Institute for Research in Economic and Fiscal issues

IREF Europe - Institute for Research in Economic and Fiscal issues

Für wirtschaftliche Freiheit
und Steuerwettbewerb


Gordon Kerr und John Butler unter Mitwirkung von Enrico Colombatto

Artikel dieses Autors (73) :

Nach der Bundestagswahl: Neuer EU-Zentralisierungsschub?

Nach der Bundestagswahl: Neuer EU-Zentralisierungsschub?Angesichts des Ausscheidens von Wolfgang Schäuble als Bundesfinanzminister und der wahrscheinlichen Regierungsbeteiligung der FDP ist zunächst unklar, welchen Kurs Angela Merkel in der Eurofinanzpolitik verfolgen wird. Die EU-Kommission legt neue Pläne zum Ausbau der EU-Finanzarchitektur vor. Die (...)

Zehn Jahre Finanzkrise: Wirksame Reformen ausgeblieben

Zehn Jahre Finanzkrise: Wirksame Reformen ausgebliebenZehn Jahre ist der Kollaps der ersten Paribas-Geldmarktfonds und der britischen Bank Northern Rock nun her. Für Medien und Politik ist dies Anlass, die Reformen des Bankensektors der letzten Dekade einer Bewertung zu unterziehen. Das Fazit fällt dabei, wenig überraschend, überwiegend positiv aus: (...)

Der neuste Griff in die Euro-Trickkiste: “European Safe Bonds”

Der neuste Griff in die Euro-Trickkiste: “European Safe Bonds”Die Gefahr einer neuen eurozonenweiten Krise ist nicht gebannt. Fieberhaft suchen die Verantwortlichen in den europäischen Institutionen nach neuen Wegen, um Investoren zu beruhigen und zur Finanzierung von Pleitestaaten und -banken anzuregen. Ihr neuster Clou: „European Safe Bonds“, mittels derer (...)

Bail-Outs beschädigen Vertrauen in europäische Institutionen

Bail-Outs beschädigen Vertrauen in europäische InstitutionenWährend Spanien demonstriert, wie der Einheitliche Bankenabwicklungsmechanismus angewandt werden kann, um Steuerzahler vor den Auswirkungen einer Bankenpleite zu schützen, schießt der italienische Staat weiter Steuergelder in insolvente Institute. Derzeit haftet der italienische Steuerzahler mit (...)

Krisenbanken Südeuropas und Unsicherheit in GB

Krisenbanken Südeuropas und Unsicherheit in GBDas Schicksal kriselnder Geschäftsbanken hängt zunehmend nicht mehr von den Solvenzeinschätzungen der Marktteilnehmer ab, sondern vom guten Willen politischer Machthaber. Die Regierungen Spaniens und Italiens entscheiden im Zusammenspiel mit EZB und europäischen Behörden über die Zukunft einer (...)

Liborgate geht in die nächste Runde

Liborgate geht in die nächste RundeIm April hatten wir über den Compliance-Skandal rund um die ehemalige Vizepräsidentin der Bank of England, Charlotte Hogg, berichtet. Noch mehr Sorgen bereiten den Zentralbankfunktionären allerdings Berichte, wonach der Staatssender BBC im Besitz eines brisanten Audiomitschnitts ist. Der (...)

Banken wehren sich gegen neue Rechnungslegung

Banken wehren sich gegen neue RechnungslegungWie steht es um Europas Bankensektor? Die zuständigen Politiker und Behörden verbreiten Optimismus und verweisen auf neue, 2018 in Kraft tretende Rechnungslegungsstandards, nach denen Banken besser für Kreditausfallrisiken vorsorgen müssen. Doch dank des massiven Lobbyings der Banken werden die (...)

Bank of England: Compliance-Skandal

Bank of England: Compliance-SkandalThe Bank of England macht wieder Schlagzeilen – diesmal gleich mit zwei Skandalen. Von der BBC veröffentlichtes Videomaterial legt nahe, dass die Libor-Manipulationen nach 2008 auf Betreiben der Zentralbank erfolgten. In Folge eines unter den Teppich gekehrten Interessenkonflikts musste die (...)

Quantitative Lockerung: EZB macht Fiskalpolitik

Quantitative Lockerung: EZB macht Fiskalpolitik Die Europäische Zentralbank betätigt sich längst nicht mehr nur geldpolitisch, sondern macht den Regierungen ihr fiskalpolitisches Mandat streitig. Bei den gewählten Politikern sollten eigentlich die Alarmglocken klingeln. Dass kein Einspruch gegen das Vordringen der EZB erhoben wird, mag daran (...)

