Institute for Research in Economic and Fiscal issues

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Für wirtschaftliche Freiheit
und Steuerwettbewerb


Steuern & Finanzen

Neues IREF Working Paper: Griechenland in der Lobbyfalle

Neues IREF Working Paper: Griechenland in der Lobbyfalle

Greece's Institutional Trap

Greece’s Institutional Trap


Länderfinanzen ab 2020: Mehr Geld, weniger Föderalismus

Länderfinanzen ab 2020: Mehr Geld, weniger Föderalismus

Gesamtverschuldung in Deutschland niedrig: Dennoch Grund zur Sorge

Gesamtverschuldung in Deutschland niedrig: Dennoch Grund zur Sorge


Mehr Privatisierung wagen!

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Aging Populations and the Size of Government

Aging Populations and the Size of Government


Weitere Beiträge

Italiens Wirtschaft: Realitätsferne Versprechen im Wahlkampf

Italiens Wirtschaft: Realitätsferne Versprechen im WahlkampfAm 4. März werden in Italien Parlamentswahlen abgehalten. Die Wochen davor werden als eine Zeit in Erinnerung bleiben, in der es viele Versprechungen gab und allen Italiener versichert wurde, dass sie ab März im ewigen Glück schwelgen werden. Für die Italiener ist das eine gute Nachricht nach all (...)

Selektive Steuererleichterungen: Unattraktiv, aber besser als Finanzhilfen

Selektive Steuererleichterungen: Unattraktiv, aber besser als FinanzhilfenPrivatpersonen und Unternehmen kamen 2015 in den Genuss von rund 170 Milliarden Euro an Subventionen. Etwas mehr als ein Drittel der Subventionen erfolgte dabei in Form selektiver Steuervergünstigungen. Hinsichtlich ihrer Wohlfahrtswirkungen sind diese ambivalent: Anders als die in der Regel (...)

Rekord Steuereinnahmen: Zeit für Steuersenkungen

Rekord Steuereinnahmen: Zeit für SteuersenkungenDer deutsche Staat nahm 2016 pro Kopf über 8.500 Euro Steuern ein. Damit liegen die Steuereinnahmen nach Berücksichtigung der Inflation höher als je zuvor. Während die realen Steuereinnahmen pro Person von 1989 bis 2010 leicht um den Wert von 7.000 Euro schwankten, stiegen sie über einen Zeitraum (...)

Wirtschaftliche Freiheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wirtschaftliche Freiheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz Unter den drei Ländern der DACH-Region ist die Schweiz das mit Abstand reichste. Bereinigt um Preisunterschiede ist das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in der Schweiz über 25 % höher als in Deutschland und Österreich. Schweizer sind nicht nur reicher, sie sind auch wirtschaftlich freier. Die (...)

Wahlprogramme: Mehr Investitionen erwünscht, niedrigere Kapitalsteuern unerwünscht

Wahlprogramme: Mehr Investitionen erwünscht, niedrigere Kapitalsteuern unerwünschtIn wenigen Wochen wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Wieder einmal haben die Parteien das Thema „Investitionen“ in den Fokus gerückt. In Kinder, Wissen, Bildung, Infrastruktur, die Zukunft und Deutschland soll investiert werden, so die Wahlversprechen. So vage diese Aussagen auch klingen (...)

Arbeitsmarkt: Ostdeutschland kein Süditalien

Arbeitsmarkt: Ostdeutschland kein SüditalienBei allen Unterschieden, die weiterhin bestehen und allen Fehlern, die in der Vergangenheit gemacht wurden, die Entwicklung der Arbeitslosenraten in den ostdeutschen Ländern stimmt optimistisch. Nicht nur im Bereich der Arbeitslosigkeit herrscht Konvergenz, auch das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (...)

Bundesbankgewinn: Ein Gewinn für die Gesellschaft?

Bundesbankgewinn: Ein Gewinn für die Gesellschaft?Als im Frühjahr der Bundesbankpräsident Jens Weidmann einen merklich niedrigeren Gewinn der Bundesbank für das Jahr 2016 verkündete, wurde dieser Umstand in den Medien sehr bedauert. Auch Finanzminister Schäuble zeigte sich nicht gerade begeistert. Laut Bundesbankgesetz ist der Gewinn der deutschen (...)

Schulden der Bundesländer: Mehr ist nicht besser

Schulden der Bundesländer: Mehr ist nicht besserDie Schulden des deutschen Staates beliefen sich Ende 2016 auf knapp über 2 Billionen Euro oder etwa 64 % des Bruttoinlandsprodukts. Die Bundesländer zeichneten für etwa 30 % der gesamten Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts verantwortlich. Die Verschuldungsgrade der Länder unterscheiden sich (...)

