Institute for Research in Economic and Fiscal issues

IREF Europe - Institute for Research in Economic and Fiscal issues

Für wirtschaftliche Freiheit
und Steuerwettbewerb


Kalle Kappner

Artikel dieses Autors (36) :

Regressive Wirkung staatlicher Regulierungen

Regressive Wirkung staatlicher RegulierungenStaatliche Regulierungen sollen Verhaltensänderungen bewirken, Risiken reduzieren oder zwischen Marktteilnehmern umverteilen. Insbesondere Regulierungen, die nicht allgemeiner Natur sind wie beispielsweise die Buchführungspflicht, sondern ausgewählte Güter oder Märkte betreffen, wirken jedoch (...)

Wahlprogramme: Mehr Investitionen erwünscht, niedrigere Kapitalsteuern unerwünscht

Wahlprogramme: Mehr Investitionen erwünscht, niedrigere Kapitalsteuern unerwünschtIn wenigen Wochen wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Wieder einmal haben die Parteien das Thema „Investitionen“ in den Fokus gerückt. In Kinder, Wissen, Bildung, Infrastruktur, die Zukunft und Deutschland soll investiert werden, so die Wahlversprechen. So vage diese Aussagen auch klingen (...)

Wenig Sparen via Eigentum: Eine Frage staatlicher Gestaltung

Wenig Sparen via Eigentum: Eine Frage staatlicher GestaltungDie Deutschen sind weltweit als Sparfüchse bekannt, aber auch als Aktienmuffel mit einer Präferenz für festverzinste Spar- und Sichteinlagen. Deutsche halten einen relativ geringen Anteil ihres Vermögens in Form von veräußerlichen Anlagen mit Eigenkapitalcharakter, obwohl derartige Anlageformen (...)

Leitzins der EZB: One Size Doesn’t Fit All

Leitzins der EZB: One Size Doesn't Fit AllSeit Einführung des Euros im Jahr 1999 setzt die Europäische Zentralbank den Hauptrefinanzierungssatz für die gesamte Eurozone und legt damit fest, zu welchen Konditionen Geschäftsbanken bei ihr Kredite aufnehmen können. Da die Geschäftsbanken die ihnen gewährten Konditionen an ihre Kunden (...)

Steuer auf Roboter? Alter Wein in neuen Schläuchen

Steuer auf Roboter? Alter Wein in neuen SchläuchenRoboter werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahrzehnten deutlich verändern und viele Tätigkeiten übernehmen, die heute von Menschen ausgeführt werden, etwa in der Pflege, im Transportgewerbe oder in der Rechtsberatung. Unbestritten profitiert die Menschheit, wenn Roboter weitere mühsame (...)

Erwerbsquote erhöhen: Niedriglohnsektor für Flüchtlinge öffnen

Erwerbsquote erhöhen: Niedriglohnsektor für Flüchtlinge öffnenIn den vergangenen Jahren kamen viele Zuwanderer nach Deutschland, darunter allein 1,2 Millionen Asylsuchende in den Jahren 2015 und 2016. Eine zügige Integration in den Arbeitsmarkt ist erstrebenswert – aufgrund des niedrigen Qualifikationsniveaus der meisten Zuwanderer ist das jedoch kein (...)

Die sogenannte „Maut“: Vertane Chance

Die sogenannte „Maut“: Vertane ChanceZum Ende der Regierungsperiode setzt die Große Koalition einen lang umstrittenen Punkt aus ihrem Koalitionsvertrag um: In Zukunft ist die Nutzung deutscher Autobahnen und Bundesstraßen für in- und ausländische PKW-Fahrer mautpflichtig. Im Gegenzug wird die KFZ-Steuer gesenkt, sodass inländische (...)

Verbraucherpreisindex unter der Lupe: Mehr Staat, höhere relative Preise

Verbraucherpreisindex unter der Lupe: Mehr Staat, höhere relative PreiseDie Europäische Zentralbank hat das Ziel, in der Eurozone eine Inflationsrate von jährlich 2 % herbeizuführen. Obwohl sie dieses Ziel in den letzten Jahren deutlich nach unten verfehlte, überrascht es nicht, dass die nominellen Preise von Konsumgütern über die Zeit steigen. Allerdings misst die (...)