Irreführende Beruhigungen zur Bankensolvenz

Irreführende Beruhigungen zur Bankensolvenz Jüngst jährte sich zum vierten Mal David Camerons „Bloomberg Rede“, in welcher er das Referendum über die britische EU Mitgliedschaft in Aussicht stellte, wenn er wiedergewählt werden würde. In diesem Jahr hielt der EU Kommissar für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion, Valdis (...)

Unicredits Aktienemission – die Zahlen gehen nicht auf

Unicredits Aktienemission – die Zahlen gehen nicht aufDie Aktienausgabe der Unicredit wurde von der Presse als voller Erfolg bewertet. Die 13 Milliarden Euro schwere Emission wurde mit einem Abschlag von 38% vom theoretischen Wert der Bank vor der Emission bepreist und von Morgan Stanley sowie der UBS begleitet. Doch einige Ungereimtheiten in der (...)

EZB, Fed und BoE: Divergierende Geldpolitik

EZB, Fed und BoE: Divergierende GeldpolitikAufgrund des starken Arbeitsmarktes bereitet die Bank of England eine Anhebung des Leitzinses vor. Auch die Fed wird geringfügige Zinsanpassungen vornehmen. Da auf dem europäischen Arbeitsmarkt kein signifikanter Lohndruck zu erwarten ist, hält sich die EZB dagegen mit Zinsanhebungen zurück. (...)

Stresstests in der Kritik

Stresstests in der KritikDer krisengeplagte Bankensektor kommt nicht zur Ruhe. Entsprechend wächst die Kritik an der bisherigen Stresstest-Praxis. Zunehmend rückt ein neues Problem in den Fokus: Zwischen der Marktkapitalisierung und dem Buchwert der meisten europäischen Banken klafft ein himmelweiter Unterschied. Statt (...)

Monte dei Paschi: Selbstbesicherung geht in die nächste Runde

Monte dei Paschi: Selbstbesicherung geht in die nächste RundeKaum wurde die italienische Pleitebank Monte dei Paschi „erfolgreich“ rekapitalisiert – und damit de facto verstaatlicht –, steigt ihr Kapitalbedarf. Per Staatsgarantien wird ihr ein weiteres Mal ausgeholfen. Immer offensichtlicher wird der Plan der italienischen Finanzbehörden, sich der faulen (...)

Wahlsiege von Populisten: Willkommene Ablenkung für Zentralbanken?

Wahlsiege von Populisten: Willkommene Ablenkung für Zentralbanken?Mit den dieses Jahr in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Italien anstehenden Wahlen stehen nach dem politischen Schockjahr 2016 weitere Überraschungen ins Haus. Für die EZB und die Bank of England wären Wahlsiege populistischer Kandidaten nicht unbedingt schlechte Nachrichten, denn (...)

Globaler Bondmarkt: Wachsende Renditen, wachsende Unsicherheit

Globaler Bondmarkt: Wachsende Renditen, wachsende UnsicherheitAuch wenn die EZB die quantitative Lockerung um weitere sechs Monate verlängert hat, gibt man sich in Frankfurt optimistisch: Weltweit ziehen die Konsumentenpreise an, eine Rückkehr zu den magischen 2% Inflation erscheint in Aussicht. Dabei besteht kein Anlass zur Entwarnung: Angesichts der (...)

Die internationale Finanzaufsichtsarchitektur bröckelt

Die internationale Finanzaufsichtsarchitektur bröckeltNachdem amerikanische Behörden 2014 besondere Rückstellungen von auf US-Boden operierenden ausländischen Banken verlangten, zieht die EU-Kommission jetzt nach. Was auf den ersten Blick nach einer Trotzreaktion der durch die anhaltende Bankenkrise gedemütigten europäischen Behörden aussieht, (...)

“Selbstbesicherung”: Nach Bari nun MPS und Unicredit?

“Selbstbesicherung”: Nach Bari nun MPS und Unicredit?Nachdem die italienische Banco Popolare di Bari ihre regulatorische Kapitalquote mittels einer fragwürdigen „Selbstbesicherung“ fauler Kredite aufgewertet hat, melden weitere Banken ähnliche Pläne an. Die Basel-Anforderungen an den Kapitalpuffer werden so formal eingehalten, die Banken (...)

Keine Rekapitalisierung: Die EZB-Politik ist gescheitert

Keine Rekapitalisierung: Die EZB-Politik ist gescheitertDie Glaubwürdigkeit der Europäischen Zentralbank ist irreparabel beschädigt. Trotz jahrelanger Niedrigzinspolitik, enormer Liquiditätshilfen und neuer Regulierungsmaßnahmen haben sich die europäischen Banken anscheinend nicht rekapitalisiert, sondern stehen weiterhin vor der Insolvenz. Erzwingt die (...)

