Institute for Research in Economic and Fiscal issues

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und Steuerwettbewerb


Artikel

Sozialversicherungen: Abgeordnete und Beamte integrieren

Sozialversicherungen: Abgeordnete und Beamte integrierenDie gesetzlichen Sozialversicherungen weisen eine interessante Eigenart auf: Für Beamte und Abgeordnete sind sie entweder nicht verpflichtend oder Beamte und Abgeordnete können nicht Mitglied sein. Das ist bemerkenswert. Abhängig Beschäftigte sind grundsätzlich verpflichtet, Mitglieder der von der (...)

Höhere Einkommen und längere Leben

Höhere Einkommen und längere LebenVor wenigen Wochen wurde vielerorts über Daten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung zu regionalen Unterschieden bezüglich der Lebenserwartung in Deutschland berichtet. In einkommensstarken Regionen haben Frauen und Männer durchschnittlich eine höhere Lebenserwartung als in (...)

Working Paper: Steuerpolitik in Polen, der Slowakei und Bulgarien

Working Paper: Steuerpolitik in Polen, der Slowakei und BulgarienIm Zuge der Berichterstattung über die Panama Papiere ist es erwartungsgemäß zu Diskussionen über die Ausgestaltung von Steuersystemen, die Durchsetzung geltender Steuergesetze und den Grad der internationalen Kooperation von Finanzbehörden gekommen. Dabei scheint bei Zeiten in Vergessenheit zu (...)

Gender Wage Gap – Zu Lasten des Gewinns?

Gender Wage Gap – Zu Lasten des Gewinns?Am 19. März fand in Deutschland der Equal Pay Day statt und es wurde vielerorts auf die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen hingewiesen. Durchschnittlich fielen 2014 die Bruttostundenlöhne von Frauen 22% niedriger aus. Dieser deutliche Unterschied, so häufig der Vorwurf, ist vor allem auf (...)

Asylzuwanderung: Kostenschätzungen unter der Lupe

Asylzuwanderung: Kostenschätzungen unter der LupeIn den vergangenen Monaten haben sich einige Forschungsinstitute an einer Schätzung der langfristigen Kosten der derzeitigen Asylzuwanderung versucht, so etwa das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das Institut für Weltwirtschaft und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Während (...)

Staatliche Haushalte: Nur 10% für Bedürftigenhilfe

Staatliche Haushalte: Nur 10% für BedürftigenhilfeRufe nach mehr Umverteilung durch höhere Staatsausgaben - wie der jüngst von Sigmar Gabriel vorgebrachte Vorschlag eines Solidarpakts für die deutsche Bevölkerung - können den Eindruck entstehen lassen, dass staatliche Budgets vornehmlich verwendet werden, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. (...)

Working Paper: Reformen unter Thatcher und Major

Working Paper: Reformen unter Thatcher und MajorIm Jahre 1936 schrieb John Maynard Keynes: "Die Ideen der Ökonomen und Philosophen, seien sie richtig oder falsch, sind mächtiger, als man im allgemeinen glaubt. Um die Wahrheit zu sagen, es gibt nichts anderes, das die Welt beherrscht." Neben den Ideen der Ökonomen und Philosophen mögen jedoch (...)

Umgekehrter Steuerverbund für die EU

Umgekehrter Steuerverbund für die EUDie zukünftige Ausgestaltung der EU-Finanzen wird derzeit intensiv diskutiert - sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite betreffend. So unterhält die Europäische Union seit Februar 2014 eine „High Level Group“, die das EU-Eigenmittelsystem evaluieren und Reformvorschläge erarbeiten soll. (...)

Mehr Regulierung, weniger Staat

Mehr Regulierung, weniger StaatIn den letzten Jahrzehnten privatisierte der deutsche Staat zahlreiche Unternehmen. So wurden die Lufthansa, die Deutsche Bundespost (heute Deutsche Post und Deutsche Telekom), VIAG und VEBA (heute beide E.ON), Volkswagen, zahlreiche Krankenhäuser sowie Wohnungsgesellschaften teilweise oder (...)

Working Paper: Steuerhinterziehung

Working Paper: Steuerhinterziehung Für das Ausmaß der Schattenwirtschaft wird für 2016 ein Rekordtief vorausgesagt. Auch Fälle der Steuerhinterziehung könnten seit der Nutzung sogenannter Steuer-CDs durch Finanzämter rückläufig sein. Wie sich verschiedene Faktoren auf die Entscheidung, Steuern zu hinterziehen, auswirken, wird in einem (...)

