Institute for Research in Economic and Fiscal issues

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Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: Eine Erfolgsgeschichte?

Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: Eine Erfolgsgeschichte?

Wirtschaftspolitisch unsichere Zeiten

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Entwicklung der Weltbevölkerung: Gute Nachrichten für Mensch und Planet

Entwicklung der Weltbevölkerung: Gute Nachrichten für Mensch und Planet

Ärztekartelle aufbrechen

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Neues Working Paper: Sozialverträge und Legitimität des Staates

Neues Working Paper: Sozialverträge und Legitimität des Staates

Buchanan's Social Contract Unveiled

Buchanan’s Social Contract Unveiled


Weitere Beiträge

Neues Working Paper: Bevölkerungsalterung und Größe des Staatssektors

Neues Working Paper: Bevölkerungsalterung und Größe des StaatssektorsMenschen über 65 Jahre machten 2017 etwa 21 Prozent der Bevölkerung in Deutschland aus. 1960 lag ihr Anteil in der BRD noch bei 11 Prozent. In den kommenden Jahrzehnten wird der Anteil Älterer in Deutschland und in vielen anderen Ländern weiter deutlich zunehmen. In ihrem IREF Working Paper (...)

Aging Populations and the Size of Government

Aging Populations and the Size of GovernmentIREF Working Paper No. 201802: Ryan Murphy and Meg Tuszynski

Bedingungsloses Grundeinkommen: Erkenntnisse bisheriger Experimente

Bedingungsloses Grundeinkommen: Erkenntnisse bisheriger Experimente Das bedingungslose Grundeinkommen sorgt in letzter Zeit für hitzige Diskussionen. Über ideologische Grenzen hinweg finden sich Befürworter und Gegner. Die Auswirkungen einer Einführung sind umstritten. Kritiker befürchten, dass die Menschen den Umfang ihrer Erwerbsarbeit einschränken und so die (...)

An Impossibility Result on Nudging Grounded in the Theory of Intentional Action

An Impossibility Result on Nudging Grounded in the Theory of Intentional ActionIREF Working Paper No. 201801: Sergio Beraldo

Mindestlohn: Erste wissenschaftliche Analysen - schwache negative Beschäftigungseffekte

Mindestlohn: Erste wissenschaftliche Analysen - schwache negative BeschäftigungseffekteDer flächendeckende Mindestlohn wird am 1. Januar 2018 drei Jahre alt. Seiner Einführung ging eine kontroverse Debatte über die zu erwartende Beschäftigungswirkung voran. Das ifo-Institut etwa prophezeite den Verlust von bis zu 900.000 Arbeitsplätzen. Die damalige Bundesministerin für Arbeit und (...)

Ökonomik und Weihnachten: Ökonomen zum Fest der Liebe

Ökonomik und Weihnachten: Ökonomen zum Fest der LiebeÖkonomen wälzen Zahlen, werten Statistiken aus, verstehen Positivsummenspiele und beschäftigen sich mit Weihnachten. Tatsächlich! Was Ökonomen über Weihnachten herausgefunden haben, reicht von praktisch bis kurios. Für das diesjährige Weihnachtsfest haben wir einige nützliche Tipps zusammengestellt. (...)

Freie Menschen sind glücklicher

Freie Menschen sind glücklicherWas ein glückliches Leben ausmacht, ist eine sehr individuelle Frage. Ein Blick auf den World Happiness Report gibt dennoch Hinweise darauf, was Menschen glücklich macht: Ein langes gesundes Leben in Wohlstand, mit Familie, zuverlässigen Freunden und in Selbstbestimmung. Die Voraussetzungen dafür (...)

Künstliche Intelligenz führt nicht zu Arbeitslosigkeit

Künstliche Intelligenz führt nicht zu ArbeitslosigkeitViele Menschen treibt die Sorge um, dass zukünftig immer mehr Arbeitsplätze von Künstlicher Intelligenz getriebenen Automatisierung zum Opfer fallen und die Arbeitslosigkeit zunehmen wird. Wenngleich diese Sorgen unbegründet sind, könnten sie schädliche politische Maßnahmen in Gang setzen und so die (...)