Fiskalischer Föderalismus langfristig auf dem Rückzug

Fiskalischer Föderalismus langfristig auf dem Rückzug In der Kommunalpolitik geht es manchmal hoch her. Die Entscheidung über den Bau einer Umgehungsstraße, die Renovierung des örtlichen Spaßbades oder die Zusammenlegung von Gemeinden hat schon so manches idyllische Dorf im Westerwald in Aufruhr versetzt. Der kundige Kommunalpolitiker hat in der Regel (...)

Die sogenannte „Maut“: Vertane Chance

Die sogenannte „Maut“: Vertane ChanceZum Ende der Regierungsperiode setzt die Große Koalition einen lang umstrittenen Punkt aus ihrem Koalitionsvertrag um: In Zukunft ist die Nutzung deutscher Autobahnen und Bundesstraßen für in- und ausländische PKW-Fahrer mautpflichtig. Im Gegenzug wird die KFZ-Steuer gesenkt, sodass inländische (...)

Regulation and government debt

Regulation and government debtIREF Working Paper No. 201701: Niclas Berggren and Christian Bjørnskov

Die schwarze Null des Bundes – ist Vernunft eingekehrt?

Die schwarze Null des Bundes – ist Vernunft eingekehrt?Angesichts jahrzehntelanger Defizite im Bundeshaushalt wirkt die Entwicklung der letzten Jahre beeindruckend: Der Bund verzichtet seit 2014 auf die Aufnahme zusätzlicher Schulden. Und erzielt sogar Überschüsse: Nach Abschluss des Haushaltsjahres 2016 bleiben 7,7 Milliarden Euro übrig. Das (...)

Nullsummendenken: Unvorteilhaft, aber auf dem Vormarsch

Nullsummendenken: Unvorteilhaft, aber auf dem VormarschÖkonomen betrachten die soziale Welt nicht als Nullsummenspiel, bei dem es stets Gewinner und Verlierer gibt, sondern als Positivsummenspiel, in dem alle freiwillig an einer Interaktion Beteiligten Gewinner sind und niemand verliert. So kooperieren Menschen auf Märkten als Käufer und Verkäufer (...)

Einkommensteuer: Wer zahlt wie viel?

Einkommensteuer: Wer zahlt wie viel?Das Bundesfinanzministerium prognostiziert auch für die kommenden Jahre neue Rekordsteuereinnahmen. Die Zeit für Steuersenkungen scheint also gekommen. Während der Wirtschaftsflügel der CDU mit Blick auf die Bundestagswahlen 2017 niedrigere Einkommensteuersätze für alle Einkommensklassen in Aussicht (...)

Für eine verbrauchsorientierte Besteuerung

Für eine verbrauchsorientierte BesteuerungDie Einkommensteuer ist mit rund einem Drittel des Steueraufkommens die wichtigste Einnahmequelle des deutschen Staates. Da sie nicht auf Arbeitseinkommen beschränkt ist, sondern zusätzlich auf Kapitaleinkommen erhoben wird, ist sie mit erheblichen Wohlfahrtsverlusten verbunden und belastet (...)

Veranstaltung: Steuer-Perspektiven am 29. November in Berlin gemeinsam mit Prometheus

Veranstaltung: Steuer-Perspektiven am 29. November in Berlin gemeinsam mit PrometheusZu der Abendveranstaltung "Steuer-Perspektiven - Vorschläge für eine fortschrittliche Staatsfinanzierung" laden IREF und Prometheus – Das Freiheitsinstitut am 29. November 2016 nach Berlin ein: Ab 18.00 Uhr im Hotel Albrechtshof, Albrechtstraße 8, 10117 Berlin.
Anlass
Die Steuereinnahmen (...)

Austerität in Griechenland: Ausgaben runter statt Steuern hoch

Austerität in Griechenland: Ausgaben runter statt Steuern hochIm Sommer 2015 wurde das dritte Rettungspaket für Griechenland geschnürt. Insgesamt 86 Milliarden Euro an Finanzhilfen sollten in den kommenden Monaten nach Athen überwiesen werden. Die Auszahlung der Tranche erfolgte allerdings nur stückweise und wurde an die Erfüllung zentraler Reformvorgaben (...)