Marshallplan: Kein Allheilmittel

Marshallplan: Kein AllheilmittelErst kürzlich forderte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller einen Marshallplan für Syrien nach dem Bürgerkrieg. Er scheint sich sicher zu sein, dass das gut angelegtes Geld wäre. Wirtschaftshistoriker und Ökonomen sind sich hingegen nicht sicher, ob der Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg eine (...)

EU-Steuer: Mehr Risiken als Vorteile

EU-Steuer: Mehr Risiken als VorteileDerzeit ist das EU-Budget auf 1,23% des europäischen Bruttonationaleinkommens begrenzt. Doch sollten weitere Aufgaben in der Sozialpolitik, Verteidigung oder Flüchtlingspolitik auf die EU übertragen werden, ist eine Ausweitung des Budgets der EU wahrscheinlich. Das wäre Wasser auf die Mühlen (...)

Preise für Benzin und Öl: Keine Anzeichen für schwachen Wettbewerb

Preise für Benzin und Öl: Keine Anzeichen für schwachen WettbewerbEs wird immer wieder der Verdacht geäußert, der Wettbewerb zwischen Mineralölunternehmen sei nicht intensiv genug, um sie dazu zu zwingen, Rückgänge des Ölpreises in Form niedrigerer Preise für Benzin an ihre Kunden weiterzugeben. Tatsächlich fiel der Ölpreis über die vergangenen Monate wesentlich (...)

Arbeitslosigkeit und Einkommensungleichheit

Arbeitslosigkeit und Einkommensungleichheit2015 erreichte die Beschäftigung in Deutschland ein neues Rekordhoch. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenrate auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Diese Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt könnte dazu beitragen, dass die Einkommensungleichheit, gemessen am GINI-Koeffizienten, in (...)

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende Diskussion

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende DiskussionZu Jahresbeginn hoben zwei von drei gesetzliche Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge im Mittel um 0,2% an. Durchschnittlich 15,7% des Bruttoeinkommens müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nun an die Krankenversicherung abführen. Da der Zusatzbeitrag formal allein vom Arbeitnehmer getragen wird, (...)

IREF TOP 10 des Jahres 2015

IREF TOP 10 des Jahres 2015Das Jahr 2015 war wirtschaftspolitisch ereignisreich. Die 10 meist gelesenen IREF-Beiträge des Jahres spiegeln Teile der wirtschaftspolitischen Diskussionen des ablaufenden Jahres wider. Unter den Top 10 finden sich viele altbekannte Themen, die uns auch in der Zukunft begleiten werden: (...)

TOP 5 der am stärksten besteuerten Güter

TOP 5 der am stärksten besteuerten GüterIn Deutschland belastet Verbraucher ein relativ hoher Strompreis. Grund dafür ist nicht zuletzt die starke Belastung durch Steuern und Abgaben, die erstaunlicherweise für die Stromproduktion aus Kohle niedriger ist als für die aus Erdgas. Nicht nur dort scheint dem deutschen Fiskus der (...)

Policy Paper: Asylmigration und Arbeitsmarktintegration

Ob die Integration der in Europa ankommenden Asylmigranten gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sie auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sind. In einem neuen Policy Paper untersuchen wir, welche Barrieren Asylmigranten beim Eintritt auf den Arbeitsmarkt in Deutschland, Frankreich und Großbritannien (...)

Mythos vom Mangel an Fachkräften

Mythos vom Mangel an FachkräftenVom Fachkräftemangel ist seit Jahrzehnten immer wieder die Rede, vor allem seit den 2000er Jahren. So wird beispielsweise im Rahmen der aktuellen Flüchtlingsdebatte regelmäßig diskutiert, ob Flüchtlinge zur Lösung des vermeintlichen Problems des Fachkräftemangels beitragen könnten. Sie können es (...)

Mit Netzneutralität gegen Marktmacht?

Mit Netzneutralität gegen Marktmacht?Ende Oktober verabschiedete das Europaparlament die Verordnung über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet. Die Verordnung verankert – wenn auch mit zahlreichen Ausnahmen – das Prinzip der Netzneutralität in der europäischen Internetregulierung. Netzneutralität meint, dass Internetprovider alle (...)