Arbeitsmarkt: Ostdeutschland kein Süditalien

Arbeitsmarkt: Ostdeutschland kein SüditalienBei allen Unterschieden, die weiterhin bestehen und allen Fehlern, die in der Vergangenheit gemacht wurden, die Entwicklung der Arbeitslosenraten in den ostdeutschen Ländern stimmt optimistisch. Nicht nur im Bereich der Arbeitslosigkeit herrscht Konvergenz, auch das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (...)

Schöne alte Welt: Früher war mehr Lametta

Schöne alte Welt: Früher war mehr LamettaLoriot war ein Meister darin, die subtilen Gefühle seiner Mitmenschen humoristisch aufzuarbeiten. Das Gefühl, früher sei alles besser gewesen, kann kaum prägnanter zusammengefasst werden als mit dem berühmten Satz von Opa Hoppenstedt: “Früher war mehr Lametta”. Tatsächlich hing früher mehr Lametta an (...)

Steuer auf Roboter? Alter Wein in neuen Schläuchen

Steuer auf Roboter? Alter Wein in neuen SchläuchenRoboter werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahrzehnten deutlich verändern und viele Tätigkeiten übernehmen, die heute von Menschen ausgeführt werden, etwa in der Pflege, im Transportgewerbe oder in der Rechtsberatung. Unbestritten profitiert die Menschheit, wenn Roboter weitere mühsame (...)

Verpflichtende Rentenversicherung auf Mindestsicherung begrenzen

Verpflichtende Rentenversicherung auf Mindestsicherung begrenzenDie Einnahmen des Staates im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt haben sich von 32 % im Jahr 1950 auf 43 % im Jahr 2016 erhöht. Fast der gesamte Anstieg ist auf die Einnahmen der Sozialversicherungen zurückzuführen. Dadurch ist die Belastung von Arbeit durch Steuern und Abgaben in Deutschland heute (...)

Erwerbsquote erhöhen: Niedriglohnsektor für Flüchtlinge öffnen

Erwerbsquote erhöhen: Niedriglohnsektor für Flüchtlinge öffnenIn den vergangenen Jahren kamen viele Zuwanderer nach Deutschland, darunter allein 1,2 Millionen Asylsuchende in den Jahren 2015 und 2016. Eine zügige Integration in den Arbeitsmarkt ist erstrebenswert – aufgrund des niedrigen Qualifikationsniveaus der meisten Zuwanderer ist das jedoch kein (...)

ALG II: Vollzeit zum Mindestlohn unattraktive Alternative

ALG II: Vollzeit zum Mindestlohn unattraktive AlternativeEin Ziel des 2005 eingeführten Arbeitslosengeldes II war es Beschäftigung attraktiver zu machen. Allerdings machen die Hinzuverdienstregelungen zum Arbeitslosengeld II eine niedrig entlohnte Beschäftigung in Vollzeit noch heute relativ unattraktiv. So hat ein alleinlebender Erwerbstätiger in (...)

Wohlstand, Ungleichheit und Statusgüter

Wohlstand, Ungleichheit und Statusgüter Technologischer Fortschritt macht uns wohlhabender. Er wirkt sich jedoch auf verschiedene Güter unterschiedlich aus. Einige Produkte werden durch technologischen Fortschritt deutlich günstiger und einander ähnlicher. Smartphones beispielsweisesind heute für Durchschnittsverdiener erschwinglich und (...)

Wie viel höher fällt das BIP aus, wenn Hausarbeit berücksichtigt wird?

Wie viel höher fällt das BIP aus, wenn Hausarbeit berücksichtigt wird?Als Maß für den Output einer Volkswirtschaft ist es üblich, das Bruttoinlandsprodukt zu betrachten. Es misst den Wert aller für den Verkauf auf Märkten produzierten Waren nach Abzug aller Vorleistungen. Der durch unentgeltliche Arbeit entstandene Wert, zum Beispiel durch Haus- oder Gartenarbeit, (...)

Sozialismus wirkt: Natürliches Experiment durch Teilung und Wende

Sozialismus wirkt: Natürliches Experiment durch Teilung und WendeDer Tod Fidel Castros im vergangenen November ließ die Diskussion über alternative Gesellschaftsordnungen aufleben. Wie Wirtschaft und Politik organisiert sind, wirkt sich auf Vorlieben, Einstellungen und das Verhalten von Menschen aus. Die Teilung und anschließende Wiedervereinigung Deutschlands (...)