Fiskalpolitische Anmaßungen der EZB unter Kritik

Fiskalpolitische Anmaßungen der EZB unter KritikDie lockere Geldpolitik der EZB steht unter scharfer Kritik, nicht zuletzt weil sie zunehmend fiskalpolitische Funktionen übernimmt. Doch die Politik ist nicht mehr bereit, die mit der quantitativen Lockerung verbundene Umverteilung und Benachteiligung der Sparer hinzunehmen. Angesichts der (...)

Politik verschleppt Bankeninsolvenzen weiter

Politik verschleppt Bankeninsolvenzen weiterDeutsche und italienische Banken stehen vor der Insolvenz und werden nur durch politisch organisierte Rettungsspritzen am Leben erhalten – exemplarisch dafür stehen die Deutsche Bank und die Monte die Paschi. Private Investoren haben die Geldinstitute ohne nachhaltiges Geschäftsmodell längst (...)

Eurozone: Keine Strukturreformen in Sicht

Eurozone: Keine Strukturreformen in SichtDie Glaubwürdigkeit der EZB-Strategie geldpolitisch gestützter Strukturreformen schwindet, denn die Euro-Mitgliedsstaaten scheinen wenig geneigt, ihre Haushaltsdefizite ernsthaft anzugehen. Nicht nur Kritik seitens der Europäischen Kommission und hochrangiger Politiker lässt Zweifel am Kurs der EZB (...)

Europäisches Bankensystem: Weiterhin nicht robust

Europäisches Bankensystem: Weiterhin nicht robust In seinem neusten Monatsbericht schätzt der Finanzstabilitätsrat (FSB) die Lage der Bankenwelt optimistisch ein und bewertet vergangene Rekapitalisierungsmaßnahmen positiv. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Riskante Anlageklassen, etwa im Derivatehandel, unterliegen weiterhin einer (...)

Ist der Bail-In ein Papiertiger?

Ist der Bail-In ein Papiertiger?Nach dem Brexit sieht sich die italienische Regierung darin bestärkt, entgegen der Bail-In-Richtlinien der Europäischen Kommissionen neues Kapital in marode Banken zu spritzen. Deutschland war bislang ein strikter Gegner der zunehmenden Politisierung von Bankeninsolvenzen. Doch angesichts der (...)

Schwaches Pfund, starke Zentralbanken

Schwaches Pfund, starke ZentralbankenNach dem Brexit bleibt das britische Pfund schwach. Zwar erholten sich die amerikanischen Börsenkurse schnell, doch in Europa stellen sich Investoren auf erhöhte Unsicherheit ein. Um eine neue Krise zu verhindern, demonstrieren die Zentralbanken Einigkeit und beteuern die Märkte weiterhin zu (...)

Etablierte Banken unter Wettbewerbsdruck

Etablierte Banken unter WettbewerbsdruckDie etablierten Banken geraten gleich von mehreren Seiten unter Druck. Die amerikanische Notenbank plant eine Anhebung der Eigenkapitalvorschriften. In Europa stehen die Banken weiterhin auf wackeligen Fundamenten. Innovative Startups mit niedrigen Overhead-Kosten beginnen, Kerngeschäfte der (...)

Brexit-Debatte leidet unter irreführenden Argumenten

Brexit-Debatte leidet unter irreführenden ArgumentenDie Argumente sowohl der Befürworter als auch der Gegner eines Austritts Großbritanniens aus der EU („Brexit“) sind größtenteils irreführend. Der Fokus der Debatte auf die wirtschaftlichen Folgen verdeckt, dass die Kernfrage des Brexit jene nach der demokratischen Souveränität Großbritanniens ist. Die (...)

Zentralbanken setzen auf die Blockchain

Zentralbanken setzen auf die BlockchainDie mit der Crypto-Währung Bitcoin populär gewordene Blockchain-Technologie weckt das Interesse von Zentralbanken und Forschung. Mit der „RS Coin“ entwickelt die Bank of England eine eigene, öffentlich kontrollierte Crypto-Währung, die es ihr erlauben würde, Zinssätze langfristig unter 0% zu drücken. (...)

Verschwinden Cocos wieder vom Markt?

Verschwinden Cocos wieder vom Markt?Banker und Regulierer sprechen sich vermehrt gegen die 2009 im Finanzmarkt aufgekommenen Cocos aus. Die hybriden Bankkapitalinstrumente wurden im Zuge der neuen Eigenkapitalvorschriften populär. Nach Marktturbulenzen im Februar rückt die destabilisierende Wirkung der Cocos jedoch in den Fokus. (...)