Steuersenkung: Die Zeit ist reif

Steuersenkung: Die Zeit ist reifIm Vorfeld von Bundestagswahlen wird die Forderung nach Steuersenkungen von Politikern regelmäßig als Instrument im Wahlkampf eingesetzt. So stellte in den vergangenen Wochen Finanzminister Schäuble Steuerentlastungen für 2017 in Aussicht und der CSU-Vorsitzende Seehofer forderte gar die "größte (...)

Call for research proposals

Call for research proposalsThe Institute for Research in Economic and Fiscal Issues is happy to support research papers in public finance (taxation, government expenditure, public debt), federalism, (de)regulation, competition policy, trade, capital movements, money and monetary policy, EU policy making, pension systems, (...)

Staatsbeteiligungen: Verschwenderisch und dennoch geschätzt

Staatsbeteiligungen: Verschwenderisch und dennoch geschätztEs ist still geworden um das große Thema Staatsbeteiligung. Möglicherweise binden andere Fragen, wie die Eurorettung oder die Niedrigzinspolitik, zurzeit einen Großteil der ordnungspolitischen Kapazitäten. Dabei ist es an der Zeit, die vielen guten Argumente gegen staatliche Wirtschaftsaktivitäten (...)

Working Paper: Effizienz italienischer Steuergerichte

Working Paper: Effizienz italienischer SteuergerichteIn den letzten Monaten waren die aus Italien nach Deutschland vordringenden Nachrichten nicht sonderlich erbaulich. So ging es unter anderem um Staatsangestellte, die es mit ihrer Arbeitszeit nicht allzu erst nahmen, eine Staatsschuldenquote von über 130 % des BIP und wegen vieler fauler Kredite (...)

Efficiency and productivity of tax courts

Efficiency and productivity of tax courtsIREF Working Paper No. 201604: Roberto Ippoliti und Giovanni B. Ramello

Öffentliche Unternehmen in der Staatsquote

Öffentliche Unternehmen in der StaatsquoteIn vielen Debatten um den Umfang staatlicher Aktivität wird die Staatsquote als Indikator zur Hilfe gezogen. Als Maßstab staatlicher Aktivität hat das Verhältnis der gesamten Staatsausgaben zum BIP jedoch Schwächen. Zum einen wird der Einfluss des Staates durch Regulierungen vernachlässigt. Zum (...)

OECD-Länder: Steuereinnahmen auf Rekordhoch

OECD-Länder: Steuereinnahmen auf RekordhochObwohl in den vergangenen Jahren Sparpolitik intensiv diskutiert wurde, erzielen Staaten derzeit höhere Einkünfte als je zuvor. Die direkte Einflussnahme von Staaten auf Wirtschaftsprozesse durch Staatsunternehmen wurde in der Nachkriegszeit im Rahmen von Privatisierungen vor allem in den 1980er, (...)

Strompreistreiber Staat

Strompreistreiber StaatIn Deutschland ist der Strompreis für Privatkunden im Vergleich zu anderen Ländern der Europäischen Union überdurchschnittlich hoch. Grund dafür sind insbesondere hohe Steuern, die auf Strom erhoben werden. Seit 1998 stiegen die durchschnittlichen Steuern und Abgaben auf Strom für Endkunden um den (...)

Elektroautos: Kombination aus Subvention und Steuer

Elektroautos: Kombination aus Subvention und SteuerDie Bundesregierung hat vor, den Kauf und Verkauf von Elektroautos zu fördern. Eine Subvention in Höhe von 4.000 Euro soll pro Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden. Allerdings soll die Hälfte der Subvention von den Verkäufern ? den Automobilherstellern ? getragen werden. Was auf den ersten Blick (...)

Staatliche Haushalte: Nur 10% für Bedürftigenhilfe

Staatliche Haushalte: Nur 10% für BedürftigenhilfeRufe nach mehr Umverteilung durch höhere Staatsausgaben - wie der jüngst von Sigmar Gabriel vorgebrachte Vorschlag eines Solidarpakts für die deutsche Bevölkerung - können den Eindruck entstehen lassen, dass staatliche Budgets vornehmlich verwendet werden, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. (...)

Working Paper: Reformen unter Thatcher und Major

Working Paper: Reformen unter Thatcher und MajorIm Jahre 1936 schrieb John Maynard Keynes: "Die Ideen der Ökonomen und Philosophen, seien sie richtig oder falsch, sind mächtiger, als man im allgemeinen glaubt. Um die Wahrheit zu sagen, es gibt nichts anderes, das die Welt beherrscht." Neben den Ideen der Ökonomen und Philosophen mögen jedoch (...)