Regelmissachtende Politiker und Kooperationsbereitschaft

Regelmissachtende Politiker und KooperationsbereitschaftDie marktwirtschaftlichen Demokratien des Westens genießen heute ein historisch beispielloses Ausmaß an Wohlstand und Frieden. Dieser Erfolg beruht maßgeblich darauf, dass viele der dort lebenden Menschen einige grundlegende Regeln des gesellschaftlichen Umgangs respektieren. Manche dieser Regeln (...)

Besser dran ohne Berlin?

Besser dran ohne Berlin?Hauptstädte sind häufig die wichtigsten Wirtschaftszentren ihres Landes. In ihnen konzentrieren sich Konzernzentralen, Dienstleistungsunternehmen und gut qualifizierte Arbeitskräfte. Die wirtschaftliche Bedeutung vieler Hauptstädte spiegelt sich in den Zahlen wider: Ohne Paris fiele das (...)

Legales Hanf: Die Zeit ist reif

Legales Hanf: Die Zeit ist reifNachdem im vergangenen Jahr fünf weitere US-Staaten den medizinischen Gebrauch von Hanfprodukten liberalisiert haben, ist dieser nun in der Mehrheit der US-Staaten legal. Auch in Deutschland ist es jüngst zu Liberalisierungen gekommen. Zwar ist der erleichterte Zugang zu entsprechender Arznei für (...)

Bekämpfung von Kriminalität braucht kein Bargeldverbot

Bekämpfung von Kriminalität braucht kein BargeldverbotWeltweit sind Regierungen bemüht, die Bargeldnutzung ihrer Bürger einzuschränken. So gelten in den meisten europäischen Ländern bereits Obergrenzen für die Verwendung von Bargeld zu Zahlungszwecken. Auch die Bundesregierung erwägt, den Bürgern zukünftig zu verbieten, Rechnungen über 5.000 Euro in bar zu (...)

Bedeutung wirtschaftlicher Ungleichheit überschätzt, Wachstum unterschätzt

Bedeutung wirtschaftlicher Ungleichheit überschätzt, Wachstum unterschätztJe ungleicher die Einkommen in einem Land verteilt sind, desto umverteilungsskeptischer sind die Einkommensschwachen. Diesen zunächst wenig intuitiven Befund legt der italienischen Soziologe Renzo Carriero in einem 2016 veröffentlichten Papier vor. Andere Studien legen allerdings nahe, dass (...)

Arbeitsmarktbarrieren für Asyl suchende Migranten: Reformen weiterhin notwendig

Arbeitsmarktbarrieren für Asyl suchende Migranten: Reformen weiterhin notwendigIn den Jahren 2015 und 2016 wurden in Deutschland knapp 1,1 Millionen neue Asylanträge gestellt. Wenngleich in den letzten Monaten immer weniger Asylsuchende nach Deutschland kamen, sind im kommenden Jahr weiterhin hohe Antragszahlen zu erwarten, da viele bereits angekommene Asylbewerber noch (...)

Für eine verbrauchsorientierte Besteuerung

Für eine verbrauchsorientierte BesteuerungDie Einkommensteuer ist mit rund einem Drittel des Steueraufkommens die wichtigste Einnahmequelle des deutschen Staates. Da sie nicht auf Arbeitseinkommen beschränkt ist, sondern zusätzlich auf Kapitaleinkommen erhoben wird, ist sie mit erheblichen Wohlfahrtsverlusten verbunden und belastet (...)

Austerität in Griechenland: Ausgaben runter statt Steuern hoch

Austerität in Griechenland: Ausgaben runter statt Steuern hochIm Sommer 2015 wurde das dritte Rettungspaket für Griechenland geschnürt. Insgesamt 86 Milliarden Euro an Finanzhilfen sollten in den kommenden Monaten nach Athen überwiesen werden. Die Auszahlung der Tranche erfolgte allerdings nur stückweise und wurde an die Erfüllung zentraler Reformvorgaben (...)

Spekulation: Segensreich für die Marktwirtschaft

Spekulation: Segensreich für die MarktwirtschaftSpekulanten sind zurzeit nicht populär. Für die Globalisierungsskeptiker von Attac ist Spekulation verantwortlich für hohe Lebensmittelpreise und Hungersnöte in der Dritten Welt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schimpft, dass die derzeit schwächelnde Deutsche Bank „das Spekulantentum zum (...)