Bundesländer: Erwerbsquoten von Frauen im Vergleich

Bundesländer: Erwerbsquoten von Frauen im VergleichIm Juli 2015 kippte das Bundesverfassungsgericht das Betreuungsgeld. Der Bund stellte die nicht mehr benötigten Mittel den Ländern zur Verfügung, welche in der Mehrzahl beschlossen, diese in den Ausbau von Kindergärten zu investieren. Die bayerische Regierung hingegen beschloss den Erhalt des (...)

Deutsche Entwicklungshilfe: Nicht mehr für Ärmere

Deutsche Entwicklungshilfe: Nicht mehr für Ärmere Deutschlands Entwicklungshilfe fließt nicht ausschließlich an die Ärmsten der Armen. Das ist keine Überraschung, denn Entwicklungshilfe flösse dann in einige wenige Länder. Allerdings stellt Deutschland auch nicht mehr staatliche Entwicklungshilfe bereit, je ärmer die Einwohner eines (...)

Arbeitslosigkeit in den Ländern: Anhaltende Unterschiede
Erklärungsansatze für die westlichen Bundesländer

Die Arbeitslosenrate unterscheidet sich merklich zwischen den westlichen Bundesländern. 2014 betrug sie nur 4,4% für Baden-Württemberg, aber 12,2% für Bremen — fast das Dreifache. Nun könnte es sein, dass Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit für diesen Unterschied verantwortlich sind. Ein Blick auf (...)

Fortschritt: ALG II Bezüge höher als Pro-Kopf-BIP 1972

Wann war das durchschnittliche reale Einkommen in Deutschland so hoch wie das derzeitige reale Einkommen eines Beziehers von ALG II? Die Antwort: 1972. In Euro von heute betrug das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 1972 knapp 14.700 Euro. Auf etwas mehr — nämlich 14.800 Euro — belief sich 2014 das (...)

Unabhängige Presse als Korrektiv gegen Machtmissbrauch

Eine unabhängige Presse, die sowohl staatliche Akteure als auch private Interessengruppen davon abhält, ihre eigenen Interessen allzu aggressiv zu verfolgen, ist Bestandteil einer freiheitlichen Gesellschaft. Effektiv ist eine von politisch und wirtschaftlich Mächtigen unabhängige Pressearbeit zum (...)

Weniger Länderfinanzausgleich, mehr Föderalismus
Gunst der Stunde für Dezentralisierung nutzen

In Bezug auf die EU wird aktuell intensiv über den Grad der Zentralisierung gestritten. Aber auch innerhalb Deutschlands besteht diesbezüglich Diskussionsbedarf. Der Föderalismus in Deutschland ist seit der Finanzreform von 1969 auf dem Rückzug. Damals wurde die föderale Struktur Deutschlands in ein (...)

Wohngutscheine statt sozialem Wohnungsbau

Angesichts des Flüchtlingszustroms der letzten Monate und der dadurch steigenden Nachfrage nach Wohnraum wurden schnell erste Rufe nach mehr staatlichem Wohnungsbau laut. Derartige Forderungen wurden sowohl von einigen Politikern als auch von Vertretern von Lobby-Verbänden gestellt. Attraktiv ist (...)

Enteignung von Schätzen: Schatzregal mit negativen Folgen
Vorbildlich: Keine Enteignungen in Bayern

Als eine 16-Jährige Urlauberin im August dieses Jahres einen Goldbarren im bayerischen Königssee fand und diesen bei der Polizei abgab, war ihr kaum bewusst, dass ihr zwingend eine Entschädigung zusteht. Einzig in Bayern kommt das sogenannte Schatzregal, eine Regelung, die jegliche Funde in (...)

Arbeitsplätze: Keine fixe Anzahl
Keine Parallelen zwischen Sitzplätzen in Stadien und Arbeitsplätzen

Es gibt keine fixe Anzahl von Arbeitsplätzen, die es zu besetzen gilt und über deren Maß hinaus keine weiteren Arbeitsverhältnisse zustande kommen können. Wie viel Arbeit gekauft und verkauft wird, hängt von vielen Faktoren ab. Dennoch ist der Irrglaube, es gebe eine fixe Anzahl von Arbeitsplätzen, (...)

Einkommen in Deutschland: Hoch und gleich

In Deutschland sind Pro-Kopf-Einkommen nicht nur vergleichsweise hoch, sondern auch relativ gleich verteilt. Laut Daten der OECD verfügen nur einige kleine Länder über höhere und nach Steuern und Transfers gleichmäßiger verteilte Pro-Kopf-Einkommen als Deutschland. In anderen großen europäischen (...)