The confluence of ideas and interests in the process of rent destruction: the case of UK tax policy 1979-1997

 The confluence of ideas and interests in the process of rent destruction: the case of UK tax policy 1979-1997IREF Working Paper No. 201602: Philip M. Booth and John Meadowcroft

Umgekehrter Steuerverbund für die EU

Umgekehrter Steuerverbund für die EUDie zukünftige Ausgestaltung der EU-Finanzen wird derzeit intensiv diskutiert - sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite betreffend. So unterhält die Europäische Union seit Februar 2014 eine „High Level Group“, die das EU-Eigenmittelsystem evaluieren und Reformvorschläge erarbeiten soll. (...)

Working Paper: Steuerhinterziehung

Working Paper: Steuerhinterziehung Für das Ausmaß der Schattenwirtschaft wird für 2016 ein Rekordtief vorausgesagt. Auch Fälle der Steuerhinterziehung könnten seit der Nutzung sogenannter Steuer-CDs durch Finanzämter rückläufig sein. Wie sich verschiedene Faktoren auf die Entscheidung, Steuern zu hinterziehen, auswirken, wird in einem (...)

Tax evasion, intrinsic motivation, and the evolutionary effect of a flat rate

Tax evasion, intrinsic motivation, and the evolutionary effect of a flat rateIREF Working Paper No. 201601: Fabio Lamantia and Mario Pezzino

EU-Steuer: Mehr Risiken als Vorteile

EU-Steuer: Mehr Risiken als VorteileDerzeit ist das EU-Budget auf 1,23% des europäischen Bruttonationaleinkommens begrenzt. Doch sollten weitere Aufgaben in der Sozialpolitik, Verteidigung oder Flüchtlingspolitik auf die EU übertragen werden, ist eine Ausweitung des Budgets der EU wahrscheinlich. Das wäre Wasser auf die Mühlen (...)

Preise für Benzin und Öl: Keine Anzeichen für schwachen Wettbewerb

Preise für Benzin und Öl: Keine Anzeichen für schwachen WettbewerbEs wird immer wieder der Verdacht geäußert, der Wettbewerb zwischen Mineralölunternehmen sei nicht intensiv genug, um sie dazu zu zwingen, Rückgänge des Ölpreises in Form niedrigerer Preise für Benzin an ihre Kunden weiterzugeben. Tatsächlich fiel der Ölpreis über die vergangenen Monate wesentlich (...)

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende Diskussion

Aufteilung der Sozialbeiträge: Irreleitende DiskussionZu Jahresbeginn hoben zwei von drei gesetzliche Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge im Mittel um 0,2% an. Durchschnittlich 15,7% des Bruttoeinkommens müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nun an die Krankenversicherung abführen. Da der Zusatzbeitrag formal allein vom Arbeitnehmer getragen wird, (...)

IREF TOP 10 des Jahres 2015

IREF TOP 10 des Jahres 2015Das Jahr 2015 war wirtschaftspolitisch ereignisreich. Die 10 meist gelesenen IREF-Beiträge des Jahres spiegeln Teile der wirtschaftspolitischen Diskussionen des ablaufenden Jahres wider. Unter den Top 10 finden sich viele altbekannte Themen, die uns auch in der Zukunft begleiten werden: (...)

TOP 5 der am stärksten besteuerten Güter

TOP 5 der am stärksten besteuerten GüterIn Deutschland belastet Verbraucher ein relativ hoher Strompreis. Grund dafür ist nicht zuletzt die starke Belastung durch Steuern und Abgaben, die erstaunlicherweise für die Stromproduktion aus Kohle niedriger ist als für die aus Erdgas. Nicht nur dort scheint dem deutschen Fiskus der (...)

Policy Paper: Asylmigration und Arbeitsmarktintegration

Ob die Integration der in Europa ankommenden Asylmigranten gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sie auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sind. In einem neuen Policy Paper untersuchen wir, welche Barrieren Asylmigranten beim Eintritt auf den Arbeitsmarkt in Deutschland, Frankreich und Großbritannien (...)

Weniger Länderfinanzausgleich, mehr Föderalismus
Gunst der Stunde für Dezentralisierung nutzen

In Bezug auf die EU wird aktuell intensiv über den Grad der Zentralisierung gestritten. Aber auch innerhalb Deutschlands besteht diesbezüglich Diskussionsbedarf. Der Föderalismus in Deutschland ist seit der Finanzreform von 1969 auf dem Rückzug. Damals wurde die föderale Struktur Deutschlands in ein (...)