Wirtschaftswachstum ohne Regierung?

Wirtschaftswachstum ohne Regierung?Deutschland 2005, Belgien 2010-2011, USA 2013, Spanien 2016: Auch in etablierten Demokratien kommt es vor, dass Regierungen zeitweise einen erheblichen Teil ihrer Kompetenzen verlieren oder sich ganz auf repräsentative Tätigkeiten beschränken müssen. Dafür kann es verschiedene Gründe geben: In (...)

Marktwirtschaftlich organisierte Demokratie: Rezept für Reichtum und Freiheit

Marktwirtschaftlich organisierte Demokratie: Rezept für Reichtum und FreiheitFast 90% der Deutschen halten die Demokratie für die beste Herrschaftsform, wenngleich die Zustimmungsrate in den letzten Jahren leicht gefallen ist. Den Kapitalismus hingegen hält nur ein gutes Viertel der Bevölkerung für segensreich, den Sozialismus dagegen fast die Hälfte. Den Geist dieser (...)

Mieter verzichten auf Mietpreisbremse

Mieter verzichten auf MietpreisbremseAm 1. Juni 2015 beschloss die Bundesregierung das „Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten“, kurz: die Mietpreisbremse. Die Preisregulierung besagt, dass die Miete für eine Wohnung bei Abschluss eines neuen Mietvertrags um maximal zehn Prozent über der ortsüblichen (...)

Hartz-Reformen: Trade-Off Beschäftigung vs. Lohnniveau

Hartz-Reformen: Trade-Off Beschäftigung vs. LohnniveauZwischen 2003 und 2006 wurden im Rahmen der Agenda 2010 vier Reformpakete verabschiedet, die den deutschen Arbeitsmarkt deutlich umgestalteten. Zehn Jahre nach Umsetzung der Reformen deuten Studien darauf hin, dass die Reformen die Arbeitslosenquote deutlich reduziert und zu einem sinkenden (...)

Asylzuwanderung: Kostenschätzungen unter der Lupe

Asylzuwanderung: Kostenschätzungen unter der LupeIn den vergangenen Monaten haben sich einige Forschungsinstitute an einer Schätzung der langfristigen Kosten der derzeitigen Asylzuwanderung versucht, so etwa das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das Institut für Weltwirtschaft und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Während (...)

Umgekehrter Steuerverbund für die EU

Umgekehrter Steuerverbund für die EUDie zukünftige Ausgestaltung der EU-Finanzen wird derzeit intensiv diskutiert - sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite betreffend. So unterhält die Europäische Union seit Februar 2014 eine „High Level Group“, die das EU-Eigenmittelsystem evaluieren und Reformvorschläge erarbeiten soll. (...)

EU-Steuer: Mehr Risiken als Vorteile

EU-Steuer: Mehr Risiken als VorteileDerzeit ist das EU-Budget auf 1,23% des europäischen Bruttonationaleinkommens begrenzt. Doch sollten weitere Aufgaben in der Sozialpolitik, Verteidigung oder Flüchtlingspolitik auf die EU übertragen werden, ist eine Ausweitung des Budgets der EU wahrscheinlich. Das wäre Wasser auf die Mühlen (...)

Policy Paper: Asylmigration und Arbeitsmarktintegration

Ob die Integration der in Europa ankommenden Asylmigranten gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sie auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sind. In einem neuen Policy Paper untersuchen wir, welche Barrieren Asylmigranten beim Eintritt auf den Arbeitsmarkt in Deutschland, Frankreich und Großbritannien (...)

Mit Netzneutralität gegen Marktmacht?

Mit Netzneutralität gegen Marktmacht?Ende Oktober verabschiedete das Europaparlament die Verordnung über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet. Die Verordnung verankert – wenn auch mit zahlreichen Ausnahmen – das Prinzip der Netzneutralität in der europäischen Internetregulierung. Netzneutralität meint, dass Internetprovider alle (...)