Bedeutung wirtschaftlicher Ungleichheit überschätzt, Wachstum unterschätzt

Bedeutung wirtschaftlicher Ungleichheit überschätzt, Wachstum unterschätztJe ungleicher die Einkommen in einem Land verteilt sind, desto umverteilungsskeptischer sind die Einkommensschwachen. Diesen zunächst wenig intuitiven Befund legt der italienischen Soziologe Renzo Carriero in einem 2016 veröffentlichten Papier vor. Andere Studien legen allerdings nahe, dass (...)

Entschädigung für Abgeordnete: Falsche Anreize trotz moderater Entwicklung

Entschädigung für Abgeordnete: Falsche Anreize trotz moderater Entwicklung Über die finanzielle Kompensation von Politikern wird nicht nur hierzulande gern und kontrovers diskutiert. Eine Analyse des Verhältnisses der Entschädigung von Bundestagsabgeordneten zum Bruttoinlandsprodukt pro Person zeigt, dass die gewährten Mittel für die Parlamentarier zwar stattlich, aber die (...)

Arbeitsmarktbarrieren für Asyl suchende Migranten: Reformen weiterhin notwendig

Arbeitsmarktbarrieren für Asyl suchende Migranten: Reformen weiterhin notwendigIn den Jahren 2015 und 2016 wurden in Deutschland knapp 1,1 Millionen neue Asylanträge gestellt. Wenngleich in den letzten Monaten immer weniger Asylsuchende nach Deutschland kamen, sind im kommenden Jahr weiterhin hohe Antragszahlen zu erwarten, da viele bereits angekommene Asylbewerber noch (...)

Neue Daten: Wirtschaftliche Freiheit in Deutschland

Neue Daten: Wirtschaftliche Freiheit in DeutschlandGemeinsam mit Partnerorganisationen aus anderen Ländern unternimmt das kanadische Fraser Institute alljährlich den Versuch, wirtschaftliche Freiheit in Ländern weltweit zu messen. Die Ergebnisse für das Berichtsjahr 2014 wurden vor zwei Wochen veröffentlicht. Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr (...)

Hohe Gewinne durch Beschäftigung von Geringqualifizierten?

Hohe Gewinne durch Beschäftigung von Geringqualifizierten?In der Debatte um den Mindestlohn schwingt häufig die weit verbreitete Ansicht mit, Unternehmen würden von der Beschäftigung von Niedrigqualifizierten zu niedrigen Löhnen ganz besonders stark profitieren. Obwohl weit verbreitet, passt diese Wahrnehmung nicht zu den Beschäftigungsdaten - so auch in (...)

Beschäftigung von Zuwanderern in DAX-Unternehmen?

Beschäftigung von Zuwanderern in DAX-Unternehmen? Eine Frage drängt sich in den derzeitigen Debatten besonders auf: Wie und wo können die zahlreich nach Deutschland Zugewanderten in Beschäftigung kommen? Manchen kommen dabei die großen DAX-Unternehmen in den Sinn. Doch gerade diese Unternehmen werden vermutlich kein großes Interesse haben. Die (...)

Unternehmensinsolvenzen und die EZB

Unternehmensinsolvenzen und die EZB Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist 2015 erneut gesunken. Weniger waren es zuletzt 1995. Für einzelne Unternehmer mag dies erfreulich sein. Dennoch könnte der stetige Rückgang der Insolvenzfälle auf gesamtwirtschaftliche Fehlentwicklungen hindeuten. Möglicherweise werden zu (...)

Erwartete Lebenseinkommen: Höher denn je

Erwartete Lebenseinkommen: Höher denn jeEwig negative Schlagzeilen in der Presse vermitteln den Eindruck, es gehe Menschen heute schlechter als noch vor einigen Jahrzehnten. Weit gefehlt. Die derzeit in Deutschland lebende Generation ist nicht nur die reichste gemessen in Einkommen pro Kopf, sondern auch die mit der höchsten (...)

Hartz-Reformen: Trade-Off Beschäftigung vs. Lohnniveau

Hartz-Reformen: Trade-Off Beschäftigung vs. LohnniveauZwischen 2003 und 2006 wurden im Rahmen der Agenda 2010 vier Reformpakete verabschiedet, die den deutschen Arbeitsmarkt deutlich umgestalteten. Zehn Jahre nach Umsetzung der Reformen deuten Studien darauf hin, dass die Reformen die Arbeitslosenquote deutlich reduziert und zu einem sinkenden (...)