Fragwürdige Refinanzierung durch IFRS 9

Fragwürdige Refinanzierung durch IFRS 9Die EZB hat bestätigt, dass notleidende Bankkredite zu Refinanzierungszwecken als Sicherheit zugelassen werden. Die Anwendung von Regeln für die Bewertung bis zum Laufzeitende gehaltener Kredite führt dazu, dass Nominalwerte – nicht Marktwerte – als Grundlage dienen. Plant die EZB, auf diese Weise (...)

Neue Bilanzierungsvorschrift IFRS 9 unter Beschuss

Neue Bilanzierungsvorschrift IFRS 9 unter BeschussEine neue Bilanzierungsvorschrift – der sogenannte IFRS 9-Standard – sorgt für Diskussionen innerhalb der Finanzbranche. IFRS 9 führt – wie auch sein Vorgänger IAS 39 – nicht nur zu skurrilen Effekten auf den europäischen Finanzmärkten. Kritiker meinen, dass IFRS 9 zudem gegen geltendes Europäisches (...)

Verliert die EZB ihre Glaubwürdigkeit?

Verliert die EZB ihre Glaubwürdigkeit?Nach dem Rückgang der Aktienkurse von Banken Anfang Februar erholen sich diese wieder. Zwar sind das gute Nachrichten für die EZB. Doch die Glaubwürdigkeit der Zentralbank wird zunehmend in Frage gestellt, auch von OECD-Ökonom William White und Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Zweifel an der (...)

Kapitalmarktunion – aber welche?

Kapitalmarktunion – aber welche?Hochrangige EU-Politiker diskutieren über das Projekt einer Kapitalmarktunion, die mittels stärkerer Integration der Finanzmärkte Wachstumsimpulse auslösen soll. Doch noch besteht kaum Einigkeit über den Umfang und die Implementierung eines solchen Projekts. Wenn nicht bald Klarheit herrscht, könnte (...)

Italien: Nichts aus der Krise gelernt?

Italien: Nichts aus der Krise gelernt?Eine Lehre aus der Finanzkrise 2008 ist, dass Staaten ihre kriselnden Banken retten können, indem sie faule Kredite in staatseigene “Bad Banks” übertragen und die bereinigten Banken anschließend restrukturieren. Auch wenn Krisen so erfolgreich abgewendet werden konnten, kam dies den Steuerzahler (...)

Hat die EZB einen Notfallplan?

Hat die EZB einen Notfallplan?Der EZB wird nicht entgangen sein, dass das Vertrauen der Anleger auf den Aktienmärkten im Januar eingebrochen ist – eine Entwicklung, die insbesondere Bankaktien betrifft. Für den Fall einer neuen Finanz- und Vertrauenskrise sollte die EZB einen Notfallplan bereithalten. Doch vieles spricht (...)

Fehlverhalten als Normalfall: Die Banken haben gewonnen

Fehlverhalten als Normalfall: Die Banken haben gewonnenAuch wenn namhafte US-Banken in Folge betrügerischer und unverantwortlicher Geschäftspraktiken zuletzt hohe Bußgelder zahlen mussten, verfestigt sich der Eindruck, dass die Bankenwelt aus der Finanzkrise keine Lehren gezogen hat. Versagt haben auch die Regulierungsbehörden, die zu spät reagierten (...)

Geldpolitik erneut in der Kritik

Geldpolitik erneut in der KritikIn zwei neuen Berichten warnt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich vor einem schwachen Aufschwung der Weltkonjunktur. Durch Jahrzehnte asymmetrischer, lockerer Geldpolitik haben sich die entwickelten Volkswirtschaften der Möglichkeit, effektive Stimuli zu generieren, sukzessive beraubt. (...)

Wie gesund sind Europas Banken?

Wie gesund sind Europas Banken? Berichte der Europäischen Bankaufsichtsbehörde und der Bank of England suggerieren, dass die Banken gesund sind. Allerdings werden von beiden schwache Methoden zur Kapitalmessung eingesetzt. Zweifel an den Ergebnissen sind daher (...)

Die Welt des Geldes: Rückblick auf 2015, Ausblick auf 2016

Die EZB verfolgt ihre Geldpolitik öffentlich weiterhin mit Zuversicht. Erste Vertrauensverluste der Märkte gegenüber der EZB sind erkennbar, da die EZB Probleme mit der Ausführung ihres QE-Programms hat. Es stellt sich die Frage, welche geldpolitischen Veränderungen wir von der EZB für das Jahr 2016 (...)

