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Mit legalem Organhandel gegen illegalen Organhandel?

Auf fast der ganzen Welt - mit Ausnahme des Irans - ist der kommerzielle Handel mit menschlichen Organen verboten. Doch das Verbot führt keineswegs dazu, dass Menschen nicht gegen Geld ihre Organe verkaufen. Sie tun es aus der Not heraus ohne Schutz, angemessene Entschädigung oder medizinische Versorgung auf Schwarzmärkten. Die Weltgesundheitsorganisation schätzte 2012, dass jährlich ca. 10.000 illegale Organtransplantationen stattfinden. Ein legaler regulierter Handel mit lebendspendenfähigen Organen sollte in Betracht gezogen werden, um einerseits Erkrankten zu helfen und andererseits die Zahl der unter widrigen Bedingungen durchgeführten illegalen Transplantationen zu verringern.

Hunderttausende warten auf ein Organ

Gut 660.000 Menschen warten weltweit auf eine Organtransplantation. Daten der WHO für das Jahr 2010 zeigen, dass insgesamt 106.879 Organe transplantiert wurden. Davon wurden schätzungsweise 10 Prozent illegal transplantiert. Nieren machen mit 68,5 Prozent den Großteil der Transplantationen aus, gefolgt von Lebern mit gut 20 Prozent. Für beide Organe sind Lebendspenden möglich. Für die meisten Patienten, die sich für den illegalen Kauf eines Organs entscheiden, ist es die letzte Möglichkeit, ihr Leben zu retten.

Wie läuft ein illegaler Organhandel ab?

In der Regel reisen Patienten aus relativ reichen Ländern in relativ arme Länder, um dort ein Organ transplantiert zu bekommen. In diesen Ländern wird das Verbot des Organhandels nicht so konsequent durchgesetzt wie in den Heimatländern der Patienten.

Die Weltgesundheitsorganisation hat dem illegalen Organhandel 2007 einen der wenigen Berichte über diesen illegalen Markt gewidmet. Der Bericht offenbart, dass eine kurze Internetrecherche genügte, um mit Vermittlungsorganisationen in Kontakt zu treten. So wurden auf www.liver4you.org ... damals Nieren für 85.000 Dollar auf den Philippinen angeboten. Ein chinesischer Anbieter offerierte eine Niere für 70.000 Dollar.

Brutales Geschäft

Der illegale Handel ist vor allem für die Organspender gefährlich. Immer wieder werden Spender, die zunächst freiwillig in den Handel einwilligten, betrogen und erhalten für das Organ nicht den zuvor verabredeten Preis oder werden medizinisch unsachgemäß behandelt. Zudem zwingen Menschenhändler regelmäßig ihre Opfer zur Organentnahme.

Eine besonders perfide Strategie der illegalen Organhändler ist es, schutzbedürftigen Menschen, wie Behinderten, Obdachlosen, (illegalen) Migranten oder Analphabeten vorzugaukeln, sie müssten wegen einer anderen Krankheit behandelt werden, um anschließend ohne das Wissen der Opfer Organe zu entnehmen.

China: Organe von politischen Gefangen

Auch Staaten beteiligen sich an diesem brutalen Geschäft. In China werden die Organe von zu Tode verurteilten Gefangenen für Transplantationen verwendet. Dabei handelt es sich keineswegs nur um verurteilte Mörder, sondern auch um politische Gefangene. Die Organe werden zum Teil mit hohen Gewinnen an ausländische Patienten verkauft. Die Exekutionen werden der Nachfrage entsprechend arrangiert. Zwar ist die zwangsweise Organentnahme von Gefangen inzwischen offiziell verboten, doch wird sie wohl weiterhin praktiziert. Die Gefangenen stimmen nun „freiwillig“ der postmortalen Organentnahme zu.