Niedriglohnsektor: Längere Arbeitszeiten bei niedrigeren Löhnen?
Auch im Niedriglohnsektor: Vielarbeiter beziehen relativ hohe Löhne

Investmentbanker, Unternehmensberater, Manager und Politiker haben zweierlei gemein: Lange Arbeitszeiten und hohe Einkommen. Insgesamt gilt für vollbeschäftigte Angestellte in Deutschland: Je höher der Stundenlohn, desto länger sind tendenziell die Arbeitszeiten, nicht kürzer. Angesichts der (...)

Gesetzliche Rentenversicherung: Zusehends unattraktiver
Sind zukünftige Generationen die Leidtragenden?

Im Zuge der Krise in Griechenland war die Höhe der Bezüge griechischer Rentner wiederholt Gegenstand der Diskussion. Auch in Deutschland lohnt ein Blick auf die Entwicklung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Rentenzahlungen. Seit 1949 hat die Attraktivität der gesetzlichen (...)

Steuersystem: Flat Tax bereits heute dominierendes Element
Nur 22% der Staatseinnahmen aus progressiven Steuern

Die Delegierten der FDP haben der Flat Tax auf ihrem Parteitag im Mai wieder auf die wirtschaftspolitische Agenda verholfen. Die Besteuerung von Einkommen mittels einer Flat Tax zeichnet sich durch einen konstanten Steuersatz auf zusätzliches Einkommen aus, möglicherweise nach Abzug von (...)

Erbschaftsteuer abschaffen
Konsum statt Erbschaften besteuern

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Besteuerungspraxis im vergangenen Jahr für verfassungswidrig erklärte, steht erneut eine Reform der Erbschaftsteuer an. Finanzminister Schäuble möchte so wenig wie möglich ändern: Das den Ländern zustehende Steueraufkommen soll gleich bleiben, (...)

Niedrigere Besteuerung, mehr Tausch von Arbeit
Geringe Steuern auf Arbeit: Weniger Arbeitslosigkeit

Ein altbekanntes Phänomen: Es herrscht Arbeitslosigkeit und Politiker wollen diese bekämpfen, indem sie Bedingungen für zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Das gängige Rezept: Ausweitung der Staatsausgaben und Investitionsprogramme. Zahlen für OECD-Länder zeigen jedoch, dass tendenziell die (...)

Deutschland verteilt erfolgreich um - und falsch

Wird der Erfolg oder Misserfolg staatlicher Umverteilung an der Angleichung der Einkommen bemessen, weist der deutsche Staat im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine erfolgreiche Bilanz vor. Der deutsche Fiskus gleicht Einkommen von Beziehern hoher und niedriger Markteinkommen relativ (...)

Erbschaftsteuer: Privilegien für Familienunternehmen abschaffen
Steuerliche Bevorteilung ungerecht und ineffizient

Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ist durchlöchert mit Ausnahmeregelungen und sieht insbesondere bei Erbschaften in Form von Unternehmensanteilen großzügige Steuerbefreiungen vor. Nachdem es bereits 1995 und 2006 eine Reform anmahnte, forderte das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber im (...)

Solidarpakt vs. Solidaritätszuschlag vs. Solidarität
Solidarisch verwirrt

Der Solidarpakt und der Solidaritätszuschlag sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Solidarpakt II wird 2019 auslaufen. Dann werden zum letzten Mal die im Finanzausgleichsgesetz von 2001 beschlossenen Sonderbedarfs-Bundesergänzungszuweisungen an die fünf neuen Länder und Berlin fließen. Der (...)

Olympische Spiele: Keine lohnende Investition
Hamburg ist „Feuer und Flamme“

Der deutsche Bewerber für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 steht fest. Nachdem sich zuletzt abzeichnete, dass die Berliner Bevölkerung für eine Olympia-Bewerbung nicht zu begeistern ist, fiel die Wahl auf Hamburg. Lokalpolitiker der Hansestadt rühren bereits eifrig die Werbetrommel (...)

Bessere Rahmenbedingungen für Gründungen
Bürokratie abbauen, Gründer ermutigen

Mit seiner Reaktion auf einen Einwurf im Februar im Düsseldorfer Landtag hat Christian Lindner einen Nerv bei Unternehmensgründern getroffen. Wer als Gründer Erfolg habe, gerate „in das Visier der sozialdemokratischen Umverteiler“ und wer scheitere, dem sei „Spott und Häme sicher“, so Lindner. Dass (...)

Griechischer Schuldenschnitt wird wahrscheinlicher
Newsletter Geld & Banken

Der neue Deal der EZB mit Griechenland macht die Zentralbank verwundbar. Trotz der rhetorischen Beschwichtigung, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihre Finanzen selber in Ordnung bringen müssten, hat eine Schwesterbehörde der EZB, die Europäische Investitionsbank, begonnen ein neues (...)

Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern: Rheinland-Pfalz auch 2014 Spitze
Deutsche vs. griechische Steuerhinterzieher

2014 hatten es deutsche Bürger, die es in den vergangenen Jahren mit der Einkommensteuer nicht so genau nahmen, eilig, sich bei den Finanzbehörden selbst anzuzeigen. Zeigten sich 2013 noch knapp 27.000 Steuerhinterzieher selbst an, waren es 2014 knapp 39.000. Absolut zeigten sich 2014 wieder in (...)

Staatsfernsehen teuer und obsolet?
International: Deutscher staatlicher Rundfunk teuer

Im Februar machte die Nachricht die Runde, die Mehreinnahmen der öffentlichen Rundfunkanstalten würden die von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) im Februar 2014 prognostizierten Mehreinnahmen für den Zeitraum 2013 bis 2016 von 1,2 Milliarden Euro noch (...)

Über den Tellerrand der Staatsschulden hinausschauen

Spätestens der Staatsbankrott Griechenlands im Jahre 2010 belebte die Diskussion über die Robustheit der Staatshaushalte der Euro-Mitgliedsstaaten. Um zu beurteilen, ob Staatsfinanzen langfristig solide sind, reicht es aber nicht, auf die so oft angeführte Staatsschuldenquote zu blicken. (...)

Reale Zinsen auf gesamte Staatsschulden: Kein historischer Tiefststand
Staatschuldenstand in Deutschland aber höher denn je

Der deutsche Staat kann sich derzeit zu sehr niedrigen Zinsen verschulden. Die kürzliche Entscheidung der EZB, private und staatliche Anleihen im Umfang von 1,1 Billionen Euro zu kaufen, wird dazu beitragen, dass die Zinsen auf zusätzliche Schulden deutscher Gebietskörperschaften auch weiterhin (...)

Deutsche öffentliche Haushalte: Schulden in Fremdwährungen
Wechselkursrisiken tragen die Steuerzahler

Nachdem die Schweizerische Nationalbank in der vergangenen Woche den Schweizer Franken vom Euro entkoppelte, wertete der Franken um knapp 20% im Vergleich zum Euro auf. Den einen oder anderen Broker stürzte die Aufwertung des Franken in die Insolvenz. Das ist nicht weiter tragisch. Unternehmen (...)

IREF Top 10 des Jahres 2014
Die meist gelesenen Beiträge

Das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu. Die 10 beliebtesten IREF-Beiträge des Jahres spiegeln wichtige wirtschaftspolitische Diskussionen des ablaufenden Jahres wider: Besteuerung von Amazon & Co., Selbstanzeigen von Steuersündern, Ungleichheit, Taxi-Kartelle, Steuerwettbewerb, Migration, (...)

Staatliche Versicherungen für Exporte abschaffen
Der Staat auf Abwegen: Edition Hermesversicherungen

Rege sichert die Bundesregierung Exportgeschäfte deutscher Unternehmen staatlich ab. Während Steuerzahler mittels sogenannter Exportgarantien der Bundesregierung für die staatliche Versicherung mitunter fragwürdiger Exportgeschäfte haften, gibt die Bundesregierung Unternehmen Anreize, übermäßig (...)

Merkel und Hollande: Ökonomisch unbedarft

In den letzten Wochen haben Angela Merkel und Francois Hollande durch nebenläufige Bemerkungen Einblicke in ihr Verständnis menschlichen Handelns und ökonomischer Zusammenhänge gewährt. Während es für die Bundeskanzlerin nicht offensichtlich ist, dass sich Erwartungen hinsichtlich der Zukunft bereits (...)

Anmaßung von Wissen: Beispiel Jean-Claude Juncker
Die EU als spendable Bank

Berichten zufolge plant der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, am Mittwoch ein 300 Milliarden Euro schweres Investitionspaket vorzustellen. Das Konzept soll vorsehen, einen europäischen Fonds zu errichten, der Haftungsrisiken privater Investoren übernimmt. Garantien sollen dabei nur für (...)

Apple und Amazon zahlen keine Steuern?
Gewinnsteuern nicht die einzigen Unternehmenssteuern

„Unternehmen zahlen keine Steuern“ wird oft behauptet. Die Aussage ist nicht zutreffend. Als juristische Personen zahlen Unternehmen auch dann Steuern, wenn sie keine Steuern auf Gewinne an den Staat abführen. Denn Unternehmen sind als Vertragspartner an Transaktionen beteiligt, auf die (...)