Partnerwahl und Ungleichheit

Partnerwahl und Ungleichheit Ungleichheit ist derzeit in aller Munde. Erst jüngst erregte der Präsident des DIW, Marcel Fratzscher, Aufmerksamkeit mit der Aussage, dass Deutschland eines der ungleichsten Länder der Welt sei. Das ist fraglich, aber unstrittig ist, dass Faktoren, die die Einkommensverteilung beeinflussen, (...)

Sozialversicherungen: Abgeordnete und Beamte integrieren

Sozialversicherungen: Abgeordnete und Beamte integrierenDie gesetzlichen Sozialversicherungen weisen eine interessante Eigenart auf: Für Beamte und Abgeordnete sind sie entweder nicht verpflichtend oder Beamte und Abgeordnete können nicht Mitglied sein. Das ist bemerkenswert. Abhängig Beschäftigte sind grundsätzlich verpflichtet, Mitglieder der von der (...)

Höhere Einkommen und längere Leben

Höhere Einkommen und längere LebenVor wenigen Wochen wurde vielerorts über Daten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung zu regionalen Unterschieden bezüglich der Lebenserwartung in Deutschland berichtet. In einkommensstarken Regionen haben Frauen und Männer durchschnittlich eine höhere Lebenserwartung als in (...)

Gender Wage Gap – Zu Lasten des Gewinns?

Gender Wage Gap – Zu Lasten des Gewinns?Am 19. März fand in Deutschland der Equal Pay Day statt und es wurde vielerorts auf die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen hingewiesen. Durchschnittlich fielen 2014 die Bruttostundenlöhne von Frauen 22% niedriger aus. Dieser deutliche Unterschied, so häufig der Vorwurf, ist vor allem auf (...)

Asylzuwanderung: Kostenschätzungen unter der Lupe

Asylzuwanderung: Kostenschätzungen unter der LupeIn den vergangenen Monaten haben sich einige Forschungsinstitute an einer Schätzung der langfristigen Kosten der derzeitigen Asylzuwanderung versucht, so etwa das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das Institut für Weltwirtschaft und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Während (...)

Staatliche Haushalte: Nur 10% für Bedürftigenhilfe

Staatliche Haushalte: Nur 10% für BedürftigenhilfeRufe nach mehr Umverteilung durch höhere Staatsausgaben - wie der jüngst von Sigmar Gabriel vorgebrachte Vorschlag eines Solidarpakts für die deutsche Bevölkerung - können den Eindruck entstehen lassen, dass staatliche Budgets vornehmlich verwendet werden, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. (...)

Arbeitslosigkeit und Einkommensungleichheit

Arbeitslosigkeit und Einkommensungleichheit2015 erreichte die Beschäftigung in Deutschland ein neues Rekordhoch. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenrate auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Diese Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt könnte dazu beitragen, dass die Einkommensungleichheit, gemessen am GINI-Koeffizienten, in (...)

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende Diskussion

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende DiskussionZu Jahresbeginn hoben zwei von drei gesetzliche Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge im Mittel um 0,2% an. Durchschnittlich 15,7% des Bruttoeinkommens müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nun an die Krankenversicherung abführen. Da der Zusatzbeitrag formal allein vom Arbeitnehmer getragen wird, (...)

IREF TOP 10 des Jahres 2015

IREF TOP 10 des Jahres 2015Das Jahr 2015 war wirtschaftspolitisch ereignisreich. Die 10 meist gelesenen IREF-Beiträge des Jahres spiegeln Teile der wirtschaftspolitischen Diskussionen des ablaufenden Jahres wider. Unter den Top 10 finden sich viele altbekannte Themen, die uns auch in der Zukunft begleiten werden: (...)

Policy Paper: Asylmigration und Arbeitsmarktintegration

Ob die Integration der in Europa ankommenden Asylmigranten gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sie auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sind. In einem neuen Policy Paper untersuchen wir, welche Barrieren Asylmigranten beim Eintritt auf den Arbeitsmarkt in Deutschland, Frankreich und Großbritannien (...)

Mythos vom Mangel an Fachkräften

Mythos vom Mangel an FachkräftenVom Fachkräftemangel ist seit Jahrzehnten immer wieder die Rede, vor allem seit den 2000er Jahren. So wird beispielsweise im Rahmen der aktuellen Flüchtlingsdebatte regelmäßig diskutiert, ob Flüchtlinge zur Lösung des vermeintlichen Problems des Fachkräftemangels beitragen könnten. Sie können es (...)