Die Deutsche Bank in Schwierigkeiten?

Die Deutsche Bank in Schwierigkeiten?In der Bankenwelt liegt einiges im Argen und auch der Deutschen Bank stehen schwere Einschnitte und Reformen bevor: Das Kundengeschäft soll abgetrennt, der Investmentbereich verkleinert und die Belegschaft reduziert werden. Zwar gibt sich Vorstandsvorsitzender John Cryan optimistisch, doch es (...)

Klassisches Einlagengeschäft schrumpft – Bail-Outs Adé?

In den USA führt das anhaltende Niedrig- und Negativzinsumfeld in Kombination mit neuen Mindestliquiditätsvorschriften zum allmählichen Absterben des Bankeinlagengeschäfts. Banken reduzieren die Einlagen, Geldhalter weichen auf Schattenbanken und alternative Zahlungssysteme aus. In dem Maße, in dem (...)

Zentralbanken: Wunsch vom Ende des Bargeldes
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Einige Zentralbanker spielen mit dem Gedanken, das Bargeld abzuschaffen, um negative Zinsen setzen zu können. Die negativen Folgen einer solchen geldpolitischen Maßnahme wären maßgeblich und zahlreich. Am Ende würde sie vor allem Armen und Sparern Schaden (...)

Finanzmärkte: Weiterhin hohe Volatilität und hohe Risiken
Newsletter Geld & Banken

Die Hinweise darauf, dass eine lockere Geldpolitik die Ursache der wirtschaftlichen Schwäche der Schwellenländer ist, nehmen weiter zu. Zudem lassen sich auf den Anleihenmärkten Fehlentwicklungen feststellen, die Risiken für eine erneute Krise bürgen und zumeist verkannt (...)

Was steckt hinter Chinas Währungsabwertung?

Die chinesische Zentralbank wertete den Yuan gegenüber dem US-Dollar im August um 3% ab. Während manche Kommentatoren in den USA einen neuen Währungskrieg aufziehen sehen, vermuten wir, dass die Angst vor sinkenden Aktienkursen in China hinter der geldpolitischen Entscheidung stand. Die (...)

Vergrößert die EZB die Gefahren des Grexit?
Newsletter Geld & Banken

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIS) übt erneut heftige Kritik an der expansiven Gelpolitik einiger Notenbanken. Mit ihrer Niedrigzinspolitik haben sich die Zentralbanken in eine Sackgasse manövriert und befinden sich in einem Teufelskreis: Immer neue Zinssenkungen werden nötig, um (...)

Wie steht es wirklich um Europas Banken?
Newsletter Geld & Banken

Oft wird von einer Erholung der europäischen Banken gesprochen. Aber sind die Stresstests der Aufseher wirklich ein geeignetes Mittel, um die Banken zu stabilisieren? Eine neue Studie von Kevin Dowd zeigt, wie unzuverlässig diese Tests sind. Wir bezweifeln daher, dass sich die europäischen Banken (...)

Europäische Union: Droht der Brexit?
Newsletter Geld & Banken

Welche Folgen werden die jüngsten Wahlergebnisse in Großbritannien für Europa haben? Ist der Brexit, der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, realistisch? Für viele europäische Spitzenpolitiker wäre dies ein Horrorszenario. Die durch strikte Austerität ermöglichte, zumindest (...)

Banken außer Rand und Band: Versagen die Regulierer?
Newsletter Geld & Banken

US-Finanzaufseher leiten zwar vermehrt Strafverfahren gegen Banker ein, doch die üblicherweise bei betrügerischen Praktiken verhängten Bußgelder werden mittlerweile einkalkuliert und schrecken nicht mehr ab. Wieso können die Banken ihre riskanten Spielchen ohne ernsthafte Konsequenzen weiter (...)

Investorenvertrauen sinkt, Märkte trocknen aus
Newsletter Geld & Banken

In den USA und Europa wird aufgrund der in die Höhe schießenden Aktien- und Anleihemärkte ein optimistisches Bild der Lage auf den Finanzmärkten gezeichnet. Aus unserer Sicht wurden die Kurssteigerungen von professionellen Händlern herbeigeführt, die Auswirkungen des Quantitative Easing in den USA (...)

Trauerspiel um die bulgarische KTB
Newsletter Geld & Banken

Während des letzten Monats ernannte ein bulgarisches Gericht zwei Experten, um das Vermögen der Korporatiwna Targowska Banka (KTB) zu liquidieren. Dieser Vorgang markiert das Ende einer recht bemerkenswerten Geschichte, die im Juni 2014 begann, als sich die Bankensysteme im Rest der Eurozone in (...)

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