand und Frieden. Dieser Erfolg beruht maßgeblich darauf, dass viele der dort lebenden Menschen einige grundlegende Regeln des gesellschaftlichen Umgangs respektieren. Manche dieser Regeln (...)

Neues Working Paper mit Relevanz für die Schuldenkrise Griechenlands

Neues Working Paper mit Relevanz für die Schuldenkrise GriechenlandsDie griechische Staatsschuldenkrise beschäftigt Europa seit fast sieben Jahren. Die Staatsverschuldung beträgt fast 180 % des Bruttoinlandsprodukts. Im internationalen Vergleich belegt Griechenland laut Transparency International Platz 69 in Sachen Korruption — ein schwerwiegendes Hindernis. Zudem (...)

Die schwarze Null des Bundes – ist Vernunft eingekehrt?

Die schwarze Null des Bundes – ist Vernunft eingekehrt?Angesichts jahrzehntelanger Defizite im Bundeshaushalt wirkt die Entwicklung der letzten Jahre beeindruckend: Der Bund verzichtet seit 2014 auf die Aufnahme zusätzlicher Schulden. Und erzielt sogar Überschüsse: Nach Abschluss des Haushaltsjahres 2016 bleiben 7,7 Milliarden Euro übrig. Das (...)

Hauspreise in Deutschland: Langfristig rätselhaft stabil und niedrig

Hauspreise in Deutschland: Langfristig rätselhaft stabil und niedrigIn den letzten Jahren sind die Immobilienpreise hierzulande für deutsche Verhältnisse vor allem in Ballungsgebieten recht deutlich gestiegen. Darauf wies die Bundesbank erst in ihrem jüngsten Monatsbericht hin. Von einer „Immobilienpreisblase“ ist vielerorts die Rede. Die jüngste Entwicklung täuscht (...)

Besser dran ohne Berlin?

Besser dran ohne Berlin?Hauptstädte sind häufig die wichtigsten Wirtschaftszentren ihres Landes. In ihnen konzentrieren sich Konzernzentralen, Dienstleistungsunternehmen und gut qualifizierte Arbeitskräfte. Die wirtschaftliche Bedeutung vieler Hauptstädte spiegelt sich in den Zahlen wider: Ohne Paris fiele das (...)

Sozialismus wirkt: Natürliches Experiment durch Teilung und Wende

Sozialismus wirkt: Natürliches Experiment durch Teilung und WendeDer Tod Fidel Castros im vergangenen November ließ die Diskussion über alternative Gesellschaftsordnungen aufleben. Wie Wirtschaft und Politik organisiert sind, wirkt sich auf Vorlieben, Einstellungen und das Verhalten von Menschen aus. Die Teilung und anschließende Wiedervereinigung Deutschlands (...)

KfW und Co: Bedenkliches Wachstum staatlicher Förderbanken

KfW und Co: Bedenkliches Wachstum staatlicher FörderbankenWährend private Banken des Euro-Währungsgebiets weiterhin ums Überleben kämpfen und in den vergangenen Jahren ihre Bilanzsummen reduzierten, genießen staatlich-gelenkte Förderbanken einen Aufschwung. Öffentliche, zum Teil außerhalb des regulatorischen Rahmens agierende Förderbanken wie die deutsche KfW (...)

Legales Hanf: Die Zeit ist reif

Legales Hanf: Die Zeit ist reifNachdem im vergangenen Jahr fünf weitere US-Staaten den medizinischen Gebrauch von Hanfprodukten liberalisiert haben, ist dieser nun in der Mehrheit der US-Staaten legal. Auch in Deutschland ist es jüngst zu Liberalisierungen gekommen. Zwar ist der erleichterte Zugang zu entsprechender Arznei für (...)

Staatlicher Rundfunk: Bestenfalls neutral, schlimmstenfalls eine Last

Staatlicher Rundfunk: Bestenfalls neutral, schlimmstenfalls eine LastIn einer Demokratie kontrollieren Medien den Staat. Sie informieren Mitglieder der Gesellschaft, insbesondere über das Gebaren der Staatsvertreter. Medienunternehmen sollten deshalb nicht vom Staat selbst unterhalten werden. In Deutschland ist dies für Printmedien der Fall, jedoch nicht für Funk (...)

Nullsummendenken: Unvorteilhaft, aber auf dem Vormarsch

Nullsummendenken: Unvorteilhaft, aber auf dem VormarschÖkonomen betrachten die soziale Welt nicht als Nullsummenspiel, bei dem es stets Gewinner und Verlierer gibt, sondern als Positivsummenspiel, in dem alle freiwillig an einer Interaktion Beteiligten Gewinner sind und niemand verliert. So kooperieren Menschen auf Märkten als Käufer und Verkäufer (...)

Bekämpfung von Kriminalität braucht kein Bargeldverbot

Bekämpfung von Kriminalität braucht kein BargeldverbotWeltweit sind Regierungen bemüht, die Bargeldnutzung ihrer Bürger einzuschränken. So gelten in den meisten europäischen Ländern bereits Obergrenzen für die Verwendung von Bargeld zu Zahlungszwecken. Auch die Bundesregierung erwägt, den Bürgern zukünftig zu verbieten, Rechnungen über 5.000 Euro in bar zu (...)

Bedeutung wirtschaftlicher Ungleichheit überschätzt, Wachstum unterschätzt

Bedeutung wirtschaftlicher Ungleichheit überschätzt, Wachstum unterschätztJe ungleicher die Einkommen in einem Land verteilt sind, desto umverteilungsskeptischer sind die Einkommensschwachen. Diesen zunächst wenig intuitiven Befund legt der italienischen Soziologe Renzo Carriero in einem 2016 veröffentlichten Papier vor. Andere Studien legen allerdings nahe, dass (...)

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