Bundesländer: Erwerbsquoten von Frauen im Vergleich

Bundesländer: Erwerbsquoten von Frauen im VergleichIm Juli 2015 kippte das Bundesverfassungsgericht das Betreuungsgeld. Der Bund stellte die nicht mehr benötigten Mittel den Ländern zur Verfügung, welche in der Mehrzahl beschlossen, diese in den Ausbau von Kindergärten zu investieren. Die bayerische Regierung hingegen beschloss den Erhalt des (...)

Deutsche Entwicklungshilfe: Nicht mehr für Ärmere

Deutsche Entwicklungshilfe: Nicht mehr für Ärmere Deutschlands Entwicklungshilfe fließt nicht ausschließlich an die Ärmsten der Armen. Das ist keine Überraschung, denn Entwicklungshilfe flösse dann in einige wenige Länder. Allerdings stellt Deutschland auch nicht mehr staatliche Entwicklungshilfe bereit, je ärmer die Einwohner eines (...)

Arbeitslosigkeit in den Ländern: Anhaltende Unterschiede
Erklärungsansatze für die westlichen Bundesländer

Die Arbeitslosenrate unterscheidet sich merklich zwischen den westlichen Bundesländern. 2014 betrug sie nur 4,4% für Baden-Württemberg, aber 12,2% für Bremen — fast das Dreifache. Nun könnte es sein, dass Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit für diesen Unterschied verantwortlich sind. Ein Blick auf (...)

Fortschritt: ALG II Bezüge höher als Pro-Kopf-BIP 1972

Wann war das durchschnittliche reale Einkommen in Deutschland so hoch wie das derzeitige reale Einkommen eines Beziehers von ALG II? Die Antwort: 1972. In Euro von heute betrug das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 1972 knapp 14.700 Euro. Auf etwas mehr — nämlich 14.800 Euro — belief sich 2014 das (...)

Wohngutscheine statt sozialem Wohnungsbau

Angesichts des Flüchtlingszustroms der letzten Monate und der dadurch steigenden Nachfrage nach Wohnraum wurden schnell erste Rufe nach mehr staatlichem Wohnungsbau laut. Derartige Forderungen wurden sowohl von einigen Politikern als auch von Vertretern von Lobby-Verbänden gestellt. Attraktiv ist (...)

Arbeitsplätze: Keine fixe Anzahl
Keine Parallelen zwischen Sitzplätzen in Stadien und Arbeitsplätzen

Es gibt keine fixe Anzahl von Arbeitsplätzen, die es zu besetzen gilt und über deren Maß hinaus keine weiteren Arbeitsverhältnisse zustande kommen können. Wie viel Arbeit gekauft und verkauft wird, hängt von vielen Faktoren ab. Dennoch ist der Irrglaube, es gebe eine fixe Anzahl von Arbeitsplätzen, (...)

Einkommen in Deutschland: Hoch und gleich

In Deutschland sind Pro-Kopf-Einkommen nicht nur vergleichsweise hoch, sondern auch relativ gleich verteilt. Laut Daten der OECD verfügen nur einige kleine Länder über höhere und nach Steuern und Transfers gleichmäßiger verteilte Pro-Kopf-Einkommen als Deutschland. In anderen großen europäischen (...)

Freizeit: Ungleichheit langfristig deutlich gefallen
Besserverdiener arbeiten heute länger als Geringverdiener

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Einkommensungleichheit in entwickelten Ländern weitgehend konstant geblieben. Allerdings hat sich die Verteilung von Freizeit zwischen ärmeren und reicheren Mitglieder der Gesellschaft deutlich angeglichen. Während ein männlicher US-Amerikaner des unteren (...)

Gesetzliche Rentenversicherung: Zusehends unattraktiver
Sind zukünftige Generationen die Leidtragenden?

Im Zuge der Krise in Griechenland war die Höhe der Bezüge griechischer Rentner wiederholt Gegenstand der Diskussion. Auch in Deutschland lohnt ein Blick auf die Entwicklung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Rentenzahlungen. Seit 1949 hat die Attraktivität der gesetzlichen (...)