Illegaler Markt vs. legaler Markt

Auf dem illegalen Organmarkt wird die Not der Organspender von kriminellen Organisationen ausgenutzt. Befürworter des Organhandelsverbots befürchten, dass auch auf einem legalen Organmarkt die Notsituation von Menschen ausgenutzt werden könnte. Es ist jedoch die Illegalität und nicht der Handel per se, die dazu führt, dass die Organspender unter widrigen Bedingungen ausgenutzt werden.

Legaler Organhandel: Schutz durch Regeln

Ein besserer Schutz der Spender und der Empfänger könnte durch gezielte gesetzliche Regelungen auf einem legalen Organmarkt erreicht werden.

Auf den illegalen Märkten ist die finanzielle Not einer der Hauptgründe für den Organverkauf. Auf legalen Märkten könnten Einkommens- oder Vermögensgrenzen dafür sorgen, dass relativ arme Personen vom Verkauf von Organen ausgeschlossen werden. Auch die Auszahlung des Preises könnte verzögert erfolgen - etwa erst nach 3 Jahren. Relativ arme Menschen, die kurzfristig Geld benötigen, könnten so nicht zu einem Organverkauf gedrängt werden.

Auch auf der Käuferseite könnten Restriktionen umgesetzt werden. Vorstellbar ist, dass nur Krankenkassen oder zertifizierte gemeinnützige Organisationen die Organe ankaufen können. Die finanzielle Situation des Versicherten würde beim Kauf eines Organs so keine Rolle spielen.

Außerdem könnten Spender und Empfänger bei einem legalen Verkauf auf hohem medizinischen Niveau behandelt werden. Legale Operationen würden sowohl in armen als auch in reichen Ländern ausschließlich von Experten durchgeführt werden.

Legaler Organhandel unethisch und unnötig?

Auch wenn Spender wie Empfänger durch Regeln auf einem legalen Markt besser geschützt werden, gibt es weitere Einwände gegen die Legalisierung des Organhandels.
Der erste Einwand ist grundsätzlicher Natur: Organe sollten schlicht nicht zum Verkauf stehen - weder legal noch illegal. Dagegen lässt sich basierend auf der Arbeit der Philosophen Jason Brennan und Peter Jaworski einwenden, dass Dinge, die unentgeltlich getauscht werden dürfen, auch gegen Geld getauscht werden können sollten. Unentgeltliche Organspenden sind in den meisten Ländern legal möglich - in Deutschland derzeit zwar nur an Nahestehende. Eine legale entgeltliche Organspende sollte nach diesem Grundsatz ebenfalls möglich sein.

Der zweite Einwand stellt die Notwendigkeit eines legalen Organhandels in Frage. Die Nachfrage nach illegalen Organen könnte gemindert werden, etwa indem die Spenderquote nach dem Tod erhöht wird und Tauschringe sowie Tauchketten erlaubt werden. Außerdem könnte der medizinische Fortschritt, zum Beispiel im Bereich 3D-Druck, in Zukunft Organtransplantationen überflüssig machen. Es ist jedoch möglich, dass in der kurzen Frist auch diese Änderungen nicht ausreichen würden, um die Nachfrage nach Organen gänzlich zu bedienen.

Illegalen Handel durch legalen Handel einschränken

Solange die Nachfrage nach Spenderorganen nicht durch unentgeltliche Organspenden oder den medizinischen Fortschritt vollständig bedient wird, ist die relevante Alternative zu einer Welt mit legalem Organhandel nicht eine Welt ohne Organhandel.

Die relevanten Alternativen sind eine Welt mit ausschließlich illegalem Organhandel und eine Welt, in der der legale Organhandel den illegalen Organhandel weitestgehend zurückdrängt. Ein regulierter legaler Organhandel könnte mehr lebensrettende Transplantationen ermöglichen, professionelle Anbieter von Transplantationen kriminelle Organisationen verdrängen lassen und verlässliche Zahlungen an Spender garantieren.