Sind Ökonomen zu marktgläubig?
Marktversagen häufiger diskutiert als Staatsversagen

Ökonomen wird – insbesondere durch Vertreter anderer Disziplinen – oft vorgeworfen, die Vorzüge des Marktes zu übertreiben und die Erfolgsaussichten staatlicher Eingriffe systematisch herunterzuspielen. Die Wirtschaftswissenschaften seien zu „marktgläubig“ und staatsskeptisch, was sich sowohl in der (...)

Airbnb mischt den Mietmarkt auf

Auf der Online-Vermittlungsplattform Airbnb werden Häuser, Wohnungen, Gästezimmer oder auch nur Schlafsofas auf Tages- oder Wochenbasis zur Miete angeboten. Für Touristen, Geschäftsreisende und Umziehende bietet die Plattform eine Alternative zum herkömmlichen Hotel oder zur Jugendherberge. Das (...)

Mehr Länderautonomie statt Fusionen
Die Schweiz als Vorbild für die Organisation der Bundesländer

Alle Jahre wieder regen Experten aus der Wissenschaft, den Verbänden und der Politik die Fusion deutscher Länder an: Thüringen und Sachsen-Anhalt sollen zusammengelegt werden, die Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zu einem „Nord-Staat“ fusionieren, die anderen Stadtstaaten (...)

Erbschaftsteuer abschaffen
Konsum statt Erbschaften besteuern

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Besteuerungspraxis im vergangenen Jahr für verfassungswidrig erklärte, steht erneut eine Reform der Erbschaftsteuer an. Finanzminister Schäuble möchte so wenig wie möglich ändern: Das den Ländern zustehende Steueraufkommen soll gleich bleiben, (...)

Erbschaftsteuer: Privilegien für Familienunternehmen abschaffen
Steuerliche Bevorteilung ungerecht und ineffizient

Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ist durchlöchert mit Ausnahmeregelungen und sieht insbesondere bei Erbschaften in Form von Unternehmensanteilen großzügige Steuerbefreiungen vor. Nachdem es bereits 1995 und 2006 eine Reform anmahnte, forderte das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber im (...)

Olympische Spiele: Keine lohnende Investition
Hamburg ist „Feuer und Flamme“

Der deutsche Bewerber für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 steht fest. Nachdem sich zuletzt abzeichnete, dass die Berliner Bevölkerung für eine Olympia-Bewerbung nicht zu begeistern ist, fiel die Wahl auf Hamburg. Lokalpolitiker der Hansestadt rühren bereits eifrig die Werbetrommel (...)

TTIP und der BDI: Unternehmer für Freihandel?
Ist deutschen Unternehmern zusätzliche Konkurrenz willkommen?

Die Diskussion um die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) erhitzt die Gemüter. Zahlreiche NGOs, Parteien und Interessenverbände haben Kritik an dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU geäußert: Zu marktwirtschaftlich, zu amerikanisch, zu viel (...)

Wettbewerb auf der Schiene
Marktöffnung ernst nehmen

Die deutsche Politik tut sich äußerst schwer mit der Öffnung des Eisenbahnmarktes. Dabei versprach die Bahnreform 1994 tiefgreifende Reformen: Die ehemalige Bundesbahn wurde in ein privatrechtliches Unternehmen in Staatsbesitz überführt und entschuldet, privaten Eisenbahnunternehmen wurde in (...)

Investitionsstau auf Autobahnen: Privatisierung als Ausweg?

In der Bundesregierung und den regierungsbildenden Parteien wurde zuletzt hitzig über die Finanzierung deutscher Autobahnen und Fernstraßen diskutiert. Das deutsche Autobahnnetz ist mit 12.879 Kilometern (Stand 2013) das viertlängste auf der Welt. Doch während das Netz seit der Wiedervereinigung (...)

Auch Taxi-Kartelle mögen keine Konkurrenz
Aufschrei auf dem Taxi-Markt. Sieben Missverständnisse.

Seit einigen Monaten sorgt die Online-Vermittlungsplattform Uber für frischen Wind in der deutschen Taxi-Branche. Das 2009 in Kalifornien gegründete Unternehmen baut auf ein innovatives Geschäftskonzept: Über die Online-Plattform „Uber Pop“ werden private Fahrer und Taxikunden aneinander vermittelt. (...)

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