Der Mindestlohn wirkt
450-Euro-Jobs seltener, vor allem im Osten

Seit Januar 2015 gilt in Deutschland grundsätzlich ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. Zu einem Anstieg der Arbeitslosenrate ist es durch die Einführung des Mindestlohns bisher nicht gekommen. Die Arbeitslosenquote für den vergangenen Mai betrug 6,3%, im Dezember 2014 lag sie bei 6,4%. Eine gut (...)

Erbschaftsteuer abschaffen
Konsum statt Erbschaften besteuern

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Besteuerungspraxis im vergangenen Jahr für verfassungswidrig erklärte, steht erneut eine Reform der Erbschaftsteuer an. Finanzminister Schäuble möchte so wenig wie möglich ändern: Das den Ländern zustehende Steueraufkommen soll gleich bleiben, (...)

Lohnquote und gewerkschaftlicher Organisationsgrad
Gewerkschaften ohne Einfluss auf Lohnquote in EU-15 Ländern?

In den vergangenen Monaten lief die Kooperation zwischen Unternehmensvertretern und Gewerkschaften anscheinend nicht sonderlich rund. Um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten, riefen Gewerkschaften wiederholt zum Streik auf oder drohten zu streiken. Obwohl einige der Gewerkschaften (...)

Niedrigere Besteuerung, mehr Tausch von Arbeit
Geringe Steuern auf Arbeit: Weniger Arbeitslosigkeit

Ein altbekanntes Phänomen: Es herrscht Arbeitslosigkeit und Politiker wollen diese bekämpfen, indem sie Bedingungen für zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Das gängige Rezept: Ausweitung der Staatsausgaben und Investitionsprogramme. Zahlen für OECD-Länder zeigen jedoch, dass tendenziell die (...)

Deutschland verteilt erfolgreich um - und falsch

Wird der Erfolg oder Misserfolg staatlicher Umverteilung an der Angleichung der Einkommen bemessen, weist der deutsche Staat im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine erfolgreiche Bilanz vor. Der deutsche Fiskus gleicht Einkommen von Beziehern hoher und niedriger Markteinkommen relativ (...)

Solidarpakt vs. Solidaritätszuschlag vs. Solidarität
Solidarisch verwirrt

Der Solidarpakt und der Solidaritätszuschlag sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Solidarpakt II wird 2019 auslaufen. Dann werden zum letzten Mal die im Finanzausgleichsgesetz von 2001 beschlossenen Sonderbedarfs-Bundesergänzungszuweisungen an die fünf neuen Länder und Berlin fließen. Der (...)

IHKs: Erzwungene Finanzierung von Lobbyverbänden
Pflichtmitgliedschaften in Industrie- und Handelskammern

Kürzlich wurde öffentlich, dass 2014 mithilfe der parlamentarischen Geschäftsführer der Bundestagsfraktionen etwa 1000 Hausausweise für den Bundestag an Lobbyisten vergeben wurden. Verflechtungen zwischen Vertretern von Interessengruppen und Volksvertretern werfen zu Recht Fragen auf. Fragwürdig ist (...)

Griechische Jobs von längster Dauer im Euroraum
Arbeitsmarkt in Griechenland für Outsider hart zu knacken

In Griechenland wurde gewählt und das Linksbündnis Syriza ist der klare Sieger. Intensive Diskussionen über Reformen in Griechenland und das Verhältnisdes Landes zum Rest der Welt werden jetzt folgen. Innerhalb Griechenlands ist der Arbeitsmarkt eine der Kernbaustellen. Wie schwierig es ist, für (...)

IREF Top 10 des Jahres 2014
Die meist gelesenen Beiträge

Das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu. Die 10 beliebtesten IREF-Beiträge des Jahres spiegeln wichtige wirtschaftspolitische Diskussionen des ablaufenden Jahres wider: Besteuerung von Amazon & Co., Selbstanzeigen von Steuersündern, Ungleichheit, Taxi-Kartelle, Steuerwettbewerb, Migration, (...)

Der Weihnachtsmann und Pro-Kopf-Einkommen
Wer’s glaubt wird selig

"Der Weihnachtsmann macht uns reich." Diesen Schluss könnte ein Blick auf die langfristige relative Häufigkeit des Begriffs Weihnachtsmann in deutschsprachigen Büchern und die langfristige Entwicklung des Pro-Kopf-Einkommens in Deutschland suggerieren. Da es den Weihnachtsmann bekanntlich nicht (...)