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Kommentar (3)

ILLEGALER ORGANHANDEL ILLEGALER MEDIKAMENTENHANDEL über die Schweiz

27. August, 14:52 von Christine Andel

Guten Tag

Mein Name ist Christine Andel-Dietschi, Schweiz. Ich ermittle in Sachen illegaler Organhandel und habe alle Beweise dafür über das Tessin nach Italien, England und Frankreich zusammen mit der Novartis Pharma AG sowie in der Hauptsache Roche Holding. Es sollte unbedingt darüber geschrieben und veröffentlicht werde da auch Afrika, Kenia etc. betroffen sind.

Das Interesse der Schweizer Regierung an der Schweizer Bank UBS AG welche involviert ist, ist viel zu gross als dass die Schweizer Staatsanwaltschaft etwas unternehmen würde. Zudem liegt mir ebenfalls der Beweis gegen illegalen Medikamentenhandel ausgehend aus der Schweiz vor. In diesem Fall ermittelte die Staatsanwaltschaft Baden-Würthemberg und die Schweiz. Die Firma Swissmedic wurde angeblich gelöscht läuft aber unter einem anderen Firmennamen in der Schweiz weiter. Der Transport kommt über Ungarn und Krebsmedikamente werden gestreckt.

Meine Kontaktdaten:
Christine Andel-Dietschi
Schupfarterstrasse 3
CH- 5074 EIKEN
Schweiz

Tel. 0041 76 787 34 94.

Danke für eine rasche Antwort.
Mit freundlichen Grüssen
Christine Andel

- Antwort -

ORGANHANDEL über die Schweizer Pharma Industrie

27. August, 15:13 von Christine Andel

Seit 2015 ist mir die Affaire Gucci AG Kering Group gelagert im Tessin und damit an der italienischen Grenze bekannt. Der ganze Tessiner Nationalrat kennt die Affaire Cucci. Unter dem Anwalt Dr. Donato Cortesi Lugano befindet sich eine c/o Adresse, die dazu dient, Medikamante und Organe von Italien in die Schweiz zu bringen. Nachgewiesen ist die Stiftung FONDAZIONE Charlemagne in Italien. Nachgewiesen ist ebenfalls die Beteiligung der Firma Siccardi im Tessin. Francois Siccardi hat Beziehungen nach Italien. Ebenfalls nachgewiesen ist die Beteiligung einiger Personen aus des Schweizer Bundesrat. Die Life Foundation B.V. Holland arbeitet weltweit. Die Beweise der Tessiner Buchhaltung zeigen Zahlungen von 4 Jahren in Verbindung nach Italien. Dazu kommt der Betrug über Ungarn im Zusammenhang mit gepanschten und gestreckten Krebsmedikamanten. Hier involviert ist die Firma Swissmedic. Gemäss einem Schweizer Zeitungsbericht wurde eine Untersuchung eingeleitet und die Firma gelöscht. Aber keiner kennt die Schweiz und ihre Tricks. Dementsprechend wurde rasch eine andere Firma eröffnet. Damit läuft der Handel weiter.

- Antwort -

Die Italienischen Bank und die Zusammenarbeit mit Schweiz und Russland

27. August, 15:34 von ANDEL Christine

Daten und Schweizer Handelsregisterauszüge belegen die Zusammenarbeit zwischen der Banca Svizzera Italiana und anderen Schweizer Banken der Geldverschiebungen über Italien zusammen mit Russland. Alleine im Tessin, ohne Genf gibt es russische Firmen die Interesse daran haben, Gelder mit Italien nach Panama zu verschieben. Es ist also nicht so, dass Italien finanziell schlecht da steht sondern viel mehr zeigen die italienischen Verträge abgeschlossen und unterschrieben, dass genug Geld vorhanden ist. Ein wichtiger Name ist der Anwalt Baker Tilly Spiess S.A. in Genf. Weltweit tätig, Engländer, Amerikaner, in der Schweiz für die Schweizer Klein- und Mittelbetriebe zuständig. Baker ist wie die Bank UBS AG nicht nur mit Diamanten beschäftigt, vor allem hat er mit Oel weltweit zu tun.

- Antwort -

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