Mehr Einfluss von Banken und Versicherungen auf die Politik?
Starkes Wachstum finanzpolitischer Lobbyverbände

Finanzpolitische Themen dominierten die politische Debatte der vergangenen Jahre. Es wäre daher keine Überraschung, wenn im Zuge der Finanzkrisen auch die Lobbyaktivität der Finanzbranche zugenommen hätte. Die Einflussnahme von Lobbyisten lässt sich nicht direkt messen. Eine Analyse der (...)

Freizeit: Ungleichheit langfristig deutlich gefallen
Besserverdiener arbeiten heute länger als Geringverdiener

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Einkommensungleichheit in entwickelten Ländern weitgehend konstant geblieben. Allerdings hat sich die Verteilung von Freizeit zwischen ärmeren und reicheren Mitglieder der Gesellschaft deutlich angeglichen. Während ein männlicher US-Amerikaner des unteren (...)

Sind Ökonomen zu marktgläubig?
Marktversagen häufiger diskutiert als Staatsversagen

Ökonomen wird – insbesondere durch Vertreter anderer Disziplinen – oft vorgeworfen, die Vorzüge des Marktes zu übertreiben und die Erfolgsaussichten staatlicher Eingriffe systematisch herunterzuspielen. Die Wirtschaftswissenschaften seien zu „marktgläubig“ und staatsskeptisch, was sich sowohl in der (...)

Hoher Wohlstand durch hohe Arbeitsproduktivität
Staat sollte Produktivitätssteigerungen nicht im Wege stehen

In Deutschland werden heute innerhalb einer Arbeitsstunde um ein vielfaches mehr Güter und Dienstleistungen produziert als in den Nachkriegsjahren. Die Produktivität der Arbeit hat sich seit 1950 um den Faktor sieben erhöht. Dieser Anstieg ist die entscheidende Quelle des Wohlstands, den wir heute (...)

Niedriglohnsektor: Längere Arbeitszeiten bei niedrigeren Löhnen?
Auch im Niedriglohnsektor: Vielarbeiter beziehen relativ hohe Löhne

Investmentbanker, Unternehmensberater, Manager und Politiker haben zweierlei gemein: Lange Arbeitszeiten und hohe Einkommen. Insgesamt gilt für vollbeschäftigte Angestellte in Deutschland: Je höher der Stundenlohn, desto länger sind tendenziell die Arbeitszeiten, nicht kürzer. Angesichts der (...)

Kreditpaket für Griechenland: Abweichler mit Direktmandat
Union: Zustimmung entgegen persönlicher Überzeugung?

Die Mitglieder des Bundestags erteilten der Bundesregierung am 17. Juli ein Mandat zur Verhandlung eines dritten Kreditpakets für Griechenland im Rahmen des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Neben dem Abstimmungsergebnis sind die Unterschiede im Stimmverhalten der Abgeordneten von CDU, (...)

Gesetzliche Rentenversicherung: Zusehends unattraktiver
Sind zukünftige Generationen die Leidtragenden?

Im Zuge der Krise in Griechenland war die Höhe der Bezüge griechischer Rentner wiederholt Gegenstand der Diskussion. Auch in Deutschland lohnt ein Blick auf die Entwicklung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Rentenzahlungen. Seit 1949 hat die Attraktivität der gesetzlichen (...)

Kosten und Nutzen von Regulierungen in schwachen Staaten
Griechenland: Vorteile durch rigorose Deregulierung?

Dem potentiellen Nutzen staatlicher Regulierung privaten Verhaltens stehen stets Kosten gegenüber. Wie häufig die Bilanz staatlicher Regulierung für die breite Bevölkerung in einem Land positiv ausfällt, hängt auch davon ab, wie einfach es für Mitglieder der Gesellschaft ist, den Staat für die (...)

Der Mindestlohn wirkt
450-Euro-Jobs seltener, vor allem im Osten

Seit Januar 2015 gilt in Deutschland grundsätzlich ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. Zu einem Anstieg der Arbeitslosenrate ist es durch die Einführung des Mindestlohns bisher nicht gekommen. Die Arbeitslosenquote für den vergangenen Mai betrug 6,3%, im Dezember 2014 lag sie bei 6,4%. Eine gut (...)

Airbnb mischt den Mietmarkt auf

Auf der Online-Vermittlungsplattform Airbnb werden Häuser, Wohnungen, Gästezimmer oder auch nur Schlafsofas auf Tages- oder Wochenbasis zur Miete angeboten. Für Touristen, Geschäftsreisende und Umziehende bietet die Plattform eine Alternative zum herkömmlichen Hotel oder zur Jugendherberge. Das (...)