Einwanderung in gesunde Arbeitsmärkte
Einwanderer bevorzugen Bundesländer mit niedriger Arbeitslosigkeit

In Deutschland lebende Ausländer haben 2012 durchschnittlich 3.300 Euro mehr in die Sozialsysteme eingezahlt als sie aus selbigen erhalten haben. Zu diesem Schluss kommt eine im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführte Studie. In der Summe waren Ausländer also Nettoeinzahler in die (...)

Merkel und Hollande: Ökonomisch unbedarft

In den letzten Wochen haben Angela Merkel und Francois Hollande durch nebenläufige Bemerkungen Einblicke in ihr Verständnis menschlichen Handelns und ökonomischer Zusammenhänge gewährt. Während es für die Bundeskanzlerin nicht offensichtlich ist, dass sich Erwartungen hinsichtlich der Zukunft bereits (...)

Der Normenkontrollrat und der Mindestlohn
Gesamtgesellschaftliche Nutzen und Kosten politischer Maßnahmen

Seit 2006 gibt es in Deutschland den Nationalen Normenkontrollrat. Seine Aufgabe besteht darin "die Bundesregierung bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen auf den Gebieten des Bürokratieabbaus und der besseren Rechtsetzung zu unterstützen." Der Jahresbericht 2014 des Normenkontrollrats wurde im (...)

Mindestlohn als Steuer
Besteuerung niedrig entlohnter Arbeit durch Mindestlöhne

2015 wird in Deutschland ein einheitlicher flächendeckender Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro eingeführt. Die Regierung beteuert, es werde durch den Mindestlohn zu keinen negativen Beschäftigungseffekten kommen. Trotzdem gibt es in mehreren Industrien anscheinend erste Anzeichen für negative (...)

Tragen niedrige Zinssätze zu schwachem Arbeitsmarkt bei?
Newsletter Geld & Banken

Auf der jährlich wiederkehrenden Jackson Hole-Konferenz führender Zentralbanker erfährt ein neuer Ansatz, Arbeitsmarktrisiken zu messen, viel Zustimmung. Statt sich auf die reine Arbeitslosenquote zu verlassen, wollen Zentralbanker zukünftig weitere Kennziffern berücksichtigen. Derweil wachsen die (...)

Sargents Liste ökonomischer Einsichten erweitert
Handel gereicht zu beiderseitigem Vorteil

Vier Jahre bevor Thomas Sargent den Nobelpreis für Ökonomie gewann, hielt er 2007 eine Rede vor Absolventen der Universität Berkeley, die in den letzten Wochen im Internet die Runde gemacht hat. Sargents Rede zeichnet sich durch ihre Kürze aus und fasst 12 wirtschaftswissenschaftliche Lektionen (...)

What is seen and what is not seen: Maßnahmen der Großen Koalition

Die ersten 100 Tage der Großen Koalition hat die Regierung genutzt, um Projekte anzuschieben, die mit gut sichtbaren Vorteilen für ausgewählte Gruppen einhergehen. Die Kosten der Maßnahmen wie der Rente mit 63, des Mindestlohns oder der Mietpreisbremse hingegen sind weniger gut sichtbar. Eine (...)

Wie ungleich können wir sein, wenn wir alle gleich sind?
Vermögen über den Lebenszyklus und Ungleichheit

Wie ungleich sind Vermögen in einer Gesellschaft verteilt, wenn der einzige Unterschied zwischen den Menschen das Alter ist? Vermögensungleichheit resultiert unter anderem aus Einkommensunterschieden, unterschiedlich hohen Erbschaften und Unterschieden bezüglich des Sparverhaltens. Wie viel (...)

Erwerbstätige arbeiten so wenig wie nie zuvor
Weniger Arbeit, mehr Freizeit

Derzeit sind in Deutschland so viele Menschen erwerbstätig wie nie zuvor. Im Dezember 2013 waren es bei einer Arbeitslosenquote von 6,7% etwas über 42 Millionen Menschen. Ein Blick auf die gesamten Arbeitsstunden offenbart jedoch, dass die 42 Millionen Erwerbstätigen heute insgesamt weniger (...)

Für offene Grenzen: Migration kann Leben dramatisch verbessern

In der Debatte über Einwanderer aus EU-Mitgliedsländern wurden vornehmlich mögliche Vor- und Nachteile der sich derzeit in Deutschland aufhaltenden Bevölkerung erörtert. Wenig Beachtung haben in der Diskussion leider die Interessen der Einwanderer gefunden. Sie sind es jedoch, die zweifelsohne ihre (...)