Einkommen regional unterschiedlich besteuern
International kein seltenes Phänomen

Finanzpolitiker von Bund und Ländern diskutieren derzeit die Möglichkeit, den Bundesländern mehr Autonomie in Form von selbstständig festzulegenden, ländereigenen Zu- bzw. Abschlägen auf die bundesweit einheitlich erhobene Einkommensteuer zu gewähren. Die entsprechenden steuerpolitischen Vorschläge (...)

Mindestlohn als Steuer
Besteuerung niedrig entlohnter Arbeit durch Mindestlöhne

2015 wird in Deutschland ein einheitlicher flächendeckender Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro eingeführt. Die Regierung beteuert, es werde durch den Mindestlohn zu keinen negativen Beschäftigungseffekten kommen. Trotzdem gibt es in mehreren Industrien anscheinend erste Anzeichen für negative (...)

The Effect of Tax Progressivity on the Quality of Entrepreneurship

The Effect of Tax Progressivity on the Quality of EntrepreneurshipIREF Working Paper No. 201501: Mina Baliamoune-Lutz and Pierre Garello

Staatliches Lotteriemonopol: Staat und Spiele
Alibi Suchtprävention

Lottospieler kommen in Deutschland um den Staat nicht herum. Lotterien werden hierzulande ausschließlich vom Staat betrieben. Verteidigt wird das staatliche Monopol gewöhnlich mit dem Verweis auf das Ziel der Suchtprävention. Allerdings fungieren die landeseigenen Lottogesellschaften auch als (...)

Der „Soli“ – eine ganz normale Steuer auf Einkommen
Keine Zweckbindung, geringe Progression

Diskussionen über den Solidaritätszuschlag werden regelmäßig leidenschaftlich geführt. Wer für seine Abschaffung ist, läuft Gefahr, als „unsolidarisch“ da zustehen. Doch die Bezeichnung des Zuschlags zur Einkommensteuer ist irreführend. Der Solidaritätszuschlag ist aus ökonomischer Perspektive eine ganz (...)

Investitionsstau auf Autobahnen: Privatisierung als Ausweg?

In der Bundesregierung und den regierungsbildenden Parteien wurde zuletzt hitzig über die Finanzierung deutscher Autobahnen und Fernstraßen diskutiert. Das deutsche Autobahnnetz ist mit 12.879 Kilometern (Stand 2013) das viertlängste auf der Welt. Doch während das Netz seit der Wiedervereinigung (...)

Wenn For-Profit nicht an Non-Profit Grenze endet
Auch Mitarbeiter von Non-Profit-Organisationen sind Profiteure

Organisationen ohne Gewinnerzielungsabsicht zeichnen sich dadurch aus, dass es keine Eigentümer gibt, die vom monetären Gewinn der Organisation profitieren könnten. Trotzdem gibt es Menschen, die von der Existenz der Non-Profit-Organisation profitieren. Darunter befinden sich die Mitarbeiter der (...)

Öffentlich-rechtliche Sender: Mord, Liebe, Ärzte und Tiere
ARD und ZDF kommen ihrem Auftrag nicht nach

Die Daseinsberechtigung öffentlich-rechtlicher Fernsehsender leiten Befürworter der Sendeanstalten regelmäßig aus ihrem öffentlichen Auftrag ab. Zu Recht kritisiert allerdings gar Bundestagspräsident Norbert Lammert, dass bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern Unterhaltungssendungen gegenüber (...)

Kein Zufall: Öffentliche Projekte teurer als geplant
Anreize zur Untertreibung der geplanten Kosten

Aktuelle Zahlen offenbaren, dass Bauprojekte des Bundes in der Regel mehr kosten als geplant. Dies ist kein Zufall. Politische Entscheidungsträger haben einen Anreiz, die Kosten ihrer Wunschprojekte zu verschleiern, um sie im politischen Prozess besser durchsetzen zu können. Es ist einfacher, den (...)

Erbrecht: Vermögenskonzentration gesetzlich verordnet
Pflichtteil entmündigt Erblasser

Die Erbschaftsteuer wird in Deutschland derzeit wieder kontrovers diskutiert. Im Herbst wird das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob die Ungleichbehandlung von Betriebsvermögen im Rahmen der Besteuerung von Erbschaften gegen die Verfassung verstößt. Viele mehr oder weniger überzeugende Gründe (...)