Steuersystem: Flat Tax bereits heute dominierendes Element
Nur 22% der Staatseinnahmen aus progressiven Steuern

Die Delegierten der FDP haben der Flat Tax auf ihrem Parteitag im Mai wieder auf die wirtschaftspolitische Agenda verholfen. Die Besteuerung von Einkommen mittels einer Flat Tax zeichnet sich durch einen konstanten Steuersatz auf zusätzliches Einkommen aus, möglicherweise nach Abzug von (...)

Wenn Bundesländer Staaten wären
Pro-Kopf-Einkommen der Bundesländer im internationalen Vergleich

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. 2014 war das Pro-Kopf-Einkommen weltweit gemäß der Angaben des Internationalen Währungsfonds in lediglich 17 Ländern höher als in Deutschland. In 169 weiteren Staaten fiel es hingegen niedriger aus. Aber die Unterschiede innerhalb Deutschlands sind (...)

Mehr Länderautonomie statt Fusionen
Die Schweiz als Vorbild für die Organisation der Bundesländer

Alle Jahre wieder regen Experten aus der Wissenschaft, den Verbänden und der Politik die Fusion deutscher Länder an: Thüringen und Sachsen-Anhalt sollen zusammengelegt werden, die Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zu einem „Nord-Staat“ fusionieren, die anderen Stadtstaaten (...)

Erbschaftsteuer abschaffen
Konsum statt Erbschaften besteuern

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Besteuerungspraxis im vergangenen Jahr für verfassungswidrig erklärte, steht erneut eine Reform der Erbschaftsteuer an. Finanzminister Schäuble möchte so wenig wie möglich ändern: Das den Ländern zustehende Steueraufkommen soll gleich bleiben, (...)

Lohnquote und gewerkschaftlicher Organisationsgrad
Gewerkschaften ohne Einfluss auf Lohnquote in EU-15 Ländern?

In den vergangenen Monaten lief die Kooperation zwischen Unternehmensvertretern und Gewerkschaften anscheinend nicht sonderlich rund. Um die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten, riefen Gewerkschaften wiederholt zum Streik auf oder drohten zu streiken. Obwohl einige der Gewerkschaften (...)

Niedrigere Besteuerung, mehr Tausch von Arbeit
Geringe Steuern auf Arbeit: Weniger Arbeitslosigkeit

Ein altbekanntes Phänomen: Es herrscht Arbeitslosigkeit und Politiker wollen diese bekämpfen, indem sie Bedingungen für zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Das gängige Rezept: Ausweitung der Staatsausgaben und Investitionsprogramme. Zahlen für OECD-Länder zeigen jedoch, dass tendenziell die (...)

Deutschland verteilt erfolgreich um - und falsch

Wird der Erfolg oder Misserfolg staatlicher Umverteilung an der Angleichung der Einkommen bemessen, weist der deutsche Staat im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine erfolgreiche Bilanz vor. Der deutsche Fiskus gleicht Einkommen von Beziehern hoher und niedriger Markteinkommen relativ (...)

Erbschaftsteuer: Privilegien für Familienunternehmen abschaffen
Steuerliche Bevorteilung ungerecht und ineffizient

Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ist durchlöchert mit Ausnahmeregelungen und sieht insbesondere bei Erbschaften in Form von Unternehmensanteilen großzügige Steuerbefreiungen vor. Nachdem es bereits 1995 und 2006 eine Reform anmahnte, forderte das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber im (...)

Solidarpakt vs. Solidaritätszuschlag vs. Solidarität
Solidarisch verwirrt

Der Solidarpakt und der Solidaritätszuschlag sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Solidarpakt II wird 2019 auslaufen. Dann werden zum letzten Mal die im Finanzausgleichsgesetz von 2001 beschlossenen Sonderbedarfs-Bundesergänzungszuweisungen an die fünf neuen Länder und Berlin fließen. Der (...)

IHKs: Erzwungene Finanzierung von Lobbyverbänden
Pflichtmitgliedschaften in Industrie- und Handelskammern

Kürzlich wurde öffentlich, dass 2014 mithilfe der parlamentarischen Geschäftsführer der Bundestagsfraktionen etwa 1000 Hausausweise für den Bundestag an Lobbyisten vergeben wurden. Verflechtungen zwischen Vertretern von Interessengruppen und Volksvertretern werfen zu Recht Fragen auf. Fragwürdig ist (...)

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