Große Koalition lässt private Altersvorsorge links liegen

Der Koalitionsvertrag für die laufende 18. Legislaturperiode verspricht eine abschlagsfreie Rente ab 63 für langjährig Versicherte mit 45 Beitragsjahren, einen zusätzlichen Rentenentgeltpunkt für alle Mütter und Väter von vor 1992 geborenen Kindern, die Ansprüche von Frührentnern auf der angenommenen (...)

"Fördern und Fordern" im Koalitionsvertrag - eine Textanalyse

In seiner Regierungserklärung im Jahre 2003 verkündete der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, dass die Leistungen des Staates gekürzt, mehr Eigenverantwortung gefördert und mehr Eigenleistung von jedem abgefordert werden müssten. Wie äußern sich die Partner der potentiellen großen Koalition aus (...)

A comparative study of training in the private and public sectors: Evidence from the UK and the USA

A comparative study of training in the private and public sectors: Evidence from the UK and the USAIREF Working Paper No. 201306: Fabio Méndez and Facundo Sepúlveda

Mindestlöhne schaden vor allem den Niedrigverdienern unter den Geringverdienern
Gute Intentionen und ihre negativen Konsequenzen

Peer Steinbrück hat in der letzten Augustwoche seine Marschroute für die ersten 100 Tage unter seiner Kanzlerschaft vorgestellt. Als ersten Punkt auf der 100-Tages-Ordnung nannte er die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns von 8,50 Euro brutto. Steinbrück proklamiert, dass fünf Millionen (...)

Kurzzeitige Arbeitslosigkeit nicht versicherungswürdig?

Die Arbeitslosenrate ist in Deutschland derzeit so niedrig wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Dennoch sollte eine Diskussion über die Struktur des Arbeitslosengeldes geführt werden. Abhängig beschäftigte Personen sind in Deutschland verpflichtet, sich gegen Arbeitslosigkeit zu versichern. Wer (...)

Lehren aus der deutschen Wiedervereinigung für die Krise in Europa

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung ist es zu einer Währungsunion gekommen. Die ostdeutschen Bundesländer haben die westdeutsche D-Mark übernommen. Die Probleme in den ostdeutschen Ländern nach der Währungsunion glichen teilweise den Problemen, denen sich die Krisenländer der Eurozone heute (...)

Projecting State Pensions

Projecting State PensionsIREF Working Paper No. 201304: Kevin Dowd

Wie Mindestlöhne in Deutschland gering qualifizierten Arbeitskräften aus EU-Partnerländern ihre Mobilität rauben

SPD und Grüne wollen einen allgemeingültigen Mindestlohn, die LINKE will ihn selbstverständlich und die CDU/CSU und FDP tun sich schwer, aber sprechen sich dafür aus. Es stehen 7,50 Euro oder 8,50 Euro im Raum. Es herrscht ein Konsens zwischen Ökonomen, dass ein wirksamer Mindestlohn Menschen in die (...)

Sozialversicherungsbeiträge: Wer trägt die Last?

Gemeinhin heißt es, Arbeitnehmer und Arbeitgeber würden sich die Beiträge zu den Sozialversicherungen teilen und deshalb zu gleichen Teilen die Last der Abgaben tragen. Weit gefehlt. Jeder Volkswirt lernt im ersten Semester, dass die Steuerlast eines Marktteilnehmers sich nicht nach der Höhe der (...)

Reformen wirken: Lehren aus der Agenda 2010

Im Vergleich zu seinen Nachbarstaaten steht Deutschland trotz der Finanz- und Staatsschuldenkrisen der vergangenen Jahre gut da. Die Arbeitslosenrate ist mit unter 7% so niedrig wie seit zwanzig Jahren nicht mehr und die Zahl der Erwerbstätigen mit über 41 Millionen so hoch wie nie zuvor im (...)

Die Mär vom Fachkräftemangel

Das Schlagwort „Fachkräftemangel“ taucht fast täglich in den Medien der Republik auf. Häufig mangelt es angeblich an Ingenieuren oder an anderen sehr gut ausgebildeten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Jedoch ist die These vom Fachkräftemangel so schlüssig wie beispielsweise die These vom (...)

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