Steuerwettbewerb in Deutschland
Gewerbesteuer: Kein Trend zu niedrigsten Steuersätzen

Steuerharmonisierung steht bei Politikern hoch im Kurs, Steuerwettbewerb nicht. Gegen den Steuerwettbewerb unter Gebietskörperschaften wird vorgebracht, das Buhlen um Unternehmen und Einwohner führe zu den immer niedrigeren Steuersätzen und gefährde so die Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Eine (...)

Ausgeglichene Budgets, robuste Staatshaushalte
Rückkehr zur Norm ausgeglichener öffentlicher Haushalte

Ausgeglichene Staatshaushalte waren historisch betrachtet lange Zeit gängige Praxis. Eine Verschuldung des Staates war nur für Krisenzeiten vorgesehen. Heute jedoch sind Haushaltsdefizite allgegenwärtig. Um der Staatsverschuldung entgegen zu steuern, werden mitunter extreme steuerpolitische Mittel (...)

Bier, Glücksspiel und Autos – Staatsaufgaben?
Deutsche Staatsunternehmen und nicht-öffentliche Güter

Alea iacta est – die Würfel sind gefallen. Die sozialistische Regierung Frankreichs hat diese Woche im Bieterstreit um den Einstieg beim französischen Industriekonzern Alstom Nägel mit Köpfen gemacht. Sie lehnte das deutsch-japanische Gemeinschaftsangebot von Siemens und Mitsubishi ab und entschied (...)

Angebrachte Höhe der Abgeltungssteuer: 0%

2009 eingeführt, steht die Abgeltungssteuer schon nach nur fünf Jahren unter massivem Beschuss. Die SPD macht sich stark für ihre Abschaffung. Kapitalerträge sollen nach den Wünschen der Sozialdemokraten wieder mit dem persönlichen Einkommensteuersatz belegt werden. Der baden-württembergische (...)

Es ist etwas faul im Steuerstaate Deutschland
Hohe Last durch komplexes Steuersystem

Deutschland ist dafür bekannt, eines der komplexesten Steuersysteme der Welt zu haben. Diesen Ruf hat Deutschland zu Recht. Zwar beläuft sich der Anteil der auf Deutsch verfassten Literatur an der weltweiten Steuerliteratur nicht auf 80%, wie man immer wieder hört. Aber deutlich überproportionale (...)

Ruinöser Steuerwettbewerb?
Steuereinnahmen in OECD-Ländern: Seit 1965 keine Spur von Ruin

Der über die letzten Jahrzehnte zunehmende Austausch von Gütern, Dienstleistungen und Kapital über Landesgrenzen hinweg und der erleichterte Personenverkehr lassen Politiker regelmäßig aufschrecken. Sie fürchten um die Steuereinnahmen des Staates. Ein nüchterner Blick auf die Entwicklung der (...)

Paneldiskussion: Internationaler Steuerwettbewerb
12. Juni Berlin: Keynote Prof. Dr. Kirchhof

Die zunehmende grenzüberschreitende Mobilität von Personen, Gütern, und Kapital hat einen Einfluss auf die Möglichkeiten der Finanzierung von Staaten. Mehr denn je ziehen nationale Regeln der Besteuerung internationale Konsequenzen nach sich. Wie sollen sich Regierungen in diesem Umfeld verhalten? (...)

Kalte Progression: Niedrige und mittlere Einkommen stärker betroffen
Ausweg Indexierung

Die "kalte Progression" ist derzeit wieder einmal in aller Munde. SPD-Chef Gabriel hat sich für die Entlastung der Steuerzahler von den Folgen der kalten Progression ausgesprochen. Auch Finanzminister Schäuble ist nicht abgeneigt. Das wäre ohne Probleme permanent durch eine Koppelung des (...)

Sargents Liste ökonomischer Einsichten erweitert
Handel gereicht zu beiderseitigem Vorteil

Vier Jahre bevor Thomas Sargent den Nobelpreis für Ökonomie gewann, hielt er 2007 eine Rede vor Absolventen der Universität Berkeley, die in den letzten Wochen im Internet die Runde gemacht hat. Sargents Rede zeichnet sich durch ihre Kürze aus und fasst 12 wirtschaftswissenschaftliche Lektionen (...)

Politik: Eingeständnis von Fehlbarkeit wagen und zulassen
Vertrauen in Politiker, Unsicherheiten politischer Maßnahmen und Wählerwünsche

Politikern wird von Deutschen nur wenig Vertrauen entgegengebracht. In einer Umfrage der GfK schneidet der Beruf des Politikers bezüglich der Vertrauensfrage unter allen genannten Berufen am schlechtesten ab. Gerade den von den Wählern beauftragten Vertretern wird am wenigsten vertraut. Ein Grund (...)

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